
Simon, für dich steht in den kommenden Tagen eine etwas andere Länderspielwoche an. Was ist der Zweck der Trophy Tour?
Rolfes: Die vergangene Saison war ein besonderes Jahr für uns. Jetzt ist es unsere Aufgabe, diesen Erfolg zu nutzen, um unseren Klub in wichtigen Märkten auf der ganzen Welt zu stärken, weiter bekannt zu machen und um am Ende natürlich auch als Klub zu wachsen. Durch die Trophy Tour ist es uns außerdem möglich, persönlich mit Fans und Partnern von Bayer 04 auf der ganzen Welt in den Austausch gehen zu können. Dabei sind wir gleichzeitig auch Botschafter der gesamten Bundesliga und wollen auch diese Rolle bestmöglich ausfüllen.
Warum genau geht es nach Brasilien?
Rolfes: Die brasilianische Art, Fußball zu spielen, diese Leidenschaft und Liebe zum Fußball waren für Bayer 04 schon immer interessant und anziehend. Deswegen gibt es auch schon eine lange über Jahrzehnte hinweg historische Verbindung mit brasilianischen Spielern, die alle bei Bayer 04 gespielt haben wie Paulo Sergio, Lucio, Zé Roberto, Jorginho und in jüngerer Zeit mit Wendell, Paulinho - und jetzt Arthur. Brasilien ist stets ein sehr interessanter Zielmarkt für uns. Auch die Bayer AG ist hier bereits stark vertreten und hat allein in Sao Paulo mehrere tausend Mitarbeitende, die auf einem großen Campus beschäftigt sind. Ich freue mich, viele von ihnen kennenzulernen.
Was ist vor Ort alles geplant?
Rolfes: Es wird eine ziemlich vollgepackte Woche. Gemeinsam mit meinem Kollegen Kim Falkenberg (Head of Recruitment von Bayer 04, Anm. d. Red.) werden wir unter anderem beim Mitarbeitenden-Event von Bayer Südamerika präsent sein. Außerdem besuchen wir die Deutsche Außenhandelskammer und wir absolvieren eine Trainingseinheit mit Kindern an einer Deutschen Schule in Sao Paulo. Darüber hinaus stehen auch eine ganze Reihe von Medienterminen an. Die Trophäen haben wir natürlich immer mit dabei. (lacht)
Wird Arthur als Brasilianer selbst mit bei der Reise dabei sein?
Rolfes: Er kann leider nicht persönlich vor Ort sein. Er wird natürlich in Leverkusen trainieren. Was mir wichtig ist zu erwähnen: Als Arthur in der vergangenen Saison dazu beitrug, unsere Trophäen zu gewinnen, gewann er sie ein Stück weit auch für alle Brasilianer, die im Laufe der Jahre für unseren Klub jemals gespielt haben. Sie alle haben den Weg mit geebnet, den wir nun gehen durften.
Hast du eigentlich selbst schon einmal in Brasilien gespielt?
Rolfes: Leider nicht.

Wer war für dich der beste brasilianische Fußballer, der jemals bei Bayer 04 gespielt hat?
Rolfes: Wir hatten so viele verschiedene, großartige Spieler und Charaktere hier bei uns. Ich persönlich hatte die Möglichkeit, etliche Jahre an der Seite von Renato Augusto zu spielen. Sein Spielstil war hochflexibel. Er begann bei uns als junger Profi im offensiven Mittelfeld, später agierte er dann mehr und mehr im defensiven Bereich. Renato war technisch unheimlich stark und torgefährlich, hinzu kam mit zunehmender Erfahrung seine taktische Versiertheit. Ein toller Spieler.
Könnten in Zukunft noch weitere Spieler aus Brasilien im schwarz-roten Dress auflaufen?
Rolfes: Mit Sicherheit. Angesichts unserer guten Erfahrungen wüsste ich nicht, was dagegen sprechen sollte.


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