
Fast ein halbes Jahr lang ist es her, dass Melissa Friedrich zuletzt mit dem Ball am Fuß auf dem Trainingsplatz stand. Kurz nach ihrem ersten Saisontreffer beim 2:1-Sieg beim 1. FC Nürnberg bremste sie ein Bänderriss im Sprunggelenk jäh aus. Am Samstag, dem drittletzten Trainingslager-Tag, war es dann endlich soweit: Die Innenverteidigerin, die bereits in der vergangenen Woche auf den Platz zurückgekehrt war, trainierte erstmals wieder mit der Mannschaft mit. Auf dem Trainingsplatz in Sosnowitz absolvierte sie mit dem Team am Morgen unter anderem ein Intervalltraining und nahm an verschiedenen Fünf-gegen-Fünf-Spielformen teil.
„Es ist ein sehr schönes Gefühl, endlich wieder bei der Mannschaft zu sein und Zweikämpfe führen zu können. Dafür spielt man Fußball. Die erste Einheit mit der Mannschaft war für mich wirklich besonders“, sagte Friedrich: „Jetzt schauen wir von Tag zu Tag, wie es weitergeht, damit ich hoffentlich bald komplett dabei sein kann.“






Am Nachmittag standen für ihre Mitspielerinnen in der zweiten Einheit des Tages Umschaltspiel, Kopfball-Training und viele Torschuss-Übungen auf dem Programm. Bei deutlich milderen Temperaturen als in den vergangenen Tagen absolvierten die Leverkusenerinnen ihre siebte Einheit seit der Ankunft am vergangenen Montag. Friedrich drehte derweil zur Belastungssteuerung einige Laufrunden um den Platz.
Nicht dabei waren die angeschlagenen Kristin Kögel, Sofia Cava Marin und Selina Ostermeier. Die am Donnerstag nachgereiste Charlotte Voll trainierte angeleitet von Torwarttrainer Patrick Bade mit dem Keeper-Trio Friederike Repohl, Anne Moll und Louisa Remien mit, absolvierte aber nach ihrer Schulter-Operation noch keine Torwart-spezifischen Übungen.






Zum Tagesabschluss mussten traditionell die neuen Spielerinnen zum Mikrofon greifen: Bei einem Teamabend durften Vanessa Haim, Shen Menglu, Caroline Kehrer, Cornelia Kramer, Katharina Piljić und Juliette Vidal sowie Ida Daedelow, die jüngst ihren ersten Profivertrag unterschrieben hatte, ein Lied ihrer Wahl singen. Von ihren Teamkolleginnen wurden sie dafür frenetisch gefeiert.
Am Sonntag und am Montag steht für die Werkself noch jeweils ein Training auf dem Platz an, hinzu kommt eine Yoga-Einheit sowie eine Wakeboard-Team-Aktivität in Sosnowitz. Am Montagnachmittag fliegt die Bayer 04-Reisegruppe dann zurück in die Heimat. Dort sind im Wochenrhythmus drei Testspiele gegen internationale Gegner angesetzt: am 11. August (Anstoß: 14 Uhr) beim RSC Anderlecht, dann am 17. August (14.30 Uhr) bei Standard Lüttich und am 23. August (14 Uhr) gegen Fortuna Sittard.
Am 31. August (Anstoß: 14 Uhr) beginnt mit der Partie beim SC Freiburg die neue Saison der Google Pixel Frauen-Bundesliga. Eine Woche später ist die Werkself in der 2. Runde des DFB-Pokals gefordert. Zum vollständigen Sommerfahrplan und allen Terminen der Frauen geht es HIER.

Im Halbfinale des DFB-Pokals 2025/26 empfängt Bayer 04 den FC Bayern München. Das Duell steigt am Mittwoch, 22. April 2026, um 20.45 Uhr in der BayArena. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Im vorgezogenen Duell des 7. Spieltags der DFB-Nachwuchsliga musste sich die U17 von Bayer 04 beim 1. FSV Mainz 05 am Mittwochabend 0:1 (0:0) geschlagen geben und steht weiterhin auf dem letzten Platz in Gruppe B. Lange Zeit schien ein Leverkusener Erfolg möglich, doch sechs Minuten nach einem Platzverweis für Bayer 04-Akteur Max Gordon (78.) erzielten die 05er in Überzahl das Tor des Tages.
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Im Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Champions League 2025/26 hat Bayer 04 beim FC Arsenal 0:2 verloren. Die Tore der Gunners erzielten Eberechi Eze (36.) und Declan Rice (63.). Trotz größer Bemühungen – vor allem in Durchgang zwei – ist die Werkself damit nach dem starken Auftritt beim 1:1-Remis im Hinspiel aus dem Wettbewerb ausgeschieden.
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Zum dritten Mal überhaupt und erstmals seit 14 Jahren könnte Bayer 04 am Dienstagabend, 17. März (Anstoß: 21 Uhr deutscher Zeit/20 Uhr Ortszeit), wieder ins Viertelfinale der UEFA Champions League einziehen. Dafür benötigt die Werkself beim FC Arsenal nicht nur eine ähnlich starke Leistung wie im Hinspiel, sondern auch vollste Konzentration bis zur letzten Minute: Der Premier-League-Tabellenführer schlägt – wie schon in der BayArena – häufig erst in den Schlussminuten zu. Die Kurzpässe.
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