
„Lilla ist seit Jahren eine verlässliche Stütze unserer Innenverteidigung“, sagt Achim Feifel, Sportlicher Leiter der Bayer 04-Frauen: „Mit ihrer großen Erfahrung, Ruhe, Siegermentalität und ihrer absoluten Zweikampfstärke tut sie unserer Defensive und damit auch der Mannschaft insgesamt sehr gut und hat auch in dieser Saison einen wesentlichen Anteil an unserem Erfolg.“
Turanyi absolvierte in der laufenden Bundesliga-Saison alle bisherigen zwölf Partien über 90 Minuten und erzielte dabei ein Tor. Insgesamt stand sie für die Werkself bereits in 98 Pflichtspielen auf dem Platz (vier Treffer). In ihrem Heimatland Ungarn wurde Turanyi, die vom damaligen Vizemeister MTK Hungaria Budapest nach Leverkusen gewechselt war, 2022 zur Fußballerin des Jahres gewählt.
„Ich bin bei Bayer 04 zum Profi geworden, habe mich in Leverkusen sehr gut eingelebt und fühle mich hier sehr wohl, nicht zuletzt, weil mich meine Familie oft im Stadion unterstützt“, sagt Turanyi: „Ich habe mich Jahr für Jahr fußballerisch und persönlich weiterentwickelt. Unser sportlicher Erfolg hat mir die Entscheidung zusätzlich erleichtert, gemeinsam haben wir noch viel vor. Mit meiner Erfahrung möchte ich dem Team auch in den kommenden Jahren weiterhelfen.“

Werkself-TV zeigt das 3:3-Remis beim SC Freiburg im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltag re-live...

Ein sportlich dürftiger Auftritt, dafür aber ein lang ersehntes Comeback: Die Bayer 04-Frauen haben in der Länderspielpause eine überraschende Testspiel-Niederlage kassiert. Beim aufstrebenden Regionalligisten Borussia Dortmund verlor die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold am Samstagnachmittag 0:1 (0:1). Vor 452 Zuschauern im Stadion Rote Erde ließ die Werkself vor allem offensiv vieles vermissen. Die schönste Nachricht des Tages war das Comeback von Shen Menglu, die nach fast einem Jahr verletzungsbedingter Pause wieder auf dem Rasen stand.
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Am 5. Spieltag in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga erkämpfte sich die U19 von Bayer 04 ein 1:1 beim Nachwuchs des 1. FC Union Berlin. Die Gastgeber waren in der 80. Minute in Führung gegangen. Zu diesem Zeitpunkt spielten die Leverkusener bereits in Unterzahl, weil Ben Hawighorst die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Die dezimierten Gäste kamen aber in der zweiten Minute der Nachspielzeit durch den kurz zuvor eingewechselten Andrii Hamzyk noch zum verdienten 1:1-Ausgleich.
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Durch die Niederlage bei Eintracht Frankfurt am vergangenen Wochenende steht der SC Freiburg zwei Plätze und zehn Punkte hinter Bayer 04. So durchwachsen die Bilanz des Sport-Clubs in der Fremde ist, so stark präsentiert sich das Team von Trainer Julian Schuster zu Hause, wo sie 24 ihrer 33 Punkte holten. Ein möglicher Weg, um den SCF mit einem Auswärtssieg auf Abstand zu halten, könnte für die Leverkusener über die Lufthoheit führen: Kein Team ist so anfällig für Kopfball-Gegentore wie die Breisgauer – und bei der Werkself wissen einige, wie man das ausnutzen könnte. Die Kurzpässe.
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Mit Rückenwind ins zweite Bundesliga-Auswärtsspiel in Serie: Nur drei Tage nach dem überzeugenden 1:0-Sieg beim Hamburger SV tritt die Werkself beim SC Freiburg an. Vor der Partie am Samstag, 7. März (Anstoß: 15.30 Uhr/live bei Sky, WOW und im Werkself-Radio), sprach Cheftrainer Kasper Hjulmand über die Schlüsse aus dem Nachholspiel beim HSV, ein vorbelastetes Trio und die jungen Akteure um Christian Kofane und Montrell Culbreath.
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