
Entsprechend der Handhabung bei der Werkself und allen anderen Bundesliga-Klubs, bei der die Spieler regelmäßig auf das Coronavirus getestet werden, unterziehen sich auch die Bundesliga-Schiedsrichter vor der Wiederaufnahme des Spielbetriebs vor jeder Partie einer doppelten Testung. Der zweite Test der Unparteiischen wird jeweils am Vortag ihrer Ansetzungen durchgeführt. Nach Auswertung der Testergebnisse kann der DFB die negativ getesteten Schiedsrichter für die Gespanne einteilen. Das Schiri-Team trifft am Spieltag dann erstmals aufeinander. Das Verfahren hat die Schiedsrichterführung des DFB gemeinsam mit der DFL und der „Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb“ unter der Leitung von DFB-Mannschaftsarzt Dr. Tim Meyer erarbeitet.
Um die Flexibilität bei den Ansetzungen zu erhöhen und den Reiseaufwand der Schiris weitestgehend zu reduzieren, hat der DFB die bisherige Praxis, Elite-Schiedsrichter nur außerhalb ihrer Landesverbände anzusetzen, außer Kraft gesetzt. Ein in Bremen wohnhafter Schiedsrichter wird die Partie der Werkself am Montagabend dennoch nicht leiten, denn ein Unparteiischer wird weiterhin keine Spiele mit Beteiligung des Vereins seiner Heimatstadt pfeifen dürfen.
Bayer 04 wie auch die anderen Bundesliga-Klubs werden bei den kommenden Spieltagen mit stark eingeschränkter Personenzahl in den Stadien vertreten sein – das Konzept der DFL erlaubt lediglich eine Anzahl von insgesamt 300 Mitwirkenden pro Spiel. Demnach wird sich zum Ziel der Risikominimierung auch das jeweilige Schiedsrichterteam vor Ort verkleinern: Anwesend sein werden künftig nur noch der leitende Unparteiische, die beiden Assistenten und der 4. Offizielle. Der Schiedsrichterbeobachter wird seine Funktion bei den Spielen künftig in Form von TV-Beobachtungen und -Coachings nachkommen. Auch das VAR-Gespann in Köln wird in seinem Personalaufkommen reduziert – statt zwei Videotechniker wird nur einer vor Ort sein, zudem trennen Plexiglasscheiben die Arbeitsplätze.


Beim internationalen Turnier im niederländischen Lunteren landete die U14 von Bayer 04 auf Rang elf, bevor das Team sich tags darauf in der Liga trotz der Doppelbelastung ein 1:1 gegen den SC Preußen Münster erkämpfte. Dank des vierten Sieges hintereinander steht die U13 weiterhin auf Rang drei und hat im Meisterschaftsrennen alle Trümpfe in der Hand. Und die U12-Juniorinnen präsentierten sich ebenfalls in Top-Form und besiegten den Tabellendritten. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Nach ihren letzten 90 Minuten für Bayer 04, gleichbedeutend mit dem letzten Spiel ihrer Karriere, blickt Kapitänin Friederike Repohl emotional zurück. Auch Kristin Kögel, die die Werkself verlassen wird, äußert sich nach dem abschließenden 1:3 gegen den SV Werder Bremen bei Werkself-TV und gibt Einblicke in ihre Gefühlswelt.
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Werkself-TV zeigt die TV-Zusammenfassung der 1:3-Niederlage der Bayer 04-Frauen gegen den SV Werder Bremen am 26. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2025/26.
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Die Bayer 04-Frauen haben ihre nach Punkten beste Bundesligasaison der Klub-Historie auf Platz fünf beendet. Am letzten Spieltag unterlag die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold dem SV Werder Bremen 1:3 (0:1). 46 Punkte und 15 Siege sind gegenüber der bisherigen Rekord-Spielzeit 2024/25 eine weitere Verbesserung. Der einzige Treffer von Cornelia Kramer (73.) trotz phasenweise drückender Überlegenheit war im Ulrich-Haberland-Stadion zu wenig. Trotz eines starken Saisonendspurts reichte es für die Werkself am Ende nicht ganz für die Teilnahme an der Europapokal-Qualifikation.
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