
Gianna Rackow verabschiedet sich nach acht Jahren mit dem Kreuz auf der Brust. 2013 schloss sie sich den Bayer 04-Juniorinnen an, drei Jahre später debütierte sie in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga und trug seither in 71 Pflichtspielen das schwarz-rote Trikot. In dieser Zeit durchlief sie zudem diverse deutsche U-Nationalmannschaften. Bei welchem Verein es für die 20-Jährige weitergeht, ist noch nicht bekannt.
Für die japanische Nationalspielerin Mina Tanaka endet unterdessen die Leihe bei Bayer 04. Die Stürmerin war im Winter für ein halbes Jahr vom japanischen Erstligisten INAC Kobe Leonessa nach Leverkusen gewechselt. Die 27-Jährige kam in allen zehn Spielen nach der Winterpause zum Einsatz und steuerte vier Bundesliga-Tore bei.
Barbara Reger und Pauline Wimmer, deren Verträge im Sommer 2021 auslaufen, konzentrieren sich erst einmal auf ihre Genesung. Reger hatte sich Anfang Mai das Kreuzband gerissen und wurde daraufhin erfolgreich operiert. Seither befindet sich die 21-Jährige in der Reha. Auch ihr war der Sprung aus der eigenen Jugend gelungen – seit 2011 war die Mittelfeldspielerin für Bayer 04 aktiv, seit 2017 in der ersten Frauen-Mannschaft. Reger bestritt 48 Pflichtspiele für die Frauen.
Hinter Pauline Wimmer liegt derweil eine längere Leidenszeit: Die 19-Jährige hatte sich Anfang 2020 ebenfalls das Kreuzband gerissen. Da es bereits der zweite innerhalb von drei Jahren war (der erste zu Beginn der Saison 2017/18), musste zunächst einmal eine Stabilisation des betroffenen Knochens erfolgen, es folgte eine weitere Operation am Kreuzband und eine lange Genesungszeit.
Auch der Vertrag von Sandra Maria Jessen läuft zum Ende des Monats aus. Für die isländische Nationalspielerin wird Fußballspielen in den kommenden Monaten zunächst allerdings kein Thema sein, denn die 26-Jährige erwartet im Sommer ihr erstes Kind. Jessen spielte bereits in der Saison 2015/17 bei den Werkself-Frauen; im Winter 2019 kehrte sie zurück und bestritt insgesamt 46 Spiele für Bayer 04. Der Vertrag von Nicole Banecki läuft ebenfalls Ende des Monats aus.
Linda Schöttler, Managerin Frauenfußball bei Bayer 04, wünscht den Spielerinnen „für die Zukunft alles Gute. Wir danken jeder einzelnen für ihren Einsatz, insbesondere Gianna und Barbara für die vielen Jahre bei Bayer 04. Beide sind in Leverkusen zu Bundesliga-Spielerinnen herangereift. Barbara und Pauline wünschen wir eine schnelle Genesung und Sandra Maria alle Gute für den Rest ihrer Schwangerschaft und die Geburt ihres Kindes.“





Werkself-TV zeigt nach dem 3:3-Remis beim SC Freiburg im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltags die Pressekonferenz mit den beiden Trainern Julian Schuster und Kasper Hjulmand...
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Werkself-TV zeigt das 3:3-Remis beim SC Freiburg im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltag re-live...

Ein sportlich dürftiger Auftritt, dafür aber ein lang ersehntes Comeback: Die Bayer 04-Frauen haben in der Länderspielpause eine überraschende Testspiel-Niederlage kassiert. Beim aufstrebenden Regionalligisten Borussia Dortmund verlor die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold am Samstagnachmittag 0:1 (0:1). Vor 452 Zuschauern im Stadion Rote Erde ließ die Werkself vor allem offensiv vieles vermissen. Die schönste Nachricht des Tages war das Comeback von Shen Menglu, die nach fast einem Jahr verletzungsbedingter Pause wieder auf dem Rasen stand.
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Am 5. Spieltag in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga erkämpfte sich die U19 von Bayer 04 ein 1:1 beim Nachwuchs des 1. FC Union Berlin. Die Gastgeber waren in der 80. Minute in Führung gegangen. Zu diesem Zeitpunkt spielten die Leverkusener bereits in Unterzahl, weil Ben Hawighorst die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Die dezimierten Gäste kamen aber in der zweiten Minute der Nachspielzeit durch den kurz zuvor eingewechselten Andrii Hamzyk noch zum verdienten 1:1-Ausgleich.
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Durch die Niederlage bei Eintracht Frankfurt am vergangenen Wochenende steht der SC Freiburg zwei Plätze und zehn Punkte hinter Bayer 04. So durchwachsen die Bilanz des Sport-Clubs in der Fremde ist, so stark präsentiert sich das Team von Trainer Julian Schuster zu Hause, wo sie 24 ihrer 33 Punkte holten. Ein möglicher Weg, um den SCF mit einem Auswärtssieg auf Abstand zu halten, könnte für die Leverkusener über die Lufthoheit führen: Kein Team ist so anfällig für Kopfball-Gegentore wie die Breisgauer – und bei der Werkself wissen einige, wie man das ausnutzen könnte. Die Kurzpässe.
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