
Roger Schmidt hatte im Vergleich zum jüngsten 1:2 in der Bundesliga gegen den FC Ingolstadt nicht weniger als sechsmal am Personalkarussell gedreht: Dreimal davon allerdings unfreiwillig, weil Jonathan Tah und Julian Baumgartlinger kurzfristig aufgrund eines Magen-Darm-Virus’ passen mussten, Charles Aránguiz fehlte nach seiner Gelb-Roten Karte am Sonntag. Für sie rückten Ömer Toprak, Vladlen Yurchenko und Julian Brandt in die Startelf. Auch Kai Havertz, Benjamin Henrichs und Wendell standen in der Startformation. Für sie nahmen Tin Jedvaj, Danny da Costa und Chicharito allesamt auf der Bank Platz.
Druckvoller Beginn der Werkself
Von Beginn an machte die Werkself mächtig Druck und ließ keine Zweifel daran, dass sie das letzte Spiel des Jahres mit einem Sieg abschließen wollte. Früh setzte die Schmidt-Equipe die Kölner unter Druck und dominierte die Anfangsphase deutlich. Insbesondere Hakan Calhanoglu (3., 13.) und der agile Julian Brandt setzten in der Offensive Akzente.
Das erste Tor machten allerdings die Gastgeber, von denen bis dahin eigentlich kaum etwas zu sehen war. Nach einer Flanke von Frederik Sörensen von der rechten Seite war FC-Torjäger Anthony Modeste zur Stelle gewesen, hatte Aleksandar Dragovic und Bernd Leno keine Chance gelassen und den Ball zur Führung für die Platzherren im langen Eck platziert (21.). Die Werkself zeigte sich davon unbeeindruckt. Kurz nach dem Gegentreffer war es erneut Calhanoglu, der FC-Keeper Thomas Kessler mit einem tückischen Schuss aus der Distanz prüfte (24.).
Wendell antwortet mit erstem Saisontor
Die Partie wurde zunehmend ausgeglichener, dennoch ließ die Werkself nichts unversucht, den Ausgleich zu erzielen. In Person von Yurchenko (31.) und einmal mehr Calhanoglu (33., 43.) näherten sich die Bayer 04-Profis dem Ausgleich an. Schließlich war es Wendell, der nach einem feinen Doppelpass mit Kai Havertz kurz vor der Pause den verdienten Ausgleich für die Werkself besorgte (44.). Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause. Auch weil Leno mit einer gekonnten Parade einen Fernschuss von Yuya Osako um den Pfosten lenkte (38.)
Nach dem Seitenwechsel ging die Schmidt-Equipe erneut bissig zu Werke. Admir Mehmedi hatte in der 47. Minute die Führung auf dem Fuß, er traf den Ball aber nicht richtig und so hatte Kessler im Kölner Tor leichtes Spiel. Im weiteren Spielverlauf schnürte die Schmidt-Equipe das Team von FC-Trainer Peter Stöger häufig in der eigenen Hälfte ein, allerdings ohne zwingende Gefahr auszuüben. Bei den Kölnern hatte Modeste die Chance auf das 2:1, doch Yurchenko wusste den Offensivmann des Rheinrivalen entscheidend zu stören (54.).
Chancenarme zweite Hälfte
Danach ging es im Kölner RheinEnergieStadion hin und her, beide Teams agierten auf Augenhöhe – ohne die eigenen Bemühungen zu belohnen und dabei echte Torchancen zu kreieren. Die beste Chance aus Sicht der Werkself vergab Havertz in der 69. Minute nach Vorarbeit von Julian Brandt, als er traf den Ball nicht richtig traf. Nach hinten ließ die Werkself wenig zu, auch dank einer hoch konzentrierten Leistung der Viererkette um Toprak und Dragovic. So blieb es am Ende bei einem 1:1 in einem fairen Derby.
Damit überwintert die Werkself mit 21 Punkten auf dem neunten Tabellenplatz.Weiter geht es für Bayer 04 am Sonntag, 22. Januar (15.30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den Liga-Dritten Hertha BSC.
