
04 Fragen an Panos Retsos...
Panos, du spielst seit 2022 wieder für deinen Jugendklub Olympiakos, wo du seitdem das griechische Double und die UEFA Conference League gewonnen hast. Zudem bist du Kapitän des Klubs. Wie geht es dir zurück in der Heimat?
Retsos: Es war schön, im besten Fußballer-Alter zurückzukommen und diese Titel zu gewinnen. Besonders, weil es mit Olympiakos war, dem Klub, mit dem ich aufgewachsen bin. Ich habe hier meine Familie und meine Freunde, es geht mir sehr gut. Ich habe seit der Rückkehr viele kleine Schritte nach vorne gemacht, die mir auf der einen Seite gezeigt haben, dass ich älter werde (lacht), aber natürlich auch, dass ich erfahrener werde und mehr Verantwortung übernehmen kann und will. Es war also ein Prozess, bis ich die Kapitänsbinde bekommen habe. Es ist eine schöne Entwicklung. Mir ist aber wichtig, zu betonen, dass es für mich eine ebenso tolle Erfahrung war, im Ausland bei Bayer 04 zu spielen.
Du warst über vier Jahre bei Bayer 04, hast auch direkt in Leverkusen gewohnt. Welche Erinnerungen hast du an diese Zeit?
Retsos: Zu Beginn war es sehr ungewohnt, weil es meine erste Auslandsstation in einem sehr jungen Alter war. Aber ich habe mich wirklich gefreut, diese Chance bei einem so großen Klub wie Bayer 04 zu bekommen und habe ausschließlich gute Erinnerungen an diese Zeit. Ich hatte vor dem Wechsel mit meinen Nationalmannschaftskollegen Konstantinos Stafylidis und Kyriakos Papadopoulos gesprochen, die mir nur positive Dinge von Leverkusen erzählt haben – zum Beispiel, dass die Menschen rund um den Klub, ob Mannschaft, Mitarbeitende oder Fans, alle sehr freundlich und offen sind und die Stimmung sehr familiär ist. Das Stadion ist super und der Klub hat eine klare Vision für die Zukunft. Und genau das habe ich in meiner Zeit bei Bayer 04 auch erlebt. Ich war sehr glücklich in Leverkusen.









Es ist viel passiert in Leverkusen, seitdem du den Klub verlassen hast. Wie siehst du die Entwicklung von Bayer 04?
Retsos: Ich habe nie aufgehört, die Spiele zu verfolgen. Ich bin ab und zu auch noch in Kontakt mit einigen Spielern, die jetzt bei anderen Klubs spielen. Jonathan Tah, Florian Wirtz oder Kai Havertz zum Beispiel. Auch mit Simon Rolfes (Geschäftsführer Sport, Anm. d. Red.) schreibe ich ab und zu. Die erfolgreiche Entwicklung des Klubs hat mich wirklich sehr gefreut. Bayer 04 hat es verdient, viele Titel zu gewinnen, nicht nur wegen der überragenden Meistersaison, sondern auch, weil hier seit vielen Jahren extrem gute Arbeit geleistet wird. Es ist ein ganz besonderer Klub für mich und sicherlich für viele, die dort spielen und gespielt haben.
Einige ehemalige Teamkollegen wirst du jetzt wiedersehen, etwa Robert Andrich und Patrik Schick. Wie fühlst du dich dabei, auf deine früheren Mitspieler zu treffen und was erwartest du vom Spiel am Dienstag?
Retsos: Als ich die Auslosung gesehen habe, hatte ich erst ein komisches Gefühl dabei, nicht für, sondern gegen Bayer 04 zu spielen. (lacht) Aber mittlerweile freue ich mich sehr auf das Spiel und darauf, einige Spieler und Mitarbeitende wiederzusehen. Es wird sicherlich – wie meistens in der Champions League – ein intensives und hochklassiges Duell. Ich weiß natürlich, dass Bayer 04 eine starke Mannschaft ist und es schwierig für uns wird. Aber auch die Werkself wird einen starken Gegner erleben - und ein lautes Stadion! Die Fans können sich auf ein sehr unterhaltsames Spiel freuen.


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