Zurück zur Übersicht
16.10.2019Bundesliga

„Es war eine sehr lustige Zeit für uns beide“

Am Freitagabend (20.30 Uhr) kommt es zum Duell der Werkself mit Eintracht Frankfurt – und zum Wiedersehen mit Danny da Costa und Dominik Kohr! Die beiden am Kurtekotten ausgebildeten ehemaligen Werkself-Profis tragen mittlerweile beiden das Trikot der Eintracht – da Costa verließ Bayer 04 zur Saison 2017/18 in Richtung Frankfurt, Dominik Kohr tat es ihm im Sommer gleich. Im Doppel-Interview erzählen die beiden, wie es ihnen in in der Main-Metropole ergeht und blicken auf die Partie am Freitag voraus...
crop_da_Costa_Kohr_Eintracht_Frankfurt.jpg

Dominik, kannst du dich erinnern, wie dich Danny begrüßt hat, als ihr euch zum ersten Mal in Frankfurt begegnet seid?
Dominik Kohr: „Der hat nur den Kopf geschüttelt… Nein, Spaß. Danny kenne ich ja noch aus der Zeit in der Jugend von Bayer 04 und aus den Trainingseinheiten bei den Profis. Er hat mich hier super aufgenommen. Wenn ich Fragen hatte, zum Beispiel woher ich die Trainingsklamotten bekomme oder wo es zum Trainingsplatz geht, bin ich immer zuerst zu ihm gegangen.
Danny da Costa: Die ganze Mannschaft macht es neuen Spielern generell leicht sich zu integrieren. Und Domme ist ja auch ein cooler Typ. Ihn fanden alle gleich sympathisch.

Welche Erinnerungen habt ihr noch aus gemeinsamen Tagen in Leverkusen?
Kohr: Wir haben in der Saison 2009/10 gemeinsam das deutsche Meisterschaftsfinale der B-Junioren verhauen. Das war hier in Frankfurt gegen die Eintracht – im Stadion vom FSV. Und genau auf diesem Platz hatten wir neulich ein Testspiel mit Frankfurt gegen Chemie Leipzig. Da sind natürlich die Erinnerungen wieder hochgekommen.
da Costa: Allgemein die Zeit, die wir zusammen in der B-Jugend hatten, ist mir in guter Erinnerung geblieben. Es war eine sehr lustige Zeit für uns beide.

Aber ihr beiden seid nicht dafür verantwortlich gewesen, dass das Spiel nicht erfolgreich bestritten wurde?
da Costa: Nö, da war der Schiri schuld. (lacht)

Welcher Trainer bei Bayer 04 hat euch rückblickend am meisten geprägt? Warum?
da Costa: Es gibt zwei Trainer, die großen Anteil an meiner Entwicklung hatten: zum einen Johann Rieckhof, mit dem wir – wie gerade erwähnt – in der B-Jugend bis ins Endspiel um die deutsche Meisterschaft gekommen sind. Und dann natürlich die Zeit unter Sascha Lewandowski. Von ihm haben wir viel mit auf den Weg bekommen, was für den Profi-Bereich enorm hilfreich war. Obwohl beide Trainer von ihrer Herangehensweise ziemlich unterschiedlich waren, haben sie uns beide auf ihre Art und Weise geprägt.
Kohr: Definitiv, da kann ich nur zustimmen.

Dominik, Hand aufs Herz: War es im Sommer nicht ein bisschen ärgerlich für dich, dass die Werkself die Champions League erreicht hat und du jetzt „nur“ Europa-League mit der Eintracht spielst?
Kohr: Nein, als Fußballer möchte man immer spielen. Und das war in Leverkusen in meinem letzten halben Jahr nicht mehr gegeben. Ich wünsche dem Verein jedoch alles Gute in der Champions League. Und ich bin froh, dass ich hier in Frankfurt Europa League spielen darf und hoffe natürlich, dass wir die Gruppenphase überstehen und so weit wie möglich kommen – am besten eine Saison wie die letzte erleben.

