
Xabi Alonso, dessen Rückkehr in die Stadt Madrid für großes Medieninteresse sorgte, blieb gewohnt sachlich: „Diese Rückkehr hat für mich vor allem aufgrund der zahlreichen sportlichen Duelle meiner Mannschaft in der Vergangenheit ein besonderes Flair. Das ist Motivation genug. Ich konzentriere mich auf das Hier und Jetzt und meine Mannschaft.“
Alejandro Grimaldo im Gegenzug über Alonso: „Seine Arbeit mit uns ist bemerkenswert. Er macht viele von uns zu besseren Spielern, hebt uns auf ein höheres Niveau und holt aus jedem Einzelnen das Beste heraus.“
Der Spanier weiter zum bevorstehenden Duell und den damit verbundenen Aussichten in der Königsklasse: „Alle Klubs haben sich große Ziele gesetzt - Atletico auch und wir auch. Beide Teams sind aktuell in einer guten Form und haben eine super Chance, unter die ersten Acht der Ligaphase zu kommen. Und wir wollen definitiv unter die ersten Acht kommen. Wir sind dafür in einer guten Position, aber es ist noch lange nicht geschafft. Das Spiel morgen ist daher sehr wichtig für uns. Darüber sind wir uns bewusst.“
Der Spanier erwartet daher ein Topspiel auf höchstem Niveau: „Es braucht eine ganze Menge, um gegen Atletico zu bestehen. Sie können unterschiedliche Register ziehen - mit dem Ball abwartend sein, sind aber auch zweikampfstark und passgenau.“ Grimaldo daher über die Marschroute: „Es wird wichtig sein, dass wir in den entscheidenden Augenblicken da sind und unsere Momente nutzen. Aber wir haben gut trainiert und uns optimal vorbereitet.“
Große Worte fand Alonso auch für seinen Trainer-Kollegen Diego Simeone, Cheftrainer von Atletico Madrid: „Ich habe großen Respekt für ihn. Er hat seit 13 Jahren großen Einfluss hier im Klub. Er hat in dieser Zeit eine klare DNA entwickelt und der aktuelle Kader ist vielleicht der beste, den er jemals gehabt hat. Sie haben daher zurecht große Ambitionen in dieser Spielzeit.“

Lobende Worte fand Alonso zudem für Werkself-Profi Piero Hincapie: „Er ist sehr wichtig für uns und hat einen großen Anteil am Erfolg. Er ist, seitdem ich hier bin, sowohl fußballerisch als auch persönlich sehr gewachsen.“ Grimaldo ergänzte: „Ich glaube, Piero ist noch sehr jung, aber jetzt schon ein hervorragender Spieler. Er geht stets mit der richtigen Einstellung rein und lernt sehr schnell. Es macht Spaß, mit ihm zusammen zu spielen.“
Verzichten in diesem Duell muss Alonso hingegen auf Jeanuel Belocian (Kreuzbandriss) und Martin Terrier (Achillessehnenriss) verzichten. Ebenfalls noch nicht dabei ist Amine Adli. Victor Boniface ist hingegen mit der Mannschaft mitgereist und wird morgen erstmals nach seiner Genesung wieder im Kader stehen. Alonso über die Rückkehr des Stürmers: „Er hat ein gutes Gefühl und kann theoretisch zum Einsatz kommen. Es ist schön und wichtig für ihn, dass er wieder Teil der Mannschaft und der ganzen Abläufe ist.“
1.700 mitgereiste Bayer 04-Fans werden die Werkself morgen im Estadio Metropolitano unterstützen - so viele wie noch nie bei Gast-Duellen bei Atletico.

Der Name verpflichtet, könnte man meinen. „Haberlands Erben“ – das hört sich nach Traditionspflege an, nach Heimatverbundenheit, Lokalpatriotismus. Und von all dem ist auch etwas drin, in diesem umtriebigen Bayer 04-Fanclub. Einige der Gründungsmitglieder sind in Manfort aufgewachsen, wohnten einen Steinwurf entfernt vom Ulrich-Haberland-Stadion. Katrin Duven zum Beispiel, die 1. Vorsitzende. Schon ihr Vater ging regelmäßig „zum Bayer“. Und mit ihm bald auch seine Tochter.
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Gegründet 1996 von jungen Männern, gibt es unter den 18 offiziellen Mitgliedern der Djangos inzwischen vier Frauen. Auch der Nachwuchs ist häufig mit dabei in der BayArena.
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