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21.01.2026Champions League

Werkself Nachdreher zu #OLYB04: „Weiter zusammenhalten und Leistung zeigen“

Sichtlich enttäuscht waren Trainer, Spieler und Fans nach Abpfiff dieses intensiven Abends in Athen. Bei Olympiakos Piräus unterlag die Werkself am 7. Spieltag der Ligaphase der UEFA Champions League 2025/26 trotz größter Bemühungen, deutlich mehr Spielanteilen und fast dreimal so vielen Torschüssen gegen einen abgezockten Gegner am Ende 0:2. Die Stimmen sowie Zahlen und Fakten zur UCL-Nacht in der griechischen Hauptstadt liefert der Werkself Nachdreher.
Nach Abpfif

Zusammenfassung: Klares Chancenplus, keine Tore

Mit aggressivem sowie hohem Pressing der Hausherren begann die Partie. Olympiakos erarbeitete sich dadurch bereits früh eine erste Ecke und verwertete diese prompt zur Führung durch Costinha (2.). Piräus presste auch danach stark und so entstand eine immer feuriger werdende erste Hälfte. Die Werkself arbeitete sich in die Begegnung. Gute Möglichkeiten auf den Ausgleich hatten so Loïc Badé (10.), Lucas Vázquez (16.), Christian Kofane (25., 45.) und Alejandro Grimaldo (37., 45.). Der nächste Torjubel gehörte aber erneut den abgezockten Hausherren: Mehdi Taremi versenkte den zweiten Olympiakos-Torschuss im Konter zum 2:0 (45.+1), danach war Pause. Der zweite Durchgang gestaltete sich ebenso ereignisreich. Schwarz-Rot kämpfte diszipliniert und mit vollem Einsatz, scheiterte am Ende aber an der eigenen Chancenverwertung sowie an einem stark aufspielenden Schlussmann von Piräus. So endete die Partie 0:2.

Stimmen: „Wir hatten die Möglichkeiten“

Cheftrainer Kasper Hjulmand sagte nach Abpfiff: „Nach dem Gegentor in der zweiten Minute habe ich zehn nicht so gute Minuten von meiner Mannschaft gesehen. Danach wurde es aber besser und besser und wir haben uns Großchancen erspielt. In Halbzeit zwei haben wir ebenso alles versucht und wir hatten die Möglichkeiten. Wir müssen jetzt unbedingt gewinnen. Wir können das schaffen und müssen dafür jetzt weiter zusammenhalten und unsere beste Leistung zeigen.

Vázquez und Co.

Alejandro Grimaldo sagte am Mikrofon von Werkself-TV: „Wir haben zu viele Fehler gemacht. Es ist Champions League, es kommt auf Kleinigkeiten an. Wir haben unsere Chancen nicht genutzt. Das war nicht genug von uns.“ Aleix Garcia erklärte: „Wir sind wirklich enttäuscht, weil wir viel Selbstvertrauen in diesem Spiel hatten. Wir dürfen nicht ständig so frühe Gegentore kassieren, das ist in der Champions League schwer aufzuholen. Die Mannschaft hat während des Spiels Druck gemacht. Wir haben viele Chancen herausgespielt. Wir müssen das aufarbeiten und analysieren.“ Lucas Vázquez betonte: „Heute war es nicht genug, Klar ist, dass das Team und ich weiter arbeiten müssen. Wir müssen unser Level steigern.“

Presseschau: „Verpasst, Chancen zu nutzen“

Der kicker schrieb: „Bei Olympiakos Piräus zeigte Bayer Leverkusen über weiter Strecken zwar eine ordentliche Leistung, verpasste es aber, seine Chancen zu nutzen.“ Derweil meinte die Bild: Bayer 04 Leverkusen verliert im Hexenkessel von Piräus mit 0:2 und muss weiter ums Weiterkommen zittern!“ Diesbezüglich titelte die Rheinische Post „Bayer lässt den ersten Matchball liegen“ und führte aus: „Bei Olympiakos Piräus betreibt die Werkself in der ersten Halbzeit Chancenwucher und verliert mit 0:2. Nächste Woche kommt es zu einem Endspiel gegen den FC Villarreal.

Personal: Debüt und Startelf-Comeback

Trotz des bitteren Verlaufs soll Folgendes nicht zu kurz kommen: Janis Blaswich stand erstmals überhaupt, seitdem er bei Bayer 04 ist, in der Startelf. Es war außerdem auch sein UCL-Debüt für Schwarz-Rot. Lucas Vázquez stand seinerseits erstmals seit dem 4. Oktober 2025 (damals gegen den 1. FC Union Berlin) wieder in der Anfangsformation. Nach seiner Verletzung hatte er zuletzt nur Kurzeinsätze verbucht. Aleix Garcia spielte in der Partie 120 Pässe und damit die meisten bei der Werkself (vor Badé: 93 Pässe). Es ist das zweite Mal, dass ein Spieler von Schwarz-Rot 120 Pässe oder mehr in einer UCL-Partie spielte.

Szenen nach Abpfiff

Statistik: Zahlentechnisch überlegen

In Durchgang eins verbuchte die Werkself über 60 Prozent Ballbesitz, insgesamt waren es am Ende sogar über 70 Prozent. Mit 17 Torschüssen dominierte Bayer 04 auch diese Bilanz deutlich. Zur Pause aber hatte es 0:2 gestanden, weil Olympiakos seine einzigen beiden Schüsse der ersten 45 Minuten im Netz unterbrachte. Ihren letzten Abschluss verbuchte Piräus übrigens in der 63. Minute, danach zeigte sich nur noch die Werkself vor dem Tor. Ebenso ein Beleg für die hohen Spielanteile: Bayer 04 spielte 738 Pässe, das ist ein neuer Höchstwert für den Klub in dieser UCL-Saison.

Ausblick: Buli-Heimspiel gegen Bremen

Weiter geht es in der Englischen Woche in bereits drei Tagen am kommenden Samstag, 24. Januar (Anstoß: 15.30 Uhr) mit dem Heimspiel in der BayArena im Rahmen des 19. Bundesliga-Spieltags 2025/26 gegen den SV Werder Bremen. 

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