
Den Anfang in der europäischen Qualifikation zur kommenden Weltmeisterschaft in Russland machen die deutschen Nationalspieler. Bundestrainer Joachim Löw berief erneut fünf Akteure aus Leverkusen, damit stellt Bayer 04 gemeinsam mit dem FC Bayern die meisten Spieler an den DFB ab. Julian Brandt, Kevin Volland, Bernd Leno und Jonathan Tah dürfen sich genauso wie Neuling Benjamin Henrichs in San Marino Hoffnungen auf einen Einsatz machen. Die Partie im kleinen Stadion von Serravalle steigt am Freitag um 20.45 Uhr.
Am Wochenende geht’s dann direkt weiter: Für Chicharito und die mexikanische Nationalelf steht in Ohio das prestigeträchtige Nachbarschaftsduell mit den USA von Coach Jürgen Klinsmann an. Am Abend spielen in Europa zunächst Ömer Toprak und Hakan Calhanoglu mit der Türkei gegen die Neulinge aus dem Kosovo, zeitgleich tritt Tin Jedvaj mit Kroatien gegen den EM-Schreck Island an. Den Abschluss am Samstag bilden die Österreicher um Kapitän Julian Baumgartlinger, Aleksandar Dragovic und Keeper Ramazan Özcan, der nach der schweren Verletzung von Stammtorwart Robert Almer gegen Irland in den Fokus rückt. Am Sonntag ist zudem Admir Mehmedi mit der Schweiz gegen die Färöer im Einsatz.
Privataudienz beim Papst
Bei den Socceroos, wie die australische Nationalmannschaft genannt wird, zählt Robbie Kruse seit Jahren zu den festen Säulen. In Thailand wartet auf ihn am Dienstag, 15. November, ein interessantes Spiel in der asiatischen WM-Quali. Am Abend trifft das DFB-Team dann im Testspiel im legendären Giuseppe-Meazza-Stadion in Mailand auf den Prestigegegner Italien. Doch zuvor steht für das Leverkusener Quintett und all die anderen Nationalspieler noch ein einmaliger Besuch an: Die Crew um Jogi Löw erhält eine Privataudienz bei Papst Franziskus in Rom.
Der Abschluss der Länderspielwoche steigt aus Bayer 04-Sicht in Amerika. Am Mittwoch in einer Woche tritt Chicharito mit Mexiko in Panama an, Charles Aránguiz spielt mit Chile zunächst in Kolumbien und dann gegen Uruguay.
Die Länderspiele mit Bayer 04-Beteiligung im Überblick:
Do., 10.11., 21.30 Uhr: Kolumbien – Chile (Aránguiz)
Fr., 11.11., 20.45 Uhr: San Marino – Deutschland (Volland, Brandt, Leno, Tah, Henrichs)
Sa., 12.11., 1.45 Uhr: USA – Mexiko (Chicharito)
Sa., 12.11., 18.00 Uhr: Türkei – Kosovo (Toprak, Calhanoglu)
Sa., 12.11., 18.00 Uhr: Kroatien – Island (Jedvaj)
Sa., 12.11., 20.45 Uhr: Österreich – Irland (Baumgartlinger, Özcan, Dragovic)
So., 13.11., 18.00 Uhr: Schweiz – Färöer (Mehmedi)
Di., 15.11., 13.00 Uhr: Thailand – Australien (Kruse)
Di., 15.11., 20.45 Uhr: Italien – Deutschland (Volland, Brandt, Leno, Tah, Henrichs)
Di., 15.11., 20.45 Uhr: Nordirland – Kroatien (Jedvaj)
Di., 15.11., 20.45 Uhr: Österreich – Slowakei (Baumgartlinger, Özcan, Dragovic)
Mi., 16.11., 0.30 Uhr: Chile – Uruguay (Aránguiz)
Mi., 16.11., 3.05 Uhr: Panama – Mexiko (Chicharito)


Bedeutender Erfolg: Am 7. Spieltag der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga (Gruppe A) gewann die U19 von Bayer 04 in einem abwechslungsreichen Topspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 mit 4:3 (2:2). In der ersten Hälfte konnte die Werkself durch Dustin Buck (19.) und Emmanuel Chigozie Owen (37.) jeweils die Führung der Gäste ausgleichen. Nach dem Seitenwechsel drehten die Leverkusener das Ergebnis durch das frühe 3:2 von Gabriel Minutillo (47.), der nach einer Stunde auch den vierten Treffer für die Gastgeber beisteuerte. Mainz gelang kurz vor dem Abpfiff nur noch der Anschlusstreffer.
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Im weißer Retro-Optik hinein in den Liga-Endspurt: Am Sonntagabend empfangen die Bayer 04-Frauen den FC Carl Zeiss Jena im Ulrich-Haberland-Stadion – und das einmalig im Bayer 04-„Sondertrikot 50 Jahre Fanclubs“. Sportlich geht es für das Team von Chefcoach Roberto Pätzold ab 18.30 Uhr gegen das Schlusslicht der Bundesliga darum, sechs Spieltage vor Saisonende die Chance auf Tabellenplatz drei zu wahren.
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Zurück im Ligabetrieb: Nach dem Ausscheiden im Achtelfinale der UEFA Champions League geht es für die Werkself im Rahmen des 27. Bundesliga-Spieltags der Saison 2025/26 am Samstag, 21. März (Anstoß: 15.30 Uhr) zum 1. FC Heidenheim 1846. Vor dem Duell auf der Ostalb sprach Cheftrainer Kasper Hjulmand über die Bedeutung der anstehenden Partie sowie die Chancen auf die Qualifikation für die kommende Königsklassen-Spielzeit.
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Ein kurzer Blick auf die Tabelle genügt, um nüchtern festzuhalten: Die Lage ist ernst beim 1. FC Heidenheim. Das Bundesliga-Schlusslicht hat bereits zehn Punkte Rückstand auf den Relegationsrang und steht sportlich mit dem Rücken zur Wand. Bei noch acht ausstehenden Spielen scheint der Klassenerhalt eine „Mission Impossible“ zu werden. Dennoch sind sie am Schlossberg weit davon entfernt, vor dem Duell mit der Werkself an diesem Samstag, 21. März (Anstoß: 15.30 Uhr/live bei Sky, WOW und im Werkself-Radio), die weiße Fahne zu hissen. Der Gegner-Check.
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