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23.02.2026Champions League

Gegner-Update – Mendilibar: „Müssen präziser im Abschluss werden“

Mit einem Sieg in der griechischen Super League am vergangenen Wochenende hat Olympiakos Piräus eine gelungene Generalprobe für das Play-off-Rückspiel in der UEFA Champions League am Dienstag, 24. Februar (Anstoß: 21 Uhr/live bei Prime Video und im Werkself-Radio), bei Bayer 04 hingelegt. Trainer José Luis Mendilibar schonte dabei viele seiner Stammkräfte.
Panagiotis Retsos gegen Patrik Schick

Nach drei sieglosen Pflichtspielen in Folge gewann Olympiakos am vergangenen Samstag erstmals wieder. Zu Hause im Stadio Georgios Karaiskakis bezwang man den Tabellenzehnten Panetolikos Agrinio 2:0. Den ersten Treffer für die Rot-Weißen hatte Lorenzo Pirola erzielt. Dass der Innenverteidiger überhaupt spielen konnte, war eine gute Nachricht für Olympiakos. Denn Pirola war beim 0:2 gegen die Werkself in der ersten Halbzeit mit seinem Teamkollegen Panagiotis Retsos zusammengeprallt, hatte sich dabei eine stark blutende Platzwunde am Kopf zugezogen und musste in der Halbzeitpause ausgewechselt werden.

Drei Tage später stand der 24 Jahre alte Italiener im Meisterschaftsspiel gegen Panetolikos wieder in der Startelf, die Trainer José Luis Mendilibar im Vergleich zum Spiel gegen Bayer 04 auf acht Positionen verändert hatte. Neben Pirola blieben nur Torhüter Konstantinos Tzolakis und Angreifer Mehdi Taremi in der Anfangsformation. Etliche Leistungsträger wie die Verteidiger Retsos und Francisco Ortega, die Mittelfeldspieler Santiago Hezze und Christos Mouzakitis sowie die Offensivkräfte Gelson Martins und Ayoub El Kaabi saßen zunächst auf der Bank. Andere wie Schienenspieler Rodinei und Stürmer Daniel Podence standen erst gar nicht im Kader.

In der Liga weiterhin auf Platz zwei

Den zweiten Treffer für die klar dominierenden Gastgeber steuerte kurz vor dem Abpfiff der eingewechselte Yusuf Yazici bei. „Wir hätten das Spiel viel früher für uns entscheiden müssen, denn Möglichkeiten dazu waren reichlich da“, sagte Mendilibar nach der Partie. In der Chancenverwertung sieht der Trainer aktuell das größte Manko seiner Mannschaft: „Es ist ein gutes Zeichen, dass wir uns viele Chancen erspielen, aber wir müssen präziser im Abschluss werden.“

Mit dem 2:0-Sieg gegen Panetolikos bleibt Olympiakos in der griechischen Meisterschaft auf Platz zwei hinter Tabellenführer AEK Athen. Der Abstand auf den Stadtrivalen beträgt aber nur zwei Punkte. Piräus hat also vier Spieltage vor Beginn der Play-offs in der Super League weiterhin alle Möglichkeiten, seinen Titel aus der Vorsaison zu verteidigen.

Die eigene Situation in der Champions League bewertet Mendilibar nach dem 0:2 im Hinspiel gegen die Werkself zurückhaltend: „Nach der Niederlage gegen eine starke Mannschaft wird die Qualifikation fürs Achtelfinale natürlich schwierig. Wir haben Chancen, aber nur geringe“, sagt der Coach von Olympiakos mit Blick auf das Rückspiel in Leverkusen. „Wir kassierten zu Hause leider innerhalb kurzer Zeit auch das zweite Gegentor, bevor wir auf das erste hätten reagieren können. Und danach schafften wir es nicht mehr, das Tor zu erzielen, das die Aussichten für das Rückspiel hätte verändern können. Es war ein Spiel, das letztlich komplett gegen uns gelaufen ist.“ Patrik Schick hatte in Athen mit einem Doppelschlag binnen 144 Sekunden beide Treffer für die Werkself erzielt.

Eines der pressingstärksten Teams

Nun steht Olympiakos im Rückspiel unter Zugzwang. Dass die Mannschaft mit Druck umgehen kann, hat sie in der laufenden Champions-League-Saison schon mehrfach bewiesen. Die Rot-Weißen sind eines der pressingstärksten Teams in der Königsklasse. Wie gefährlich sie auch auswärts sein können, zeigten sie beim 2:1-Sieg bei Ajax Amsterdam am letzten Spieltag in der Ligaphase.

Eine hohe Intensität wird der griechische Rekordmeister auch am Dienstag in der BayArena zweifellos auf den Platz bringen, wenn viele der am vergangenen Wochenende geschonten Stammkräfte wieder in die Startelf zurückkehren werden.

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