
„Unsere Leistung zuletzt gegen Mainz (1:1, Anm. d. Red.), vor allem in der ersten Halbzeit, war nicht gut. Das stimmt. Wir müssen und wollen aktiver sein“, so Kasper Hjulmand auf der Pressekonferenz am Dienstagmittag. „Wir fahren nach Hamburg, um ein besseres Spiel zu machen. Wir werden alles investieren, was uns möglich ist, um zu gewinnen.“ Vor allem im letzten Drittel wolle er Lösungen finden. Hjulmand: „Was das Thema anbelangt, sind wir gar nicht so weit weg, wie es sich vielleicht nach so einem Spiel wie gegen Mainz anfühlen mag.“
Während die Werkself von den vergangenen zehn Partien wettbewerbsübergreifend nur eine verloren hat, musste der HSV nach zuvor sechs ungeschlagenen Begegnungen – darunter vier Remis – zuletzt am vergangenen Wochenende zu Hause ein 1:2 gegen RB Leipzig hinnehmen. Dennoch sieht Hjulmand die Hanseaten, die fünf ihrer sechs Saisonsiege im Volksparkstadion einfuhren, als äußerst heimstark an: „Vor allem gegen Bayern (2:2, Anm. d. Red.), Stuttgart (2:1) und Dortmund (1:1) haben sie sehr gute Leistungen gezeigt. Sie sind flexibel im Aufbauspiel, konterstark und bringen viel Rotation rein.“
Mit Blick auf die bevorstehenden Wochen mit sechs Pflichtspielen in 17 Tagen beschrieb Hjulmand – ohne dem Pokal und der UEFA Champions League die Bedeutung und Attraktivität abzusprechen – die Bundesliga als den „wichtigsten Wettbewerb“. Druck verspüre der 53-Jährige vor dieser richtungsweisenden Phase der Saison nicht: „Ich bin nicht hier, um einen Job zu haben. Ich bin hier, um für das Team mein Bestes zu geben. Von daher denke ich nicht über Druck nach. Für mich geht es nur darum, das Spiel morgen bestmöglich vorzubereiten und zu gewinnen.“
Im Vergleich zum Liga-Remis gegen Mainz gehört Offensivspieler Malik Tillman am Mittwoch wieder zum Kader. Auch zu zwei weiteren Akteuren, die auf Außen und in der Defensive beheimatet sind, äußerte sich Hjulmand auf Nachfrage: Axel Tape und Tim Oermann. Der Däne: „Axel hat im physischen Bereich Schritte nach vorn gemacht. Ein bisschen fehlt ihm noch für viele Spielminuten, aber er ist auf einem wirklich guten Weg. Tim macht es im Training ebenso sehr, sehr gut. Seine Persönlichkeit ist super, er ist sehr aufmerksam. Ich habe keine Probleme, ihn einzusetzen. Er wird in der nächsten Phase Spielzeit bekommen, da bin ich mir sehr sicher.“
Zu sehen ist die Partie live bei Sky sowie im Stream bei WOW, außerdem sendet wie gewohnt das Werkself-Radio live aus dem Volksparkstadion.

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