
Als vor drei Jahren erstmals die Gruppe der Schiedsrichter-Obleute in München zusammenkam, war die Pandemie noch kein Thema. Auf Initiative von Gert Mauersberger, verantwortlich für die Schiedsrichter-Abteilung des FC Bayern München, wurden seinerzeit bei der ersten Zusammenkunft viele Themen rund um die Schiedsrichterei besprochen. Bereits damals wurde klar, dass die Gewinnung von neuen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern oberste Priorität haben muss - daran hat sich auch drei Jahre später nichts geändert.
Bedingt durch die Corona-Pandemie konnte sich die Gruppe lange Zeit nicht treffen. Am Wochenende des Bundesliga-Spiels zwischen Bayer 04 und Hertha BSC war es nun endlich wieder so weit: Vertreter von über 20 Vereinen haben sich in Leverkusen zum gemeinsamen Austausch getroffen und es wurde schnell festgestellt, dass der Rückgang der aktiven Menschen an der Pfeife in einigen Landesverbänden immer noch hochaktuell ist und teilweise sogar bedrohliche Auswirkungen auf die Durchführung des Spielbetriebs – insbesondere im Jugendbereich und den unteren Spielklassen – genommen hat.
Somit war es den Schiedsrichter-Obleuten ein wichtiges Anliegen, den anwesenden Vertretern des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im gemeinsamen Austausch aufzuzeigen, welche Möglichkeiten es bei der Gewinnung von neuen Schiedsrichtern gibt, wenn man die Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga in die Überlegungen möglicher Kampagnen und Aktionen einbezieht. Auch wurden viele weitere Themen rund um das Ehrenamt, die Vergabe von Freikarten für Schiedsrichter sowie die große Bedeutung einer etablierten Willkommenskultur – gerade für junge Nachwuchs-Schiedsrichter – diskutiert.

Das gesamte Wochenende stand aber auch unter dem Motto, den Austausch zwischen den Vereinen zu stärken und gemeinsame Aktionen und Ideen zu beraten. Bereits am Freitagabend wurde im Rahmen eines Abendessens über viele Themen gesprochen, was sich dann am Samstag und Sonntag in den Tagungsräumen des Lindner Hotels in der BayArena fortsetzte. Im Rahmen der Begrüßung durch Fernando Carro, Vorsitzender der Geschäftsführung von Bayer 04, und Jürgen Gelsdorf, Abteilungsleiter Fußball des TSV Bayer 04, wurde unterstrichen, dass es für Bayer 04 eine Selbstverständlichkeit sei, sich um das Ehrenamt und die Schiedsrichter zu kümmern. Jürgen Gelsdorf plauderte aus dem Nähkästchen über die eine oder andere Anekdote aus seiner langen Karriere als Spieler, Trainer und Funktionär in der Bundesliga.
Im Anschluss an den gemeinsamen Spielbesuch am Samstagnachmittag stand ein weiteres Highlight auf dem Programm, als rund eine Stunde nach Abpfiff mit dem Schiedsrichter des Spiels, Dr. Matthias Jöllenbeck, sowie dem Vierten Offiziellen, Christian Gittelmann, im VIP-Bereich der BayArena noch die eine oder andere Szene des Spiels der Werkself diskutiert und analysiert werden konnte.
Rahel Glombek, Leiterin der Schiedsrichter-Abteilung bei Bayer 04, zog ein positives Fazit der Veranstaltung: „Wir haben uns sehr gefreut, nach so langer Zeit die Obleute wieder in Präsenz zu treffen. Wir konnten viele Punkte diskutieren und auch in entsprechender Form beim DFB platzieren. Wir sind nun gespannt, wie es weitergeht.“

Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 1:0-Heimsiegs der Bayer 04-Frauen gegen den FC Carl Zeiss Jena am 21. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2025/26.
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Drei Tore reichten der Werkself beim 3:3 gegen den 1. FC Heidenheim 1846 nicht zum Sieg, für Bayer 04 ist es das dritte Bundesliga-Remis in Folge. Nach einer souverän geführten ersten Hälfte und mit einer 2:0-Führung im Rücken „sind wir nicht mehr in unser Spiel gekommen“, resümierte Mark Flekken, der erstmals seit zwei Monaten wieder im Leverkusener Tor gestanden hatte. Treffsicher zeigte sich auf der Ostalb einmal mehr Patrik Schick, der nach seinem Doppelpack nun der drittbeste Bundesliga-Torschütze der Klub-Historie ist. Und Cheftrainer Kasper Hjulmand ist trotz des ausgebliebenen Dreiers mit Blick auf den Saisonendspurt überzeugt: „Wir sind bereit, diese Situation zu meistern.“ Der Werkself Nachdreher.
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Den Sprung ins Endspiel knapp verpasst: Beim Finalevent um den DFB-ePokal 2026 bezwangen Marc und Sean Landwehr zwar im Viertelfinale den Vorjahressieger FOKUS, unterlagen dann jedoch im Halbfinale RBLZ Gaming. Neuer ePokalsieger ist Borussia Mönchengladbach. Ende April wartet auf die Leverkusener mit dem VBL Grand Final, der Deutschen Einzel-Meisterschaft, eine weitere Chance auf einen Titel.
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