
Die Bayer 04-Anhänger vor Ort sahen eine Werkself, die in bester Stimmung den Ball laufen ließ. Zwar fehlten die neun Länderspielfahrer, dafür war die Gruppe um unter anderem Aleix Garcia, Lucas Vázquez und Victor Boniface durch die vier U19-Spieler Clinton Wilson, Nebe Domnic, Dustin Buck und Kenan Doganay ergänzt worden. Gemeinsam wärmte sich die Auswahl mit einer Passübung auf, bevor das Trainerteam um Carles Martínez die Akteure in diversen Spielformen und später auf zwei Tore gegeneinander antreten ließ. Wer hier eine lockere Einheit erwartet hatte, wurde spätestens beim Abschlussspiel eines besseren belehrt: Intensive Duelle sorgten für einen hohen Unterhaltungswert auf und neben dem Platz.







Während Nathan Tella wieder voll mit dem Team trainierte, arbeiteten Montrell Culbreath und Eliesse Ben Seghir auf dem Nebenplatz individuell. Nach Trainingsende nahmen sich die Bayer 04-Profis noch jede Menge Zeit, um die Selfie- und Autogrammwünsche der anwesenden Fans zu erfüllen. Stichwort Wünsche: Geburtstagskind Robert Andrich hatte bereits vor Trainingsbeginn ein Spalier seiner Teamkollegen durchlaufen dürfen, im Nachgang gratulierten dem frisch 32-Jährigen auch etliche Leverkusener Anhänger.
Derweil war Moussa Diaby für das Training im Inneren der BayArena geblieben. In einer kleinen Medienrunde nach dem Training unterstrich der Franzose abermals sein inniges Verhältnis zu Bayer 04: „Dieser Klub hat mir meine erste Chance gegeben, in einem großen Stadion vor tollen Fans zu spielen. Ich bin sehr glücklich, wieder hier zu sein.“ Wirklich überrascht über den herzlichen Empfang der Werkself-Anhänger in den ersten Heimspielen sei er aber nicht gewesen: „Die Fans und ich, wir mögen uns. Schon als ich früher hier gespielt habe, hatten wir ein sehr gutes Verhältnis. Ihre Unterstützung ist super und hilft mir natürlich sehr. Ich will alles dafür tun, ihnen etwas zurückzugeben.“
Seit seinen Anfangsjahren in Leverkusen seien viele schöne Dinge gleichgeblieben, betonte der 27-Jährige, „doch die Mentalität ist stärker, wettbewerbsfähiger geworden. Der Klub hat einen großen Einfluss in der Bundesliga und eine wirklich gute Mannschaft – gemeinsam können wir Großartiges leisten.“

Wie kann nachhaltige Fan-Mobilität funktionieren? Diese Frage stand beim Besuch einer interdisziplinären Gruppe von Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal an der BayArena im Mittelpunkt. Ebenfalls vor Ort war das Team des Lehrstuhls für Unternehmertum, Innovation und Transformation rund um Prof. Dr. Dr. h.c. Koch. Im Rahmen des Master-Seminars „Sport als Transformationsfeld: Nachhaltige Fanmobilität im Profifußball am Beispiel des DFB“ stellte Bayer 04 den Studierenden unter anderem das Mitfahrportal WERKSELFgo vor.
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