
Bayer 04 hatte am Sonntag eine hochrangige Delegation aus China zu Gast, die sich um Kooperationen zur Entwicklung des chinesischen Fußballs bemüht. Die sechsköpfige Politiker-Gruppe, die von Liu Xinle, dem für Fußball zuständigen Vize-Gouverneur der Inneren Mongolei, angeführt wurde, war bei ihrem mehrtägigen Besuch in Deutschland auch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vertretern von DFB und DFL zusammengetroffen. Bayer 04-Geschäftsführer Michael Schade begrüßte die asiatische Abordnung, unterzeichnete eine Kooperationserklärung und überreichte einen Wimpel.
Helmut Jungheim, der Nachwuchsleiter von Bayer 04, informierte die chinesischen Gäste über Struktur und signifikante Details der Nachwuchsarbeit bei Bayer 04 und schaute sich mit ihnen anschließend auch das Bundesligaspiel der Werkself-U17 gegen Arminia Bielefeld im Haberland-Stadion an. Bei der Kooperation der Chinesen mit Bayer 04 geht es etwa um den Aufbau des „deutsch-chinesischen Nachwuchsleistungszentrums” in Baotou in der Inneren Mongolei gemäß von Bayer 04 empfohlenen methodischen Standards für Ausbildung und Training oder die Aus- und Fortbildung von chinesischen Trainern vor Ort. Geplant ist auch ein Austausch in Aufbau und Entwicklung des Profi-Frauenfußballs in der Inneren Mongolei.


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