1:2 in Bielefeld – Werkself verpasst DFB-Pokalfinale

Die Werkself hat im Halbfinale des DFB-Pokals 2024/25 beim DSC Arminia Bielefeld 1:2 (1:2) verloren. Nach der frühen Führung durch Jonathan Tah (17.) drehten die Hausherren die Partie auf der stimmungsvollen Alm noch in Hälfte eins durch Treffer von Marius Wörl (20.) und Maximilian Großer (45.+3). Bayer 04 ist damit der vierte Bundesligist, der gegen die Arminia im laufenden Pokal-Wettbewerb verloren hat.
Schick

Für die Begegnung auf der Alm änderte Cheftrainer Xabi Alonso seine Anfangsformation im Vergleich zum 3:1-Erfolg gegen den VfL Bochum 1848 in der Bundesliga am vergangenen Freitag auf zwei Positionen: Für Aleix Garcia startete Robert Andrich im Mittelfeld, in der Offensive begann Amine Adli anstelle von Victor Boniface.

Bielefeld dreht Spiel noch vor der Pause

Bayer 04 agierte sofort mit ordentlich Offensivdrang. So gab Jonathan Tah nach einer Ecke den ersten Versuch ab, der Defensivmann köpfte aber knapp über den Querbalken (3.). Wenige Momente später erlief sich Adli im Vollsprint beinahe einen Rückpass auf DSC-Keeper Jonas Kersken, der Schlussmann klärte jedoch noch gerade so. Auch in den Folgeminuten bestimmten die Leverkusener das Geschehen, die Gastgeber kamen bis dahin nur selten an den Ball. Bei einem weiteren Eckball von links gelang es Tah dann: Nach einer Kopfball-Verlängerung kam der deutsche Nationalspieler auf Höhe des zweiten Pfostens an das Spielgerät und drückte es aus kurzer Distanz zur 1:0-Führung über die Linie (17.). Doch die Antwort der Arminia folgte prompt: Piero Hincapie klärte im Strafraum gegen Noah Sarenren Bazee nicht vollends, sodass Wörl dahinter an den Ball kam und zum 1:1 ausglich (20.).

Duell

In der 26. Minute kam es im Leverkusener Strafraum erneut zum Duell zwischen Hincapie und Sarenren Bazee, welches wieder der Bielefelder für sich entschied - Lukas Hradecky verhinderte im Anschluss jedoch mit einer herausragenden Parade die Führung der Hausherren. Diese spielten nun mutig auf, Schwarz-Rot hingegen tat sich zunehmend schwer, gegen robust verteidigende Arminen weitere Lücken zu finden. Es schien mit dem Remis in die Kabinen zu gehen - doch der DSC drehte mit einem letzten Freistoß von links, den Maximilian Großer verwertete, noch vor der Pause die Partie. 1:2 aus Sicht von Bayer 04.

Werkself verpasst den Ausgleich

Auch nach dem Wiederanpfiff war es zunächst eine zähe Partie aus Sicht von Schwarz-Rot, für Schick und seinen in der 53. Minute eingewechselten Stürmer-Kollegen Boniface gab es kaum ein Durchkommen. Der Werkself mangelte es in der Offensive an Ideen. So waren es die Gastgeber, die das nächste Ausrufezeichen setzten: Joel Grodowskis flacher Abschluss ging nur knapp am Tor vorbei (69.). Nordi Mukiele hauchte dem Spiel der Leverkusener zumindest zwischenzeitlich wieder etwas Leben ein: Nach einem Freistoß köpfte der Abwehrspieler die Kugel fast ins Tor, DSC-Schlussmann Jonas Kersken konnte gerade noch so bereinigen (75.). In der 81. Minute legte Schick mit einem weiteren Kopfball nach - setzte diesen aber leider an den Pfosten. Mit zunehmendem Verlauf wurde es ein Spiel gegen die Zeit, in dem die Werkself keine weiteren Aktionen mehr kreieren konnte. Damit ist Bayer 04 aus dem DFB-Pokal ausgeschieden.

Mukiele

Ausblick: Zu Gast in Heidenheim

Dem Bayer 04-Tross steht bereits am kommenden Samstag, 5. April, das nächste Auswärtsspiel bevor: Im Rahmen des 28. Bundesliga-Spieltags empfängt der 1. FC Heidenheim 1846 die Werkself ab 15.30 Uhr. Eine Woche später gastiert der 1. FC Union Berlin in der BayArena. Anstoß ist am Samstag, 12. April,  ebenfalls um 15.30 Uhr.

Die Highlights:

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Die Statistik:

Bayer 04: Hradecky - Mukiele, Tah, Hincapie - Frimpong, Palacios (53. Boniface), Andrich, Xhaka, Grimaldo - Schick, Adli (77. Tella)

Bielefeld: Kersken -Schneider, Russo, Großer - Hagmann, Schreck (90.+3 Young), Corboz, Oppie - Sarenren Bazee (90.+3 Felix), Wörl - Grodowski (84. Biankadi)

Tore: 0:1 Tah (17.), 1:1 Wörl (20.), 2:1 Großer (45.+3)

Gelbe Karten: Grodowski, Schreck, Russo - Mukiele, Hincapie, Boniface, Tella, Grimaldo

Schiedsrichter: Harm Osmers (Hannover)

Zuschauer: 26.601 (ausverkauft) in der SchücoArena

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