
„Viktoria Berlin ist als Tabellenführer der Zweiten Liga das schwerstmögliche Los in der ersten Runde. Für uns ist es dadurch umso einfacher, die Spannung hochzuhalten und vor der Länderspielpause im Wettkampf-Rhythmus zu bleiben“, sagt Pätzold: „Wir haben gezeigt, dass wir auswärts performen können und nehmen den Gegner sehr ernst. Ähnlich wie früher Union Berlin oder der VfB Stuttgart sind sie kein typischer Zweitligist, sondern verfolgen große Ambitionen und haben einige erstligaerfahrene Spielerinnen. Es gibt keinerlei Grund, sie zu unterschätzen.“ Sechs Siege der Viktoria aus den ersten sieben Zweitliga-Partien sprechen eine deutliche Sprache.
Auch das Gesamtprojekt des Berliner Klubs verfolgt der in Bernau bei Berlin geborene 47-Jährige mit Interesse. „Durch den Fokus auf Frauen im Fußball-Business und das umfangreiche Marketing tut der Klub der Werbewirksamkeit des Frauenfußballs sehr gut“. Daher wäre die Viktoria aus seiner Sicht „mit Sicherheit auch eine große Bereicherung für die Frauen-Bundesliga“.






Unabhängig vom Gegner will die Werkself ihre eigene Spielidee auf den Platz bringen. „Unsere Prinzipien sind losgelöst vom Gegner vor allem ein hohes Tempo, eine hohe Intensität und ein geradliniges Offensivspiel“, sagt Pätzold. Gelingt dies konsequent, dann werde es für den Zweigligisten schwierig, über die gesamte Spielzeit mitzuhalten – „wohlwissend, dass man in einem Alles-oder-Nichts-Spiel als Underdog mehr ins Risiko gehen kann“, erinnert der Trainer.
Der eigene Saisonstart mit neun Punkten aus fünf Partien, allesamt in den Auswärtsspielen, stellt ihn zufrieden. „Wir haben vor dem Hintergrund des Erwartungsdrucks durch uns selbst und die Öffentlichkeit geliefert. Auch in den beiden schwierigen Heimspielen (Wolfsburg und Bayern, Anm. d. Red.) hätten wir etwas holen können“, so Pätzold.
Personell deutet sich mindestens eine Rückkehr an. Natasha Kowalski ist nach überstandener Krankheit wieder fit. Kapitänin Carolin Simon stieg nach ihrer muskulären Verletzung in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining ein. Cornelia Kramer (private Gründe), Valentina Mädl (muskuläre Verletzung), Melissa Friedrich (angeschlagen) und Amy Wrigge (Kreuzbandriss) fallen derweil aus.
Wer die Bayer 04-Frauen vor Ort in Berlin unterstützen will, erhält HIER Tickets für die Partie im Stadion Lichterfelde. Für alle anderen gibt es einen Livestream des ZDF, der ab 13.50 Uhr HIER zur Verfügung steht.

Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele der Werkself in der Saison 2026/27.
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In der 2. Runde des DFB-Pokals 2026/27 empfängt Bayer 04 das Zweitliga-Topteam des 1. FC Nürnberg. Die Partie steigt am Mittwoch, 28. Oktober, um 20.45 Uhr in der BayArena. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Im Rahmen des 2. Spieltags der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 gastiert Bayer 04 beim polnischen Klub Lech Posen. Die Partie steigt am Donnerstag, 15. Oktober, um 18.45 Uhr im Poznan Stadium. Alle Infos zum freien Ticketverkauf.
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Nach starken Vorstellungen in den Vorwochen mussten sowohl die U19 im DFB-Pokal der Junioren (4:6 n.V.) als auch die U17 von Bayer 04 in der DFB-Nachwuchsliga (1:2) knappe Niederlagen hinnehmen. In der Länderspielpause bleibt nun Zeit, den Weg zurück in die Erfolgsspur einzuschlagen. Dafür wartet auf die U17 am kommenden Dienstag ein spannendes Testspiel gegen die japanische U16-Nationalmannschaft. Für die U15 sowie die U14 geht es ihrerseits in der Liga zur Sache, wo beide Teams im Rahmen eines Doppel-Spieltages beim SC Preußen Münster antreten – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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