
Nachdem die Gastgeber besser in die Partie gekommen waren, hatte Patrik Schick in der 14. Minute mit seinem Pfostenschuss die bis dahin beste Chance des Spiels auf dem Fuß. Anschließend traf auch Kölns Said El Mala das Aluminium, ehe Schick kurz vor der Pause einen Handelfmeter - verschuldet von Eric Martel - zur 1:0-Führung verwandelte (43.). Zu Beginn des zweiten Durchgangs war es dann erneut der Tscheche, der nach Vorarbeit von Nathan Tella auf 2:0 erhöhte (52.). Die Hausherren verkürzten zwar in Person des eingewechselten Luca Waldschmidt in der Schlussphase (78.), die Werkself hielt dem gegnerischen Druck in der Folge aber stand und nahm die drei Punkte mit.
Zweifach-Torschütze Schick betonte am Mikrofon von Werkself-TV: „Dieser Derbysieg bedeutet viel für die Fans, den Klub und uns als Team. Wir sind im Kampf um die Champions League und wollen auch die letzten drei Spiele alle gewinnen. Die Hoffnung und der Wille sind bei uns absolut da - wir können das schaffen!“ Angesprochen auf seine zuletzt beeindruckende Torquote (s. unten Abschnitt „Personal)“ sagte der Tscheche: „Ich trainiere gut und gebe immer das Maximum. Dazu hilft mir die Mannschaft sehr gut. Aber wir brauchen nicht nur Tore, sondern vor allem die Punkte.“ Keeper Janis Blaswich, der den mit muskulären Problemen fehlenden Mark Flekken ersetzt hatte, sah den Spielverlauf so: „Zu Beginn hat uns ein wenig die Konsequenz und Intensität gefehlt. Dann sind wir aber besser reingekommen und das 1:0 fiel zu einem guten Zeitpunkt, genauso das zweite Tor. Am Ende sind hier die drei Punkte das Wichtigste.“

Cheftrainer Kasper Hjulmand ordnete das Geschehen im Nachgang so ein: „Es war ein sehr schwieriges Spiel, Köln hat es gut gemacht. Der Fußball ist manchmal verrückt: Letzte Woche gegen Augsburg hatten wir 36 Torschüsse und haben verloren (1:2, Anm. d. Red.), heute hatte der Gegner mehr Chancen und wir haben gewonnen. Wir sind einfach sehr froh über die wichtigen drei Punkte für die Tabelle und natürlich über diesen Derbysieg. Jetzt fokussieren wir uns auf das nächste große Spiel in der kommenden Woche zu Hause gegen Leipzig.“
Der kicker titelt „Doppelter Schick sorgt für Leverkusener Derby-Sieg“ und schreibt außerdem von „Chancenwucher“ bei den Gastgebern sowie „eiskalter Chancenverwertung“ aufseiten der Werkself. Die Gründe für den Leverkusener Erfolg aus Sicht der Bild-Zeitung: „Die Werks-Elf [...] holt einen wichtigen Sieg – weil sie ihre Chancen konsequent nutzt, weil sie mit Janis Blaswich, der kurzfristig für Mark Flekken (muskuläre Probleme) ins Tor gerückt war, einen starken Rückhalt im Tor hat und weil Torjäger Patrik Schick eiskalt trifft.“
Der Kölner Stadt-Anzeiger bezieht sich in seinem Nachbericht unter anderem auf die Tabellensituation beider Teams: „Bayer Leverkusen hat im engen Rennen um die Champions League [...] vorgelegt. Am viertletzten Spieltag gewann das Team [...] das Derby beim rheinischen Nachbarn 1. FC Köln mit 2:1 – und vergrößerte damit gleichzeitig noch einmal die Abstiegssorgen der Kölner.“
Schick ist in der Leverkusener Offensive aktuell der Mann der Stunde: Der Tscheche erzielte im Derby nicht nur seine Tore fünf und sechs in den vergangenen fünf Pflichtspielen, er knackte zudem die Marke von 100 Pflichtspiel-Treffern für Bayer 04 - in nur 207 Partien! Und auch Tella feierte in Köln einen „Hunderter“: Der Nigerianer, der seit 2023 bei Bayer 04 ist und erst kürzlich seinen Vertrag bis 2031 verlängert hatte, bestritt sein 100. Pflichtspiel für die Werkself. Herzlichen Glückwunsch zu diesen Meilensteinen!







