
Bei der Medienrunde in der BayArena am Montag wurde Schmidt aber auch noch mal auf den Vorfall mit Julian Nagelsmann beim Spiel gegen Hoffenheim angesprochen. „Ich habe mich dazu bereits geäußert und mich bei meinem Trainerkollegen entschuldigt“, sagte Schmidt: „Jetzt werde ich das Urteil abwarten und mich gleich nur noch darauf konzentrieren, ein gutes Abschlusstraining zu leiten.“
Im DFB-Pokal will die Werkself schließlich wieder ihr wahres Gesicht zeigen. Im vergangenen Jahr hatte sie in der ersten Runde bereits in Lotte – beim damaligen Regionalligisten – gespielt und 3:0 gewonnen, ein solcher Erfolg soll morgen wiederholt werden. Schmidt weiß aber, dass es am Autobahnkreuz kein Spaziergang wird. „Lotte ist gut in die Saison gestartet. Der Platz war dort im vergangenen Jahr schon kein Teppich, dazu kommt das Flutlicht. Uns erwartet richtige Pokal-Atmosphäre“, sagt der Trainer.
Verzichten muss er dabei auf die Käpitäne Lars Bender und Ömer Toprak, beide haben sich jüngst gegen Hoffenheim eine leichte muskuläre Verletzung zugezogen, „wir hoffen, dass sie Samstag wieder eine Option sind“, sagt Schmidt. Darüber hinaus bekommen die Youngster Julian Brandt und Benjamin Henrichs nach den zahlreichen Spielen in den letzten Wochen eine Pause und werden nicht im Kader stehen.


Gleich dreimal waren die schwarz-roten Legenden der Bayer 04-Traditionsmannschaft am vergangenen Wochenende im Einsatz. Unter anderem mit Stefan Kießling, Philipp Wollscheid, Sidney Sam und Karim Bellarabi trat das von Falko Götz und Jürgen Gelsdorf gecoachte Team auf Indoor-Kunstrasen-Turnieren in Oldenburg, Regensburg und Bielefeld an. Bei Letzterem zauberten sich die Leverkusener dank vierer Wollscheid-Tore sogar bis ins Finale, wo dann gegen Arminia Bielefeld Endstation war. Einsatz und Spaß waren jedoch bei allen Beteiligten wie immer titelwürdig.
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