
Damit löste Havertz gestern mit seinem Startelf-Einsatz Ex-Bayer 04-Profi Gonzalo Castro ab, der bei seinem Einsatz in der Anfangsformation in der Saison 2004/2005 17 Jahre und neun Monate alt war. Während Castro am 5. März 2005 im Spiel beim Hamburger SV (0:1) erstmals von Beginn an zum Einsatz kam, stand Bayer 04-Youngster Kai Havertz gestern im zarten Alter von 17 Jahren und knapp fünf Monaten erstmals unter den ersten Elf der Werkself-Mannschaft.
Erster Liga-Auftritt in Bremen
Dabei war Kai Havertz noch im Mai diesen Jahres mitverantwortlich für den deutschen Meistertitel der U17-Mannschaft. Mit starken Auftritten gegen Wolfsburg und Dortmund in den Finalspielen holte Bayer 04 damals die Meisterschaft. Ab dem Sommer trainierte Kai Havertz nun sowohl in der U19 als auch zuletzt immer häufiger bei den Profis mit. Das erste Bundesliga-Spiel überhaupt bestritt der Youngster am 15. Oktober in der Partie beim SV Werder Bremen (1:2), als er in der 83. Minute für Charles Aránguiz eingewechselt wurde. Weitere Kurz-Auftritte in Lotte, Wolfsburg und Tottenham folgten, bevor nun Bayer 04-Cheftrainer Roger Schmidt Kai Havertz gegen Darmstadt erstmals in die Startelf berief.
Großes Lob von Schmidt
Dabei zeigte der technisch hochveranlagte Linksfuß von Beginn an ein großes Selbstvertrauen, gewann viele Zweikämpfe und war an mehreren gefährlichen Torraumszenen beteiligt, unter anderem bereitete er mit einem beherzten Einsatz den vorentscheidenden 3:1-Treffer von Charles Aránguiz vor. Cheftrainer Roger Schmidt sparte in der Analyse nach dem Spiel gegen Darmstadt nicht mit Lob für den 17-jährigen: „Er ist ein vollwertiger Spieler und wir haben im Training seine Qualitäten gesehen. Wir haben ihm nun Spielzeit gegeben und auch da gesehen, dass ihn nicht viel aus der Ruhe bringt. Er ist ein excellenter Fußballer, mit einer guten Technik, viel Tempo und einem guten Zweikampf sowie Kopfball ausgestattet, ein großes Talent in unseren Reihen, der aber auch noch viel lernen muss. Aber gerade solche Spieler wie Kai machen mir sehr viel Spaß,“ zeigte sich Schmidt begeistert.
Henrichs mit 18 Bundesliga-Partien zum DFB
Zuvor hatte bereits Benjamin Henrichs aus der U19 den Sprung in den Bundesliga-Kader geschafft. Der 19-Jährige, der im März 2016 beim 2:0-Sieg in Stuttgart sein Startelf-Debüt für Bayer 04 gab, hat nach konstant starken Leistungen bereits 18 Bundesliga-Spiele bestritten und wurde nun gemeinsam mit Bernd Leno, Jonathan Tah, Kevin Volland und Julian Brandt für die A-Nationalmannschaft berufen. "Benny hat in London eine 1A-Leistung geboten, dort war der DFB vor Ort. Er hat ein extrem gutes Zweikampfverhalten und hat sich in kurzer Zeit sehr verbessert. Die Nominierung ist ein tolles Zeichen und motiviert Benny enorm. Natürlich haben all diese Talente bei uns noch einen langen Weg vor uns, aber wir haben insgesamt eine tolle, spannende Mannschaft“, freute sich Roger Schmidt über die Entwicklung insgesamt.
Die Bayer 04- Eigengewächse Benjamin Henrichs und Kai Havertz sind nur zwei Beispiele der guten Arbeit in der Bayer 04-Nachwuchsabteilung in den letzten Jahren. Zusätzlich standen im Übrigen am Samstag mit Julian Brandt (20) und Jonathan Tah (20) zwei weitere Spieler „unter 21“ in der Startformation der Werkself, alle mitverantwortlich für einen gelungenen Abschluss einer erfolgreichen Bayer 04-Woche…


Der Kader der Bayer 04-Frauen für die kommende Saison nimmt weiter Form an: Von der Zweitvertretung von Eintracht Frankfurt, die in der 2. Frauen-Bundesliga beheimatet ist, wechselt die 19 Jahre alte Innenverteidigerin Emily Wallrabenstein nach Leverkusen. Hier hat sie einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028 unterschrieben.
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Bei Turnieren in gleich vier europäischen Ländern messen sich die Leverkusener Junioren-Teams von U17 bis U8 mit dem Nachwuchs der Top-Teams des Kontinents. Derweil bestreitet die U16 gegen den direkten Konkurrenten Borussia Dortmund ein wichtiges Ligaspiel. Ebenfalls in der Liga wollen die U16-Juniorinnen im Duell mit dem 1. FC Köln den Derbysieg nach Leverkusen holen. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Zum Ende der Saison 2025/26 kann auch bei einem besonderen Projekt im Bereich der Nachwuchs- und Gesundheitsförderung von Bayer 04 auf eine rundum gelungene Veranstaltungsserie zurückgeblickt werden: Mit dem jüngsten Termin ist „Werkself hautnah – gesund erleben“ für diese Spielzeit erfolgreich zu Ende gegangen.
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6. Platz in der Bundesliga, Halbfinale im DFB-Pokal und Achtelfinale in der UEFA Champions League: In allen Wettbewerben schoss die Werkself in der Saison 2025/26 zusammengerechnet 96 Tore. Martin Terrier wurde mit seinem Scorpion Kick im Derby gegen Köln zum „Goal of the Season“ nominiert. Alejandro Grimaldo machte seinem Status als einer der besten Freistoß-Schützen Europas einmal mehr alle Ehre und traf wettbewerbsübergreifend fünfmal per direktem Freistoß. Montrell Culbreath und Arthur feierten jeweils ihr erstes Bundesliga-Tor. Edmond Tapsoba gehört mit fünf Treffern zu den torgefährlichsten Verteidigern der Bundesliga. Und Patrik Schick bewies mit 22 Toren, unter anderem gegen Manchester City, RB Leipzig oder Benfica Lissabon, abermals, warum er zu den besten Stürmern zählt. Alle Tore von Bayer 04 in der Saison 2025/26...
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