
Julian, mit etwas Abstand zum 0:2 in Köln: Wie tief sitzt die Enttäuschung noch?
Klar ist nach wie vor Enttäuschung vorhanden, allerdings müssen wir in der Englischen Woche schnell den Fokus auf die zwei verbleibenden, wichtigen Spiele richten. Da wir in Köln sowohl spielerisch als auch ergebnistechnisch unter unseren Möglichkeiten und Ansprüchen geblieben sind, gilt es diese Scharte schon am Mittwoch wieder auszumerzen. Das sind wir unseren Fans vor der Weihnachtspause einfach schuldig.
Am Mittwoch kommt nun Hertha BSC in die BayArena. Was habt ihr euch als Mannschaft vorgenommen?
In erster Linie wollen wir die Derby-Niederlage so schnell wie möglich wiedergutmachen – das heißt ganz einfach das Spiel kompromisslos anzugehen und zu gewinnen.
Jürgen Klinsmann und die Hertha konnten sich durch den Heimsieg gegen Freiburg etwas Luft verschaffen. Auf was wird es gegen die Berliner besonders ankommen?
Es ist klar, dass die Berliner alles dransetzen werden, den positiven Trend zu bestätigen. Wir sind also gewarnt. Trotzdem müssen wir unsere Stärken auf den Platz bringen und versuchen, in allen Belangen wieder das Maximum abzurufen. Wenn das gelingt, bin ich mir sicher, dass wir das letzte Heimspiel für uns entscheiden können.
Dir stecken aus den letzten drei Spielen binnen 8 Tagen insgesamt 205 Spielminuten in den Knochen. Sehnt man die Weihnachtspause herbei? Oder ist noch etwas drin im Tank?
Die gesamte Hinrunde war bis hierhin sehr intensiv und die Spiele zahlreich, aber wir möchten im Endspurt das Optimum herausholen und punkten. Also ja, es ist für die beiden sehr wichtigen Spiele noch mehr als genug im Tank!
2017 seid ihr mit 28 Punkten in die Winterpause gegangen; 2018 waren es 24 Zähler. Aktuell steht ihr bei 25 Punkten, mit der Chance auf 6 weitere. Ab welcher Punktzahl bist du zufrieden mit der Vorrunden-Ausbeute?
Wir wollen nach den verpassten Punkten am Wochenende bis Weihnachten noch sechs Zähler einfahren. 31 Punkte sind für die Vorrunde das absolute Ziel!


Zum Abschluss des Winter-Trainingslagers in Portugal haben die Bayer 04-Frauen ihre Generalprobe für den Start in die zweite Saisonhälfte überzeugend gemeistert. Im Test gegen den Schweizer Tabellenführer Servette FCCF gelang der Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold im Monte Gordo Sports Complex ein 3:0 (2:0)-Erfolg. Carlotta Wamser (4.), Vanessa Fudalla (18.) und Loreen Bender (53.) erzielten die Treffer für die Leverkusenerinnen, die sich seit dem vergangenen Samstag an der Algarve auf die Rückrunde eingestimmt hatten.
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Drei Wochen vor dem Pflichtspielauftakt betritt die U19 erstmals in diesem Jahr das Großfeld und trifft testweise auf den Nachwuchs von Eintracht Frankfurt. Die U16 und die U15 bleiben vorerst noch drinnen, bekommen es aber bei ihren Hallenturnieren mit der Junioren-Elite Deutschlands zu tun. Und auch die U23-Frauen wollen es zum Vorbereitungsbeginn wissen und testen gegen die Zweitliga-Elf der SG 99 Andernach – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Beim 3:0-Auswärtssieg bei der TSG Hoffenheim vor 16 Jahren traf Sami Hyypiä zum ersten Mal für die Werkself. Und auch ein gewisser Toni Kroos spielte an diesem Tag groß auf...
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Am 18. Spieltag der laufenden Bundesligasaison geht es für die Werkself in den Kraichgau zur TSG Hoffenheim. Die Partie steigt am Samstag, 17. Januar (Anstoß: 15.30 Uhr). Die Bayer 04-Fanbetreuung hat alle Infos zur Begegnung in der PreZero Arena für euch zusammengefasst.
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In der ersten Folge der neuen Interview-Reihe „A New Chapter“ blickt Werkself-Profi Jarell Quansah auf seine ersten Monate unterm Kreuz und spricht über seinem Weg von England nach Leverkusen. Aufgewachsen und ausgebildet beim FC Liverpool, startete für Quansah im Sommer ein neues Kapitel bei Bayer 04 — mit frischen Zielen, neuen Herausforderungen und viel Ehrgeiz. Im Gespräch spricht der Innenverteidiger über seine Entwicklung als Spieler und Mensch, über den Mut, die eigene Komfortzone zu verlassen, und darüber, was es für ihn bedeutet, Teil eines internationalen Teams in einem neuen Land zu sein. Ehrlich, reflektiert und voller Motivation — so beginnt sein Weg bei der Werkself.
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