Janis Blaswich stand seinerseits erstmals seit dem Achtelfinal-Rückspiel beim FC Arsenal Mitte März wieder zwischen den Pfosten. Der 34-Jährige kam gegen Köln insgesamt auf acht Paraden und erhielt im Anschluss vom Kölner Stadt-Anzeiger eine 1,5 sowie von der Bild-Zeitung die Bestnote. Ebenfalls erfreulich: Arthur und Eliesse Ben Seghir gaben nach längerer Verletzungspause in Hälfte zwei ihre Comebacks.
Bayer 04 ist mit diesem Derby-Dreier in der „Ewigen Tabelle“ der Bundesliga am FC Schalke 04 vorbeigezogen und auf Rang acht vorgerückt. Geschäftsführer Sport Simon Rolfes: „Das zeigt, dass Bayer 04 zu den absolut besten Klubs in Deutschland gehört. Diese Tabelle lügt nicht – wir sind seit 47 Jahren ununterbrochen in der Bundesliga und haben uns einen Status erarbeitet, auf den wir stolz sind. Das Niveau, das wir national und international erreicht haben, ist für uns ein riesiger Ansporn, uns noch weiter zu verbessern.“ Die Werkself kommt in 1.599 Spielen auf 2.565 Punkte (Schalke 04: 2.563 in 1.832). Vergangenes Jahr hatte Bayer 04 bereits den 1. FC Köln überholt. Der Rückstand auf Platz sieben und damit auf Eintracht Frankfurt beträgt 73 Zähler.
Weiter geht's zur Topspiel-Zeit in der BayArena: Am kommenden Samstag, 2. Mai (Anstoß: 18.30 Uhr), ist RB Leipzig zum vorletzten Leverkusener Heimduell der Saison zu Gast. Eine Woche später am Samstag, 9. Mai (Anstoß: 15.30 Uhr), geht es dann auswärts beim VfB Stuttgart ebenfalls um wichtige Punkte im Kampf um die Qualifikationsplätze für die UEFA Champions League. Den Saisonabschluss bildet für Bayer 04 die Heimpartie gegen den Hamburger SV am Samstag, 16. Mai (Anstoß: 15.30 Uhr). Alle Ticket-Infos zu den Begegnungen gibt es HIER.

Im Rahmen des 11. Bundesliga-Spieltags 2026/27 gastiert Bayer 04 bei Borussia Dortmund. Die Partie steigt am Sonntag, 29. November (Anstoß: 19.30 Uhr), im SIGNAL IDUNA PARK. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
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Bayer 04 muss in den kommenden Partien auf Offensivspieler Moussa Diaby verzichten. Der 27-jährige Franzose zog sich während der Begegnung mit der TSG Hoffenheim (0:3) am gestrigen Sonntagnachmittag, 25. Oktober, eine Faszienverletzung im hinteren rechten Oberschenkel zu. Diaby wird der Werkself nach der Länderspielpause im November wieder zur Verfügung stehen können.
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Internationaler Vergleich auf Top-Niveau: Die U19 von Bayer 04 empfängt Olympique Marseille zu einem Testspiel. Die Partie gegen die Franzosen wird am Donnerstag, 5. November, um 14 Uhr im Ulrich-Haberland-Stadion ausgetragen. Der Eintritt für Fans ist frei. Wenige Stunden später stehen sich die beiden Klubs dann im Rahmen der UEFA Europa League in der BayArena gegenüber.
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