
Robert de Pauw: „Es war ein gutes Trainingslager – auch vom psychologischen Aspekt. Wir haben Zeit gehabt, noch einmal unsere Ziele zu fokussieren, über die Gruppendynamik zu sprechen, einfach zusammenzukommen und weitere Schritte festzulegen. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass alle Spielerinnen so motiviert waren“, resümierte der 41-Jährige die vergangenen vier Tage.
Nachdem der Bus am Donnerstagmorgen in Richtung Niederlande aufgebrochen war, stand am Nachmittag direkt die erste Trainingseinheit mit Ball an. Danach folgte ein Teamabend, bei dem sich die Frauen bei verschiedenen Brettspielen die Stirn boten. Am Freitag startete der Tag dann wieder sportlich mit einer Trainingseinheit, danach bewiesen sich die Akteurinnen bei einer Teambuilding-Maßnahme.





Das Hauptaugenmerk lag auf dem am Samstag absolvierten Testspiel gegen Ajax Amsterdam, das die de Pauw-Elf souverän gestalten konnte. Mit 4:2 setzten sich die Leverkusenerinnen gegen den Tabellenzweiten der niederländischen Eredivisie durch. Dabei konnte zunächst Eva van Deursen per Abstauber zum 1:0 einnetzen (28.). Für den Bayer 04-Neuzugang war es in ihrem zweiten Einsatz das erste Tor im schwarz-roten Dress. Für die weiteren Tore sorgten Caroline Siems (33.), Jill Bayings (83.) sowie Dina Blagojevic vom Punkt in der Nachspielzeit. „Beim Spiel gegen Ajax konnten wir gut sehen, dass wir mit Teamarbeit zum Erfolg kommen. Die Nummer zwei aus den Niederlanden geschlagen zu haben, ist ein gutes Zeichen dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, zeigte sich de Pauw zufrieden im Anschluss an die Partie.




Für die Mannschaft war der Tag jedoch noch nicht zu Ende: Nach der Partie ging es für den Bayer 04-Tross am Abend noch auf das Wasser für eine Schifffahrt durch Amsterdam – ein gelungener Abschluss, denn am Sonntag traten die Bayer 04-Frauen die Heimreise zurück nach Leverkusen an.
Auch Kapitänin Elisa Senß zog auf dem Rückweg ein durchweg positives Fazit: „Das Trainingslager hat vom Anfang bis zum Ende Spaß gemacht, die Gegebenheiten auf dem KNVB-Campus waren optimal. Mit dem Spiel gegen Ajax konnten wir angesprochene Inhalte direkt umsetzen“. Und weiter: „Auch wenn es nur vier Tage waren, sind wir als Team auf und neben dem Platz noch enger zusammengewachsen. Diesen Schwung wollen wir jetzt in die Rückrunde mitnehmen.“




Am heutigen Montag, 16. Januar, hat die Mannschaft noch frei. Am Dienstag starten die Leverkusenerinnen dann in die gewohnte Trainingswoche. Denn das nächste Testspiel steht bereits am kommenden Samstag, 21. Januar (Anstoß: 14 Uhr), auf dem Programm. Gegner am Leistungszentrum Kurtekotten ist der Zweitligist SG 99 Andernach.

Werkself-TV zeigt das 3:3-Remis beim SC Freiburg im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltag re-live...

Ein sportlich dürftiger Auftritt, dafür aber ein lang ersehntes Comeback: Die Bayer 04-Frauen haben in der Länderspielpause eine überraschende Testspiel-Niederlage kassiert. Beim aufstrebenden Regionalligisten Borussia Dortmund verlor die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold am Samstagnachmittag 0:1 (0:1). Vor 452 Zuschauern im Stadion Rote Erde ließ die Werkself vor allem offensiv vieles vermissen. Die schönste Nachricht des Tages war das Comeback von Shen Menglu, die nach fast einem Jahr verletzungsbedingter Pause wieder auf dem Rasen stand.
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Am 5. Spieltag in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga erkämpfte sich die U19 von Bayer 04 ein 1:1 beim Nachwuchs des 1. FC Union Berlin. Die Gastgeber waren in der 80. Minute in Führung gegangen. Zu diesem Zeitpunkt spielten die Leverkusener bereits in Unterzahl, weil Ben Hawighorst die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Die dezimierten Gäste kamen aber in der zweiten Minute der Nachspielzeit durch den kurz zuvor eingewechselten Andrii Hamzyk noch zum verdienten 1:1-Ausgleich.
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Durch die Niederlage bei Eintracht Frankfurt am vergangenen Wochenende steht der SC Freiburg zwei Plätze und zehn Punkte hinter Bayer 04. So durchwachsen die Bilanz des Sport-Clubs in der Fremde ist, so stark präsentiert sich das Team von Trainer Julian Schuster zu Hause, wo sie 24 ihrer 33 Punkte holten. Ein möglicher Weg, um den SCF mit einem Auswärtssieg auf Abstand zu halten, könnte für die Leverkusener über die Lufthoheit führen: Kein Team ist so anfällig für Kopfball-Gegentore wie die Breisgauer – und bei der Werkself wissen einige, wie man das ausnutzen könnte. Die Kurzpässe.
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Mit Rückenwind ins zweite Bundesliga-Auswärtsspiel in Serie: Nur drei Tage nach dem überzeugenden 1:0-Sieg beim Hamburger SV tritt die Werkself beim SC Freiburg an. Vor der Partie am Samstag, 7. März (Anstoß: 15.30 Uhr/live bei Sky, WOW und im Werkself-Radio), sprach Cheftrainer Kasper Hjulmand über die Schlüsse aus dem Nachholspiel beim HSV, ein vorbelastetes Trio und die jungen Akteure um Christian Kofane und Montrell Culbreath.
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