Vor dem Duell gegen den rheinischen Nachbarn stellte sich Peter Bosz am Freitagmittag den Fragen der Medienvertreter. Dabei äußerte sich der Bayer 04-Cheftrainer unter anderem über…
…die anstehende Aufgabe gegen Fortuna Düsseldorf: „Ich erwarte ein schwieriges Spiel. Sie machen es gut in der letzten Zeit – sie spielen gut und holen die Punkte. Es wird sicher nicht einfach für uns, aber es ist ein Spiel, das wir gewinnen müssen.“
…den Gegner: „Sie haben eine klares Umschaltspiel, sie haben nicht viel Ballbesitz, darauf haben sie ihre Mannschaft zusammengestellt. Und das machen sie sehr gut, das muss man wirklich sagen.“
…die kurze Erholungspause nach dem gestrigen Hinspiel in der UEFA Europa League in Krasnodar: „Unsere Spiele sind immer sehr intensiv, das muss bei unserer Spielweise aber auch so sein. Deshalb ist es aber auch wichtig, dass sich die Spieler jetzt gut erholen. Zwei Tage Pause sind nicht so viel, das wissen wir – das war ja auch schon nach dem Spiel gegen die Bayern so. Aber wir schaffen das.“
…den Zustand und einen möglichen Einsatz der Bender-Zwillinge, insbesondere von Sven (musste beim gestrigen 0:0 in Krasnodar nach einem Tritt aufs Sprunggelenk ausgewechselt werden, Anm.): „Lars wird nicht spielen können, das ist sicher. Wie lange es noch bei ihm dauert, kann ich nicht sagen. Aber er ist auf dem Weg zurück und trainiert wieder – zwar noch nicht mit der Mannschaft, aber das wird bald so sein. Und bei Sven weiß ich es noch nicht, das muss ich abwarten. Wir waren diese Nacht erst spät zu Hause, heute werden alle Spieler von unserer medizinischen Abteilung gecheckt. Und dann weiß ich ein bisschen mehr.“
…eine mögliche Rotation: „Das weiß ich noch nicht. Ich muss erstmal abwarten, wie die einzelnen Spieler das Spiel in Krasnodar und die Reise überstanden haben. Für unsere Spielweise, die wie gesagt sehr intensiv ist, müssen alle Spieler hundertprozentig fit sein, das ist das wichtigste. Dennoch: Wir haben auch gute Alternativen, gute Wechselspieler.“
…Fokussierung im Hinblick auf das anstehende Rückspiel gegen Krasnodar: „Wir schauen immer nur aufs nächste Spiel, alles andere hilft uns nicht. Also seit heute Nacht sind wir mit Fortuna Düsseldorf beschäftigt, nicht vorher. Und das heißt auch, dass das Spiel nach Düsseldorf jetzt noch nicht wichtig ist. Ich glaube, dass man nur Spiele gewinnen kann, wenn man wirklich fokussiert ist auf den nächsten Gegner und das nächste Spiel. Und das erwarte ich auch von meinen Spielern.“
…die oftmals von ihm angesprochenen Ballverluste seiner Mannschaft: „Wenn man so intensiv spielt wie wir, ist das ein sehr wichtiges Thema und deshalb werde ich es auch jedes Mal wieder benennen. Ballverluste wird es im Fußball immer geben, das ist logisch. Aber gerade, wenn wir ein so intensives Spiel spielen, müssen wir versuchen, weniger Ballverluste zu haben und vor allen Dingen die einfachen Ballverluste abstellen. Das ist nicht möglich innerhalb einer Woche oder in einem Monat – das dauert länger. Ich habe in der vergangenen Woche schon gesagt, dass das ein Thema bis zum Ende der Saison sein wird und auch vielleicht in der neuen Saison. Aber, was ich auch sehe ist, dass wir uns steigern.“
…Präzision in Sachen Chancenverwertung: „In diesem Bereich muss man sich immer verbessern. Im Gladbach-Spiel hatten wir klare Torchancen, aber kein Tor geschossen. Gegen Mainz war die Ausbeute gut, obwohl wir auch noch mehr Tore hätten machen können. Aber das wichtigste ist, dass wir uns überhaupt Torchancen herausspielen und das machen wir. Wenn wir keine Chancen hätten, wäre das ein Problem.“


Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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Werkself-TV zeigt das 0:1 beim 1. FC Union Berlin am 23. Bundesliga-Spieltag re-live...

Die Werkself hat am 23. Bundesliga-Spieltag 0:1 beim 1. FC Union Berlin verloren. In der Partie tat sich das Team von Cheftrainer Kasper Hjulmand lange schwer, Torgefahr zu entwickeln. Die Gastgeber zeigten sich mutig und belohnten sich nach einem langen Pass auf Rani Khedira in der 28. Minute mit dem Führungstreffer. Trotz größter Bemühungen – vor allem in Durchgang zwei – gelang es Schick und Co. nicht, die Partie zu drehen. Somit blieb es beim 0:1.
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