
Bereits am Sonntagmorgen traten die fünf nach verlängertem Urlaub in der BayArena wieder ihren Dienst an und absolvierten zunächst in der Werkstatt die obligatorische Leistungsdiagnostik, die der Rest der Mannschaft schon am Donnerstag hinter sich gebracht hatte. „Es war gut! Bei mir ist es einwandfrei gelaufen“, so Kai Havertz. „Man hält sich ja auch im Urlaub fit, um dann die Tests zu bestehen.“ In den ersten zwei Wochen nach den Länderspielen war allerdings erst einmal Beine hochlegen angesagt – „abschalten und nichts tun, das ist auch mal wichtig. Aber dann fing ja das individuelle Programm schon wieder an, das wir für zu Hause bekommen haben“, erklärt der 20-Jährige.
In der Trainingseinheit durchliefen die Rückkehrer zunächst ein individuelles Aufwärmprogramm, ehe sie sich für Pass- und Abschlussübungen und das abschließende Trainingsspiel zur Mannschaft gesellten. Von den drei Neuzugängen Kerem Demirbay, Moussa Diaby und Daley Sinkgraven hat Havertz gleich am ersten Tag einen positiven Eindruck gewonnen: „Wir haben uns sehr gut verstärkt und werden sicher Spaß mit den Spielern haben.“
Insgesamt standen Peter Bosz zu Beginn der Woche 20 Profis sowie die beiden A-Junioren Adrian Stanilewicz und Marcel Lotka zur Verfügung. Jonathan Tah, Charles Aránguiz und Leon Bailey befinden sich nach ihren Teilnahmen an den Kontinentalmeisterschaften (U21-EM, Copa America und Gold-Cup) noch im verlängerten Urlaub und stoßen später zur Mannschaft. Des Weiteren fehlte auch Julian Baumgartlinger noch. Der Österreicher hatte sich in der Länderspielphase eine Entzündung im Sprunggelenk zugezogen und absolviert momentan mit einem Physiotherapeuten in München ein individuelles Reha-Programm. Am Mittwoch wird Baumgartlinger voraussichtlich wieder unterm Bayer-Kreuz eintreffen.

Auf hochkarätigen Turnieren in drei Ländern traten sämtliche Junioren-Teams von Bayer 04 durchaus erfolgreich gegen den Ball: Neben dem überzeugenden Turniersieg der U15 in Essen landeten auch die U17 in Stemwede, die U14 in den Niederlanden sowie die U11 in Österreich mit Rang drei auf dem Treppchen. Derweil sorgten die U16-Juniorinnen mit einem 11:1 gegen die U17 des 1. FC Köln für klare Verhältnisse im Derby. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Als Bundesliga-Dritter erwischte die Werkself nach der Winterpause einen Fehlstart ins Jahr 2026, fand im Laufe der Wochen allmählich aber zurück in die Erfolgsspur und gehörte wie im Vorjahr zu den Top 16 in Europa und den Top 4 im DFB-Pokal. In der Bundesliga blieb die Werkself zudem in Sachen Champions-League-Qualifikation bis zum Ende im Rennen. Weil sich aber zwischen gute Leistungen und „big points“ immer wieder auch Rückschläge in die Auftritte der Werkself schlichen, reichte es am Schluss nicht ganz für die Königsklasse. Eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen endete auf Rang sechs und in der Qualifikation für die UEFA Europa League. Teil II des Rückblicks auf die Saison 2025/26.
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Showdown zum Saisonabschluss: Die U19 von Bayer 04 trifft am Mittwoch, 27. Mai (Anstoß: 19 Uhr/Stadionöffnung: 17 Uhr), im Finale des FVM-Verbandspokals auf den FC Viktoria Köln – und kann die Spielzeit 2025/26 so mit einem Titel beenden. Tickets für die Partie im Aggerstadion in Troisdorf sind ab sofort online sowie am Spieltag an der Tageskasse erhältlich.
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Nach dem abschließenden Saisonspiel 2025/26 überwog bei Bayer 04 natürlich die Enttäuschung über das Verpassen der Champions-League-Qualifikation. Die Werkself beendete die Spielzeit auf Platz sechs und wird damit 2026/27 in der UEFA Europa League starten. „Aber deswegen jetzt alles schlechtzureden, wäre falsch“, betonte Kapitän Robert Andrich nach dem letzten Duell in dem Wissen, dass dieses Fußballjahr von Bayer 04 wie kaum ein anderes geprägt war vom Aufbruch in eine neue Zeit, vom Mut zur Veränderung – und insbesondere vom Glauben in eine positive Entwicklung. Dass dieser Prozess Zeit brauchen würde, war allen Beteiligten bewusst. Teil I des Rückblicks auf die Saison 2025/26.
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