
Die zurückliegende Woche stand bei den Werkself-Frauen ganz unter dem Motto, Motivation für den Saisonendspurt zu gewinnen. Am vergangenen Sonntag waren die Leverkusenerinnen auf einen Abstiegsplatz abgerutscht. Diesen wieder zu verlassen muss das Ziel sein. Das Training leitete weiter Co-Trainer Eskander Zamani anstelle der erkrankten Cheftrainerin Verena Hagedorn. Und er war auch Chef auf der Bank beim Spiel in Hoffenheim.
Dabei sah er seine Mannschaft mit weit mehr Schwung im Spiel als zuletzt. Ivana Rudelic brachte das Gästeteam in Hoffenheim nach sieben Minuten in sogar Führung und nach dem Ausgleich der TSG durch Maximiliane Rall nutzte Merle Barth eine der Leverkusener Chancen zur erneuten Führung. „In dieser Phase haben wir wirklich sehr gut gespielt“, kommentierte Eskander Zamani. Der Umschwung kam dann unglücklich. Drei Minute vor der Pause glichen die Gastgeberinnen durch Nicole Billa aus und zwei Minuten nach dem Seitenwechsel markierte erneut Rall die Führung.
Auf die Verliererstraße gerieten der Leverkusenerinnen dann nach 67. Minuten, als Fabienne Dongus für Hoffenheim das 4:2 erzielte. In der Endphase, in der die Werkself-Frauen nicht einmal nachließen, war es dann erneut Maximiliane Rall, die einen Sahnetag erwischt hatte und mit zwei Treffern für den letztlich zu deutlichen Erfolg der TSG sorgte. „Dennoch gibt uns die über weite Strecken gezeigte Leistung Mut für die nächsten schweren Wochen“, war sich Eskander Zamani sicher.
Bayer 04: Anna Klink, Melissa Friedrich, Merle Barth, Louise Ringsing, Juliane Wirtz, Madeline Gier (64. Ana Oliveira Leite), Henrike Sahlmann (70. Elisabeth Mayr), Henritette Csiszar (80. Ann Kathrin Finken), Lena Ubach, Ivana Rudelic, Sandra Jessen
Schiedsrichterin: Sina Diekmann (Essen)
Tore: 0:1 (7.) Rudelic, 1:1 (19.) Rall, 1:2 (24.) Barth, 2:2 (42.) Billa, 3:2 47.) Rall, 4.2 (67.) Dongus, 5:2, 6:2 (79.. 90.) Rall
Gelbe Karte: Lena Uebach

Das Europapokal-Trikot ist gelauncht, die UEL-Gegner ausgelost – und die Vorfreude auf die internationale Saison groß! Anlässlich dessen fand am Freitagnachmittag, 28. August, in der Fanwelt eine Autogrammstunde mit dem aktuellen Werkself-Profi Montrell Culbreath und der offiziellen Klub-Legende Paulo Sergio statt.
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Den Schwung aus vier Siegen in den ersten vier Liga-Partien will die U19 von Bayer 04 mit in die 2. Runde des DFB-Pokals der Junioren nehmen – in dieser wartet der FC Carl Zeiss Jena. Die U17 hat es derweil nach zwei Remis zum Saisonstart gegen Borussia Mönchengladbach auf den ersten Sieg abgesehen. Hochkarätige Turniere warten auf einen aus U19- und U17-Spielern bestehenden U18-Kader im spanischen Cordoba sowie auf die U13 im niederländischen Zutphen – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Am Freitagmittag entscheidet sich, auf welche acht der 36 teilnehmenden Mannschaften Bayer 04 in der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 treffen wird. Bei der Ziehung in Monaco (live auf UEFA.com) werden der Werkself je zwei Teams aus den vier Töpfen, aufgeteilt anhand des UEFA-Club-Koeffizienten, zugelost. Eine Partie gegen einen Kontrahenten aus dem eigenen Land ist dabei ebenso ausgeschlossen wie mehr als zwei Duelle mit Klubs aus demselben Landesverband. Ein Blick auf die Töpfe und die möglichen Gegner.
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Nach sechseinhalb Jahren verlässt Exequiel Palacios die Bundesliga und wechselt von Bayer 04 in die Premier League. Der Argentinier, der als Werkself-Profi vor vier Jahren mit seiner Nationalmannschaft Weltmeister und beim Turnier in diesem Sommer Vizeweltmeister geworden war, spielt ab sofort für den englischen Aufsteiger Ipswich Town. Der 27-Jährige, dessen Vertrag in Leverkusen bis zum 30. Juni 2030 Gültigkeit hatte, kam im Januar 2020 als junges Talent zu Bayer 04. Dort entwickelte er sich kontinuierlich zu einem der besten defensiven Mittelfeldspieler in der deutschen Eliteklasse.
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