
Die Fans waren für die „Watchparty“ aus dem gesamten Großraum New York City angereist. Sie kamen in Trikots von Granit Xhaka und Florian Wirtz, aber auch in Retro-Jerseys aus den 1990er Jahren.
Luis Yanchapanta trug das weiße Auswärtstrikot mit Piero Hincapie-Flock: „Ich bin großer Fan, seit er 2021 nach Leverkusen gekommen ist. Ich habe mich sehr gefreut, hier mit anderen Fans das Spiel gemeinsam verfolgen zu können.“ Wie Hincapie wurde auch Yanchapanta in Ecuador geboren, im sehr jungen Alter kam er nach New York City.
Tom Schaefer hat seinerseits schon vor mehr als zwei Jahrzehnten Besonderes erlebt mit Bayer 04: Er war 2000 im Stadion in Unterhaching, als die Werkself die Chance auf die Deutsche Meisterschaft denkbar knapp verpasste. Inzwischen ist der gebürtige Leverkusener elf Jahre in New Jersey zu Hause und amerikanischer Staatsbürger. Seinen schwarz-roten Wurzeln ist er aber bis heute treu geblieben. „Ich habe auf Instagram gesehen, dass die Trophäen hierher kommen, das hätte ich um nichts in der Welt verpassen wollen“, sagt Schaefer über die Trophy Tour. „Ich habe mein ganzes Leben darauf gewartet. Wenn es sein müsste, wäre ich auch zu dieser Watchparty gekrochen.“

Octavio Gil kommt aus dem südspanischen Sevilla. Er kam durch Xabi Alonso zu Bayer 04 - und hat den Klub lieben gelernt. „Es klingt ein bisschen emotional, aber ich habe letztes Jahr meinen Job verloren und hatte ein paar harte Monate“, erklärt Gil. „Leverkusen während der letzten Saison jede Woche zu sehen, war sehr motivierend und gab mir Hoffnung. Alonso hat so eine Gelassenheit. Die Spiele von Leverkusen waren wirklich das Highlight meiner Woche, während ich auf der Suche nach Arbeit war.“ Jetzt hat Gil wieder eine Tätigkeit im Verkauf und will den ersten Fanklub von Bayer 04 in New York gründen.
Micah Akin aus Atlanta, 13 Autostunden von New York City entfernt, war ebenfalls bei der „Watchparty“ vor Ort. Er hat eine persönliche Verbindung zu Bayer 04: „Ich habe in der 5. Liga in Deutschland mit einem Spieler zusammengespielt, der später für Leverkusen gespielt hat. Deshalb habe ich mich unglaublich gefreut, hierher zu kommen und das Team zu unterstützen.“ Abgesehen vom deutlichen Sieg der Werkself hatte Akin an diesem Tag noch andere Gründe zum Jubeln: Seine Freundesgruppe nahm das signierte Trikot von Florian Wirtz mit nach Hause, das nach dem Schlusspfiff unter den Fans verlost wurde. „Es war ein großartiger Start in den Tag“, so Akin.
Als die Fans in der Mittagssonne von Brooklyn langsam die Location verließen, äußerten viele von ihnen den Wunsch, schon bald wieder ein Treffen unter Bayer 04-Fans in New York City zu erleben.







Nach dem Spiel wurden die drei Trophäen mit einem Kleinbus zu verschiedenen Locations im Stadtgebiet gebracht, wo die Fans einen kurzen Blick darauf werfen und Fotos mit ihnen machen konnten. Das letzte Ziel des Tages war die beliebte Saturdays Football Boutique in der Broome Street, wo die Fans aus New York City ein letztes Mal die Gelegenheit hatten, die Trophäen aus nächster Nähe zu sehen.

Werkself-TV zeigt die TV-Zusammenfassung der 0:1-Niederlage der Bayer 04-Frauen beim FC Bayern München im Achtelfinale des DFB-Pokals 2026/27.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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Nach dem 2:4 gegen den VfB Stuttgart am 8. Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 äußerten sich Afonso Moreira und Robert Andrich am Mikrofon von Werkself-TV...
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