Kommen wir zum Spiel am Freitag: Auf welches Wiedersehen freut ihr euch am meisten?
Kohr: Bei mir sind die Erinnerungen ja noch frisch. Aber ich freue mich auf Kevin Volland, Lars Bender, Jonathan Tah… die ganzen Konsorten eigentlich. Und auch auf die Betreuer – eigentlich auf alle!
da Costa: Am meisten freue ich mich schon auf Lukas Hradecky, Kai Havertz und auf Rambo (Ramazan Özcan, Anm.). Mit Rambo habe ich jahrelang in Ingolstadt zusammengespielt, mit Lukas hatte ich hier in Frankfurt eine Wahnsinns-Zeit, die mit dem Pokalgewinn gekrönt wurde. Und auf Kai freue ich mich, weil ich ihn damals, als er noch keinen Führerschein hatte, immer mit zum Training genommen habe…

Hat sich Kai dafür schon erkenntlich gezeigt? Oder steht er bei dir noch in der Kreide?
da Costa: Er könnte mich auf jeden Fall mal zum Essen einladen… (lacht). Kai ist ein höflicher junger Mann, mit guten Manieren. Er hat sich schon bedankt.

Was für ein Spiel erwartet ihr am Freitag?
da Costa: Hoffentlich nicht eines wie letzte Saison in Leverkusen (lacht). Wahrscheinlich wird Bayer 04 viel Ballbesitz haben. Wir wollen uns über die kämpferische Leistung ins Spiel reinarbeiten. Ich habe das Gefühl, dass wir in der Lage sind, ein Spiel auf Augenhöhe abzuliefern. Und das dann hoffentlich für uns entscheiden zu können.
Kohr: Ich glaube, es wird für beide Mannschaften kein leichtes Spiel. Bei beiden Teams waren einige Spieler auf Länderspielreise. Da ist es schwer, die Mannschaften perfekt einzustellen auf Freitag.

Eure Tipps?
Kohr: 2:0 für uns!
da Costa: Machen wir ein 2:1 draus. Bayer 04 ist vorne auch ganz gut aufgestellt… (grinst)

Bewerb_Schwadbud_HomepageMediumRectangle_300x250px_Frankfurtvs.jpg

Ähnliche News

Frauen holen Derbysieg am Karnevalsfreitag | 18. Spieltag
Werkself-TV - 13.02.2026

Frauen: Die TV-Highlights des 2:1-Derbysiegs gegen den 1. FC Köln

Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 2:1-Derbysiegs der Bayer 04-Frauen gegen den 1. FC Köln am 18. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2025/26.

Mehr zeigen
Jubel der Werkself
Frauen - 13.02.2026

Derbysieg am Karnevalsfreitag: Frauen überzeugen gegen Köln

Dank einer abgezockten Leistung haben die Bayer 04-Frauen am Karnevalsfreitag ihren rheinischen Nachbarn in der Bundesliga-Tabelle distanziert. In einem stimmungsvollen Derby schlug die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold den 1. FC Köln 2:1 (2:0) und eroberte damit mindestens bis Sonntag Rang drei zurück. Vanessa Fudalla (17.) und Sofie Zdebel (37.) erzielten die Treffer für die Werkself, die mit 31 Zählern nun sechs Punkte vor dem FC liegt.

Mehr zeigen
Rolfes, Damjanovic, Falkenberg (v.l.)
Bayer 04 - 13.02.2026

Bayer 04 verpflichtet Sturm-Juwel Aleksa Damjanovic von Roter Stern Belgrad

Bayer 04 Leverkusen verstärkt sich zur kommenden Saison mit dem serbischen U19-Nationalspieler Aleksa Damjanovic. Der 17 Jahre alte Mittelstürmer wechselt im Sommer vom serbischen Meister Roter Stern Belgrad zum Fußball-Bundesligisten. Damjanovic, der auch die Staatsbürgerschaft Österreichs besitzt, unterzeichnete einen langfristigen Vertrag.

Mehr zeigen
Willkommen Aleksa Damjanovic | Bayer 04 verpflichtet Sturm-Talent von Roter Stern Belgrad
Werkself-TV - 13.02.2026

Erstes Interview mit Aleksa Damjanovic: „Dieser Schritt bedeutet mir viel“

Bayer 04 sichert sich zur kommenden Saison die Dienste des serbischen U19-Nationalspielers Aleksa Damjanovic. Der 17 Jahre alte Mittelstürmer wechselt im Sommer von Roter Stern Belgrad nach Leverkusen und unterschreibt einen langfristigen Vertrag. Das 1,98 Meter große Sturm-Juwel gilt als eines der vielversprechendsten Angreifer-Talente Europas und überzeugte zuletzt mit starken Leistungen im Profi- und Nachwuchsbereich. Geschäftsführer Sport Simon Rolfes und Direktor Fußball Kim Falkenberg loben besonders seine Abschlussstärke, Kopfballqualitäten und physische Präsenz im Strafraum.

Mehr zeigen