Statistik
1. FC Köln: Kessler – Sörensen, Mavraj, Heintz – Öczan, Hector – Olkowski, Rausch, Osaka – Modeste, Rudnevs (68. Zoller)
Bayer 04: Leno – Henrichs, Dragovic, Toprak, Wendell – Yurchenko, Kampl (63. Chicharito) – Havertz, Calhanoglu – Brandt, Mehmedi (85. Pohjanpalo)
Tore: 1:0 Modeste (21.), 1:1 Wendell (44.)
Gelbe Karten: keine
Schiedsrichter: Manuel Gräfe (Berlin)
Zuschauer: 50.000 (ausverkauft)


Ausgelassene Stimmung von Hitdorf bis Opladen – auch in diesem Jahr ließen wieder etliche junge wie alte Karnevalisten gemeinsam mit Schwarz-Rot die Kamelle fliegen. Los ging es am Karnevalsfreitag in Hitdorf, bevor der bunte Bayer 04-Wagen am darauffolgenden Valentinstag in Schlebusch vorbei an 40.000 fröhlichen Jecken zog. Rund 25.000 begeisterte Zuschauer feierten am Sonntag in Wiesdorf mit, bevor zum Finale am Rosenmontag in Opladen trotz des regnerischen Wetters noch einmal 30.000 lachende Gesichter dem Bayer 04-LKW zujubelten.
Mehr zeigen
Nach dem „Tour-Pass“ für die Ligaphase der UEFA Champions League 2025/26 geht es in den anstehenden K.-o.-Play-offs mit dem „SoD-Unplugged-Ticket“ weiter! Die Aktion richtet sich erneut exklusiv an alle Bayer 04-Clubmitglieder. Das „SoD-Unplugged-Ticket“ ist ab dem Tag des Hinspiels bei Olympiakos Piräus (Mi., 18. Februar) und bis einschließlich Samstag, 28. Februar, am Service Counter in der Fanwelt erhältlich. Zu gewinnen gibt es 6x 1 von einem Werkself-Profi unterschriebenes Schallplatten-Cover im „Sound of Dreams“-Look!
Mehr zeigen
Nach dem umjubelten 2:1-Derbysieg gegen den 1. FC Köln mischen die Bayer 04-Frauen weiterhin in der Spitzengruppe der Bundesliga mit. Wer die Werkself im Rennen um Platz drei live vor Ort unterstützen möchte, kann ab sofort auch Tickets für das Heimspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena erwerben. Auch Karten für das kommende Duell am Sonntag, 22. Februar, im Ulrich-Haberland-Stadion gegen die TSG Hoffenheim sind noch verfügbar. Alle Infos im Überblick.
Mehr zeigen
Noch einmal Vollgas geben! Am heutigen Dienstag, 17. Februar (ab 18 Uhr live auf Twitch), bestreitet das #B04eSports-Team die übrigen drei Vorrunden-Spiele des fünften und finalen Showdowns der VBL Club Championship 2025/26. Gegen den 1. FC Nürnberg, den 1. FC Magdeburg sowie den FC Bayern München wollen die Leverkusener Konsolen-Profis den Einzug in die Offline-K.-o.-Runde perfekt machen und dort wertvolle Zähler für die Gesamttabelle und den Kampf um das Final-Event um die Deutsche Klub-Meisterschaft sammeln. Der Gegner-Check.
Mehr zeigen
Auf ein Neues also: Vier Wochen nach dem 2:0-Heimsieg in der Ligaphase der UEFA Champions League empfängt Olympiakos Piräus die Werkself an diesem Mittwoch, 18. Februar (Anstoß: 21 Uhr deutscher Zeit/live bei DAZN und im Werkself Radio), nun zum Hinspiel in den K.-o.-Play-offs ein zweites Mal binnen kurzer Zeit im Stadio Georgios Karaiskakis. Und es dürfte wieder ein hochintensives Duell in feuriger Atmosphäre werden.
Mehr zeigen