
„Die Nachricht hat uns alle sehr getroffen, auch wenn wir wussten, dass es Heinz schon länger nicht gut ging und er deshalb in den letzten Monaten kaum noch bei den Spielen anzutreffen war“, sagt Andreas Paffrath, einer der Bayer 04-Fanbeauftragten. Nicht nur für „Paffi“ war Heinz Ern seit langem ein sehr geschätzter Gesprächspartner. Ern war das, was man einen Bayer 04-Fußballverrückten nennt, durch und durch mit dem schwarz-roten Virus infiziert. Er reiste der Werkself kreuz und quer durch Europa hinterher, feuerte sein Team in Lissabon und Trondheim an, in Moskau oder Charkow und war auch bei zahlreichen Trainingslagern im Sommer wie Winter vor Ort. Aber Heinz Ern beließ es in seiner Fanliebe zu Bayer 04 nicht bei den Profis, auch bei den Spielen der (inzwischen aufgelösten) U23 war er ständig anzutreffen, ob im Haberland-Stadion oder oft auch auswärts in Verl, Lotte, Wegberg oder anderswo in den kleineren Stadien.
In den vergangenen Jahren hatte er auch sein Herz für den Frauenfußball von Bayer 04 entdeckt, unterstützte die Mannschaft auf ihrem Weg in die Bundesliga und betreute mit voller Liebe ihre Facebook-Seite. Auch die Spiele der U-Teams der Mädels verfolgte er kreuz und quer durchs Bundesland. „Papa Heinz“ – diesen Spitznamen hatte er alsbald von den jungen Fußballer(-innen) der Werkself verpasst bekommen, und so etwas war er auch, immer voller Empathie und mit offenem Ohr für die Belange des Nachwuchses.
„Mit Heinz ist ein Stück Bayer 04-Fangeschichte von uns gegangen“, sagt „Paffi“, der den Rentner bei aller uneingeschränkten Unterstützung zum Verein immer auch als kompetenten Gesprächspartner und kritischen Begleiter schätzte. Heinz Ern hatte seinen eigenen Kopf, hielt mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg. Mit seinem Sohn Stefan teilte er seine große Fanliebe zu Bayer 04 und war mit ihm im Fanclub „1904online“ organisiert. Nicht nur dort wird er immens fehlen.

Werkself-TV zeigt das 0:1 gegen Olympique Marseille am 4. Spieltag der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 re-live...

Werkself-TV zeigt die Pressekonferenz nach der 0:1-Niederlage gegen Olympique Marseille am 4. Spieltag der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 mit Cheftrainer Carles Martínez...
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Die U19 von Bayer 04 hat im internationalen Test gegen Olympique Marseille aus Frankreich an ihren beeindruckenden Lauf in der Liga (neun Spiele, neun Siege) angeknüpft. Die Leverkusener Treffer im heimischen Ulrich-Haberland-Stadion markierten Nebe Domnic per Freistoß, Aleksa Damjanovic nach einem Klasse-Sololauf sowie der Franzose Kenan Doganay aus kurzer Distanz jeweils vor der Pause. Hälfte zwei verlief dann ereignisärmer, OM verkürzte in der Nachspielzeit auf den 3:2-Endstand aus Leverkusener Sicht.
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Auch in der letzten Länderspielphase des Kalenderjahres gehen wieder mehrere Werkself-Profis für ihre jeweiligen Nationalteams an den Start. Die Übersicht zu den Leverkusener Länderspiel-Fahrern und ihren Spielterminen, die fortlaufend aktualisiert wird.
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Auf europäischem Parkett reitet Bayer 04 eine Erfolgswelle: Nach drei Siegen aus den ersten drei Partien und als einziges Team noch ohne Gegentor steht die Werkself auf Rang zwei der Tabelle in der Ligaphase der UEFA Europa League. Mit einem weiteren Dreier im ersten Pflichtspiel überhaupt gegen Olympique Marseille könnte am Donnerstagabend, 5. November (Anstoß: 21 Uhr/live im Free-TV bei RTL sowie bei Sky, WOW und im Werkself-Radio), der Sprung an die Spitze des Tableaus gelingen. Die Franzosen spüren derweil den Rückenwind aus einer Siegesserie in der Ligue 1, sind in der Europa League jedoch noch punktlos. Für einen Werkself-Akteur kommt es am Donnerstagabend zum Wiedersehen mit den alten Teamkollegen. Die Kurzpässe.
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