
Vor den Augen der 30.210 Fans in der ausverkauften BayArena, darunter DFL-Geschäftsführer Marc Lenz, hatte Jonas Hofmann nach vier Minuten einen ersten Abschluss vorgenommen. In der Folge blieb die Partie in Hälfte eins dann weitestgehend ereignislos und ohne weitere Torchancen, den Schlusspunkt der ersten 45 Minuten bildete bedauerlicherweise die verletzungsbedingte Auswechslung von Arthur. Nach der Pause erhöhten die Leverkusener die Intensität, auch durch den frischen Wind, den die eingewechselten Ibrahim Maza und Martin Terrier reinbrachten. Den ersten Treffer der Partie aber markierten die Gäste durch Sheraldo Becker infolge eines gut vorgetragenen Konters (67.). Unmittelbar vor diesem Mainzer Tempogegenstoß waren gleich zwei Leverkusener auf der gegenüberliegenden Seite im Strafraum zu Fall gekommen, nach Schlusspfiff sprach unter anderem Trainer Kasper Hjulmand von einem „klaren Elfmeter. Ich habe es gerade nochmal gesehen.“ Die Werkself ließ sich von dieser Szene allerdings nicht verunsichern, arbeitete weiter - und belohnte sich schließlich spät in Minute 88 mit dem 1:1-Ausgleich durch den aufgerückten Jarell Quansah. Mehr passierte trotz großen Aufbäumens von Bayer 04 in der Nachspielzeit nicht mehr.
„Wir hatten nicht genügend Energie, nicht genügend Intensität“, stellte Torschütze Jarell Quansah im Nachgang selbstkritisch klar, betonte allerdings zugleich auch: „Es ist jetzt aber nicht das Ende der Welt, das müssen wir im Hinterkopf behalten. Es kommen noch viele Spiele und wichtige Monate. Wir wollen uns für die Champions League qualifizieren, ganz klar. Und dafür müssen wir Spiele gewinnen, nur darum geht es am Ende einer Saison.“ Torhüter Janis Blaswich sagte seinerseits: „Das war zu wenig von uns, keine Frage. Wir haben erst in den letzten zehn, 15 Minuten das auf den Platz gebracht, was uns ausmacht. An diese Phase müssen wir im nächsten Spiel anknüpfen.“







Trainer Kasper Hjulmand sprach auf der Pressekonferenz von einem „schwierigen Spiel. Wir sind natürlich nicht zufrieden mit unserer Leistung. Uns fehlen Rhythmus und Intensität mit dem Ball, wir spielen uns zu wenige Chancen raus. Die letzten 30 Minuten hatten wir zwar mehr Energie und der Ausgleich war am Ende auch verdient. Insgesamt war es die letzten zwei, drei Spiele offensiv aber einfach zu wenig.“
Der kicker schrieb im Nachgang von „'Stürmer' Quansah“. Und weiter: „Nur mit Mühe rettete Bayer Leverkusen gegen den 1. FSV Mainz 05 beim 1:1 einen Punktgewinn. Die defensivstarken Rheinhessen ließen insgesamt kaum Chancen zu.“ Die Rheinische Post sah einen „ideenlosen Auftritt“, bei dem es die Werkself verpasst habe, „die vorderen Tabellenplätze mit einem Sieg unter Druck zu setzen“. Der Kölner Stadt-Anzeiger bewertete Durchgang eins als „ereignislos“ und Torschütze Jarell Quansah als den besten Mann des Tages auf Leverkusener Seite. Der Kommentar: „Stabiler Auftritt des englischen Nationalspielers. Gutes Stellungsspiel, in der Offensive häufig präsent, defensiv mit kaum Fehlern. Auch unter Druck souverän.“
Am Ende hielt Jarell Quansah kaum noch etwas hinten. Der Defensivmann rückte in der Schlussphase weit mit auf. Eigentlich vorrangig, um seine Kopfballstärke einzubringen, glänzte er schließlich als eiskalter Vollstrecker mit dem linken Fuß. Es war sein dritter Bundesliga-Treffer in der laufenden Saison - und sein zweiter in Folge nach dem 4:0-Erfolg gegen den FC St. Pauli (Quansah war bei Union Berlin ohne Einsatz geblieben). Zu seinem ersten Bundesliga- und Profi-Einsatz in 2026 kam derweil Axel Tape, der zum Wiederanpfiff den verletzten Arthur ersetzte.

Nach den mehr als 90 intensiven Spielminuten wies Bayer 04 in sämtlichen relevanten Statistiken - natürlich bis auf die Anzahl geschossener Tore - einen Vorteil auf. 66 Prozent Ballbesitz, 57 Prozent gewonnene Zweikämpfe, dazu 12:8 Torschüsse und eine bessere Passquote (87 zu 77 Prozent). Durch den späten Ausgleichstreffer von Jarell Quansah ist die Werkself in jedem der vergangenen 14 Heimduelle zu einem Torerfolg gekommen.
Weiter geht es für die Werkself erneut mit einer Partie unter der Woche, wenn auch dieses Mal in der Bundesliga. Am kommenden Mittwoch, 4. März (Anstoß: 20.30 Uhr), steht das Nachholspiel beim Hamburger SV auf dem Plan. Die Auswärtstickets für diese Begegnung sind ausverkauft. Es folgt am Samstag, 7. März (Anpfiff: 15.30 Uhr), das Auswärtsduell beim SC Freiburg - Resttickets sind HIER erhältlich.

Am 2. Spieltag der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 gastiert die Werkself bei Lech Posen in Polen. Anpfiff ist am Donnerstag, 15. Oktober, um 18.45 Uhr. Die Bayer 04-Fanbetreuung hat vorab alle Infos zur Partie im Poznan Stadium zusammengefasst.
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Interkultureller Austausch: In den vergangenen Tagen war ein Nachwuchsteam aus Ouagadougou, der Hauptstadt Burkina Fasos, zu Besuch in Leverkusen. Auf die Spieler und Trainer des AD DUHA FC wartete ein abwechslungsreiches Programm inklusive Training, Testspiel – und einem ganz besonderen Erlebnis am Samstagnachmittag.
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Auch zahlreiche Nachwuchsspieler von Bayer 04 waren in der jüngst beendeten XXL-Länderspielpause für ihre Nationalteams im Einsatz, darunter vier Akteure für den DFB. Die Übersicht.
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Die Werkself-Profis Ibrahim Maza und Vanessa Fudalla gehören zum fünfköpfigen Kandidatinnen- bzw. Kandidaten-Kreis bei der Wahl zum NRW-Fußballprofi des Jahres 2026. Fans können noch bis zum 3. November online abstimmen. Die Verleihung der Awards findet am 27. November in Düsseldorf statt.
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Die neue eSports-Saison steht vor der Tür! Am Donnerstag, 15. Oktober (ab 18 Uhr), beginnt die VBL Club Championship by WOW. Und wie jedes Jahr gib es einen Überblick: Was hat sich verändert? Was bleibt wie bisher?
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