
„Nach langer Bedenkzeit und unzähligen Gedankenspielen hinsichtlich unserer Zukunft sind wir letztlich zu dem Entschluss gekommen, dass wir unsere Reise mit Bayer 04 nicht fortführen werden. Dem Verein gegenüber sahen wir uns in der Verantwortung, diesen Entschluss frühzeitig mitzuteilen“, erklären die Zwillinge in einer gemeinsamen Stellungnahme. „Nicht zuletzt durch die in der Vergangenheit bis heute immer aufrichtigen, fairen und verständnisvollen Gespräche mit der Leverkusener Klubführung ist uns diese Entscheidung alles andere als leichtgefallen. So aber hat Bayer 04 nun Planungssicherheit, das war uns wichtig.“
Bayer 04-Sportgeschäftsführer Rudi Völler lobt die „außergewöhnliche sportliche Lebensleistung von beiden Bender-Brüdern. Es gibt nur wenige Spieler wie Lars und Sven in der Bundesliga. Sie stehen für fußballerische Klasse, extreme Professionalität und absolute Verlässlichkeit, für Willensstärke und Einsatzbereitschaft“, so Völler. „Ihre Qualitäten brauchen wir auch im verbleibenden halben Jahr, um unsere großen sportlichen Ambitionen zu verwirklichen. Genau dieser Ehrgeiz zeichnet beide aus, sich bis zum Schluss einer Sache zu 100 Prozent zu verschreiben. Und gerade was Lars betrifft, so habe ich wohl in all den Jahren in Leverkusen kaum einen anderen Spieler erlebt, der sich so sehr mit Bayer 04 identifiziert hat wie er. Wir sind Lars zu großem Dank verpflichtet.“
Die beiden 31-Jährigen betonen ausdrücklich ihre enge Bindung an Bayer 04. „Letztlich war es keine Entscheidung gegen den Verein, sondern für die Gesundheit und die Familie. Wir haben erkannt, dass es schwierig wird, über den Sommer hinaus auf diesem hohen Niveau Fußball zu spielen. Jeder, der uns kennt, weiß, dass wir jeden Tag 100 Prozent geben. Dass das für uns im Training und im Spiel immer die Grundvoraussetzung war. Es fällt uns leider zunehmend schwerer, dies mit all den Schmerzen und körperlichen Problemen, unter denen wir mehr und mehr zu leiden haben, kontinuierlich abzurufen.“
Vor der Beendigung ihrer Karrieren als Bayer 04-Profis stehen für Lars und Sven Bender nun unverändert die sportlichen Ziele ihres Klubs im Vordergrund: „Natürlich werden wir alles daran setzen, um hier in Leverkusen ein erfolgreiches Schlusskapitel zu schreiben, eine bis hierhin erfolgreiche Saison auch als solche zu beenden und unsere hochgesteckten Ziele zu erreichen.“
Und Lars Bender fügt nach über elf Jahren unterm Bayer-Kreuz an: „Ich werde versuchen, die verbleibende Zeit und jeden Moment zu genießen, da ich den Verein und all die wunderbaren Menschen schätzen und lieben gelernt habe. Und stets stolz darauf war und bin, Teil der Geschichte von Bayer 04 zu sein.“






























Die vierte internationale Auswärtsreise dieser Saison in der UEFA Champions League 2025/26 führt die Werkself in die griechische Hauptstadt. Beim aktuellen Doublesieger Olympiakos Piräus bestreitet das Team von Cheftrainer Kasper Hjulmand den 7. Spieltag der Ligaphase. Das Spiel im Karaiskakis-Stadion steigt am Dienstag, 20. Januar (Anstoß: 21 Uhr dt. Zeit), und wird live übertragen auf DAZN. Wir nehmen euch mit auf die Reise nach Athen und berichten hautnah von der Werkself…
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Werkself-TV zeigt nach der 0:2-Niederlage von Bayer 04 bei Olympiakos Piräus am 7. Spieltag der Ligaphase der UEFA Champions League die Pressekonferenz mit Kasper Hjulmand...
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Nach der 0:2-Niederlage von Bayer 04 bei Olympiakos Piräus am 7. Spieltag der Ligaphase der UEFA Champions League äußerten sich Lucas Vázquez, Aleix Garcia und Alejandro Grimaldo am Mikrofon von Werkself-TV...
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Bitterer Abend in Athen: Am 7. Spieltag der Ligaphase der UEFA Champions League 2025/25 hat die Werkself 0:2 bei Olympiakos Piräus verloren. In einer von Beginn an intensiven und feurigen Partie erwischten die hoch pressenden Hausherren den besseren Start, gingen in der 2. Minute durch Costinha in Führung. Obwohl die Werkself zahlreiche Chancen auf den Ausgleich hatte, erhöhten die abgezockten Griechen kurz vor der Pause auf 2:0 (45.+1). In Durchgang zwei gaben die Leverkusener erneut alles und zeigten vollen Einsatz, doch für den griechischen Abwehrriegel gab es an diesem Abend für Schwarz-Rot trotz größter Bemühungen kein Mittel.
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