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10.12.2019Champions League

„Wir wollen alle Spiele gewinnen“

Die Alte Dame marschierte in der Gruppe D der Königsklasse zuletzt von Sieg zu Sieg. Mit 13 Punkten aus 5 Spielen steht Juventus Turin bereits als Gruppensieger fest. Doch das morgige Duell in der BayArena gegen Bayer 04 (Anstoß: 21 Uhr) abzuschenken, liegt nicht im Naturell von Trainer Maurizio Sarri und den Bianconeri.

Dementsprechend qualitativ hochwertig gestaltet sich auch das mitgereiste Personal. Cristiano Ronaldo, Gonzalo Higuain, Paulo Dybala, Gianluigi Buffon – sie alle landeten heute Nachmittag mit ihrem Team am Flughafen Köln/Bonn. Die deutschen Profis Emre Can (nicht für die CL gemeldet) und Sami Khedira (verletzt) blieben hingegen in Norditalien. Ebenfalls nicht mit dabei sind Matthijs de Ligt, der eine Pause bekommt, sowie die verletzten Giorgio Chiellini, Aaron Ramsey, Douglas Costa oder auch der nicht spielberechtigte Ex-Münchner Mario Mandzukic.

„Absolute Siegermentalität“

Zwar wolle Coach Sarri erst am Spieltag endgültig festlegen, welche Spieler auflaufen, doch der 60-Jährige stellte auf der Spieltags-Pressekonferenz klar: „Wir sind natürlich schon qualifiziert, aber ich möchte von meiner Mannschaft in diesem Wettbewerb trotzdem immer eine gute Leistung sehen.“ Auch Mittelfeldstratege Miralem Pjanic betonte auf der PK, dass die Juve-Akteure „eine absolute Siegermentalität haben und jedes Spiel gewinnen wollen“.

Keine Diskussion um Sarri

Auf die Fragen um ein mögliches angespanntes Verhältnis zwischen Sarri und dem Team hatte Pjanic derweil eine klare Antwort parat. „Wir haben vollstes Vertrauen in unseren neuen Trainer. Nach fünf Jahren Allegri (Ex-Coach Massimiliano Allegri, Anm. d. Red.) ist klar, dass nicht alles sofort funktionieren kann. Man kann nach fünf Monaten Zusammenarbeit noch keine Perfektion verlangen“, so der 29-Jährige, der abschließend in Bezug auf den Gegner Bayer 04 erklärte: „Wir haben Leverkusen schon kennengelernt. Sie sind ein sehr starkes Team. Sie spielen zu Hause und können sich noch qualifizieren – dementsprechend werden sie alles versuchen. Es wird nicht leicht für uns.“

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