
Doch danach war noch nicht Feierabend. Für Bellarabi ging's auf direktem Wege in die Hotellobby für eine Runde „04 Fragen von uns, 04 Fragen von euch“. Im Interview sprach er über seine Zeit in der Reha, blickte voraus und beantwortete auch die Fanfragen aus Facebook und Twitter.
Karim, heute beim Laktattest warst du direkt der Schnellste. Mal ehrlich: Wie anstrengend war's?
Karim Bellarabi: „Schon sehr anstrengend – auch wenn's nur laufen war. Aber beim Laktattest geht’s an die volle Belastungsgrenze, das ist nicht ohne. Aber es lief gut, daher hat es auch Spaß gemacht. Ich bin einfach froh, wieder dabei sein zu können!“
Bist du denn schon wieder bei 100 Prozent?
Karim Bellarabi: „Ich fühle mich wirklich gut und merke von der Verletzung nichts mehr. Also von daher habe ich keine Probleme. Wenn man es in Prozent ausdrücken will bin ich vielleicht bei 95 oder 96 gerade. Der letzte Rest kommt dann bestimmt auch noch.“
Worauf hast du dich während der Zeit in der Reha am meisten gefreut?
Karim Bellarabi: „Ich wollte nur eines: so schnell wie möglich zurück auf den Platz. Dafür bin ich jeden Tag dort hingegangen und habe mich gequält. Aber das hat sich ja auch gelohnt!“
Nach der schwierigen Zeit: Wie groß ist die Lust aufs Trainingslager und vor allem die Rückrunde?
Karim Bellarabi: „Die Lust ist riesig! Wir haben hier in Orlando echt tolle Bedingungen und können uns optimal auf die Rückrunde vorbereiten. Denn da wollen wir alle wieder angreifen!“
@alexis_M_29 Wer war der wichtigste Trainer in deiner Karriere?
Karim Bellarabi: „Da gibt es zwei: zum einen Roger Schmidt, aber auch Torsten Lieberknecht aus Braunschweig. Unter beiden habe ich richtig viel gelernt und einen großen Schritt nach vorne gemacht.“
@Crash22Crash Gab es jemals einen Gegenspieler, der schneller war als du?
Karim Bellarabi: „Hab ich bisher nicht gemerkt. (lacht) Nein, Spaß! Es gibt natürlich viele Gegenspieler, die auch schnell sind, aber speziell ist mir niemand in Erinnerung geblieben.“
Markus Ernst: Wie schätzt du die Chancen ein, sich doch noch wieder für die Champions League zu qualifizieren?
Karim Bellarabi: „Fakt ist, dass wir zurzeit Neunter sind. Aber Fakt ist auch, dass wir so schnell wie möglich wieder oben heranrücken wollen! Wir wollen in der Rückrunde einfach unser Bestes geben und werden am Ende sehen, was dabei herauskommt.“
Markus Sosnov: Welche Tattoos hast du, und welche Bedeutung haben sie?
Karim Bellarabi: „Zum einen habe ich ein Tattoo von meiner Mutter, da ist die Bedeutung klar. Dann habe ich noch einen Anker, der steht für meine Heimatstadt Bremen. Und auf den Armen habe ich jeweils einen Flügel, die sollen einen Adler symbolisieren, weil er einfach mein Lieblingstier ist.“


Den Bundesliga-Auftakt der Saison 2026/27 bestreitet die Werkself bei Aufsteiger SV 07 Elversberg. Anpfiff ist am Samstag, 29. August, um 15.30 Uhr. Seit dem vergangenen Wochenende ist zudem das neue Fan-Mitfahrportal WERKSELFgo im Einsatz. Die Bayer 04-Fanbetreuung hat vorab alle Infos zur Partie in der URSAPHARM-Arena an der Kaiserlinde zusammengefasst.
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Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele der Werkself in der Saison 2026/27.
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Erneut freuten sich weit über 100 Werkself-Fans über eine Einladung von Rekordspieler Rüdiger Vollborn in die ausverkaufte Schwadbud im Osten der BayArena. Dieses Mal lauschten die Anhänger, wie der Klub-Historiker spannende, exklusive Einblicke in die Zeit von der Bayer 04-Gründung im Jahr 1904 bis zum Bundesliga-Aufstieg 1979 gab. Auch beim kommenden „Rudi lädt ein“-Event Anfang November ist eine Zeitreise geplant – dann in die Jahre des NS-Regimes.
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Glückliche Kinder-Gesichter auf dem Trainingsgelände des SSV Lützenkirchen: Zum 25. Mal ermöglichte die vom SportBund Leverkusen organisierte Fußballschule Birkenberg teilnehmenden Nachwuchs-Kickern ein attraktives Ferienprogramm. Zur gelebten Tradition gehört dazu mittlerweile ein Treffen mit einem Bayer 04-Profi. Diesmal besuchte Ibrahim Maza die 150 Kids und sprach mit ihnen unter anderem über seine WM-Erfahrungen. „Die Begeisterung der Kinder für den Fußball ist immer schön“, betonte der 20-Jährige, nachdem er mit Selfies und Autogrammen für etliche strahlende Augen gesorgt hatte.
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