WM: Deutschland trifft auf Mexiko, Schweden und Südkorea

Mexiko, Schweden und Südkorea heißen die Gruppengegner der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland. Das ergab die Auslosung am Freitagnachmittag in Moskau, die in 190 Ländern übertragen wurde.
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Vor Ort in der Konzerthalle des staatlichen Kremlpalastes waren auch DFB-Präsident Reinhard Grindel, Bundestrainer Joachim Löw und Manager Oliver Bierhoff.

In Leverkusen haben natürlich vor allem Bernd Leno, Julian Brandt, Benny Henrichs und Jonathan Tah mit besonderem Interesse die deutschen Gruppengegner zur Kenntnis genommen. Das Bayer 04-Quartett steht derzeit im erweiterten Kader der DFB-Auswahl, die in Russland als Titelverteidiger an den Start gehen wird. Leno (6 Länderspiele), Brandt (13) und Henrichs (3) waren auch in der WM-Qualifikation zum Einsatz gekommen. Tah (3) trug zuletzt im November 2016 im Freundschaftsspiel gegen Italien (0:0) das Trikot der A-Nationalmannschaft. Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme darf sich sicher auch Bayer 04-Stürmer Kevin Volland machen.

Gleich im ersten Gruppenspiel könnte es zu einem Wiedersehen der Werkself-Profis mit ihrem ehemaligen Mannschaftskollegen Chicharito kommen. Das deutsche Team startet nämlich am Sonntag, 17. Juni, im Moskauer Luschniki-Park gegen Mexiko. Am 23. Juni folgt das zweite Gruppenmatch der Löw-Elf gegen Schweden (in Sotschi), am 27. Juni das letzte Duell gegen Südkorea (in Kasan). Bei den Asiaten steht in Heung-Min Son noch ein ehemaliger Werkself-Profi im Kader.

Berechtigte Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme dürfen sich auch Admir Mehmedi, Tin Jedvaj, Lucas Alario und Wendell machen. Mehmedi, der bislang 56 Länderspiele für die Schweiz absolvierte und für sein Land an der WM 2014 und der EM 2016 teilgenommen hat, trifft mit den Eidgenossen in Gruppe E auf Brasilien und damit eventuell auf seinen Bayer 04-Kollegen Wendell, der bisher sieben Einsätze für die brasilianische U23 vorweisen kann und für den eine WM-Teilnahme mit der Selecao ein Traum wäre. Außerdem in Gruppe E: Costa Rica und Serbien.

Tin Jedvaj, der es bis dato auf acht Einsätze für die Nationalmannschaft Kroatiens bringt und bei der EM in Frankreich dabei war, wird alles daransetzen, auch in Russland zum Kader zu gehören. Dort könnte er auf seinen Leverkusener Mannschaftskameraden Lucas Alario treffen. Denn Kroatien spielt in Gruppe D gegen Argentinien. Für den zweimaligen Weltmeister absolvierte Alario bisher drei Länderspiele. Weitere Gruppengegner der Kroaten und Argentinier sind Island und Nigeria.

In Russland nehmen 32 Mannschaften in acht Gruppen an der WM teil. Das Turnier startet am 14. Juni 2018 mit dem Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Russland und Saudi-Arabien und endet am 15. Juli 2018. Das Finale findet im Moskauer Luschniki-Stadion statt.

Alle Spieltermine gibt es hier: http://calovo.de/wm2018

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