
„Wir stehen zwar schon im Achtelfinale, aber wir werden nicht nachlassen. Wir wollen die perfekte Gruppenphase spielen. Daher werden wir das Spiel mit derselben Seriosität und Konzentration wie alle anderen Spiele angehen. Denn wer sich entspannt, der wird bestraft“, erklärte Alonso auf der Pressekonferenz am Mittwochmittag. Dabei bezog er sich auch auf die beiden anstehenden Bundesligaspiele bis Weihnachten: „Wir werden Vollgas geben bis zum Ende und wollen natürlich ungeschlagen bleiben.“
Patrik Schick, der für die Pressekonferenz ebenfalls auf dem Podium Platz genommen hatte, fand ähnliche Worte: „Wir folgen der Idee des Trainers und geben alle unser Bestes. Wir sind hungrig auf Erfolg und spielen aktuell guten Fußball. Wir sind motiviert, in allen Wettbewerben so weit zu kommen, wie es geht.“
Während die Werkself als Gruppensieger bereits im Achtelfinale steht, ist für Molde hingegen noch alles offen. Die Norweger rangieren derzeit punktgleich (7) mit Qarabag Agdam auf Platz drei. Platz zwei würde für den MFK die Teilnahme an der Zwischenrunde bedeuten, in der die zweitplatzierten Teams der EL-Gruppen mit den drittplatzierten Mannschaften der UEFA Champions League die verbliebenen Plätze im EL-Achtelfinale ausspielen. Das Parallelspiel zwischen Qarabag Agdam und BK Häcken findet zeitgleich statt.
Alonso gab auf der Pressekonferenz außerdem Einblicke in die Startaufstellung für das Duell gegen Molde. Der Spanier: „Lombo (Niklas Lomb, Anm. d. Red.) wird im Tor stehen. Er hat es sich hart erarbeitet und absolut verdient, morgen zu spielen.“ Für die Offensive verkündete Alonso zudem, dass Patrik Schick von Beginn an spielen wird. Der Tscheche wird damit nach über 400 Tagen für Bayer 04 wieder in der Startelf stehen. „Ich bin körperlich sowie mental zu einhundert Prozent bereit und froh, jetzt nach vorne blicken zu können. Ich habe nicht erwartet, dass ich nach der Verletzung schon so schnell Tore schieße oder Tore vorbereite. Es ist aber auch von Vorteil, dass die gesamte Mannschaft aktuell so gut spielt. Das macht es einfacher, wieder reinzukommen“, so Schick.

Den bevorstehenden Konkurrenzkampf mit Sturm-Kollege Victor Boniface sieht der Tscheche dabei als Ansporn: „Wir pushen uns gegenseitig. Natürlich will jeder in der Startelf stehen, aber das muss man sich hart erarbeiten. Außerdem ist Konkurrenzkampf immer gut, nicht nur in der Offensive.“
Auch im letzten Europapokal-Duell in 2023 wird der Heimbereich in der BayArena wieder vollständig gefüllt sein. 400 Fans werden zudem aus Norwegen anreisen.

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