Wie auf den Europa-Reisen üblich, übersetzte auch auf der Spieltags-Pressekonferenz am Mittwochabend eine Dolmetscherin die Fragen und Antworten der Protagonisten. Nachdem die Fragen der deutschen Journalisten beantwortet waren, nutzten die anwesenden Pressevertreter aus Frankreich die Gelegenheit, um Statements der Werkself-Protagonisten einzuholen. Diese gaben sowohl Jonathan Tah, dessen Vater von der Elfenbeinküste stammt, als auch Peter Bosz dann gleich mal in französischer Sprache ab. „Ich habe drei Jahre in Toulon gespielt. Aus dieser Zeit ist glücklicherweise noch vieles hängengeblieben“, löste Bosz auf.
Zudem widmete sich der Niederländer dem Wesentlichen: der wichtigen Europa-League-Partie gegen Nizza. „Wir wollen wieder gewinnen und am Ende Tabellenerster in unserer Gruppe sein“, stellte der 56-Jährige klar. Das 6:2 aus dem Hinspiel gegen die Südfranzosen „sieht zwar deutlich aus. Aber Nizza hat eine gute Mannschaft.“ Auch die Tatsache, dass die Chance der Gastgeber aufs Weiterkommen nur noch als gering einzuschätzen ist, stellt für die Zielsetzung keinen Unterschied dar. Bosz weiter: „Wir müssen das Spiel ernst nehmen, um ein gutes Resultat abzuliefern. Dafür müssen wir zu einhundert Prozent da sein.“
Jonathan Tah ist davon überzeugt, dass am Ende der 90 Minuten im Grand Stade De Nice besagtes „gutes“ Ergebnis stehen wird. „Die Zuversicht, in Nizza alles klarzumachen, ist groß“, betonte der Nationalspieler. „Wir wollen den gleichen Mut und die gleiche Courage zeigen wie im Hinspiel.“
Neben Tah und Bosz reiste auch ein Trio mit an die Cote d’Azur, das zuletzt beim 0:0 gegen Hertha BSC in der Bundesliga nicht mitwirken konnte. Der wiedergenesene Nadiem Amiri und Karim Bellarabi nach überstandenen Oberschenkelproblemen rückten wieder in den Kader. Zudem kehrte auch Edmond Tapsoba zurück, dessen Corona-Quarantäne am vergangenen Wochenende abgelaufen ist.
Erstmals in sein Aufgebot nominierte Bosz den U19-Spieler Cem Tuna Türkmen. Der 18-Jährige läuft seit 2009 mit dem Bayer-Kreuz auf der Brust auf und ist ein vielseitig einsetzbarer Defensivmann.
Weitere Infos zur Partie:
Übertragung: RTL Nitro, DAZN und Werks11 Radio
Schiedsrichter: Maurizio Mariani (Italien)

Werkself-TV zeigt die TV-Zusammenfassung der 0:1-Niederlage der Bayer 04-Frauen beim FC Bayern München im Achtelfinale des DFB-Pokals 2026/27.
Mehr zeigen
Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
Mehr zeigen
„Was die Mentalität und den Willen angeht, können wir uns nichts vorwerfen“, resümierte Robert Andrich nach der ersten Heimniederlage der Werkself in dieser Saison. Auch spielerisch zeigte Schwarz-Rot in der intensiven und körperlichen Partie eine über weite Strecken respektable Leistung, war dem VfB Stuttgart in den meisten statistischen Belangen überlegen. Einzig in Sachen Effizienz vor dem Tor hatten die Schwaben der Werkself etwas voraus. Chefcoach Carles Martínez will daraus lernen, um in Zukunft „auch diese Art von Spielen zu gewinnen“. Der Werkself Nachdreher.
Mehr zeigen
Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
Mehr zeigen
Nach dem 2:4 gegen den VfB Stuttgart am 8. Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 äußerten sich Afonso Moreira und Robert Andrich am Mikrofon von Werkself-TV...
Mehr zeigen