
Der ehemalige Agrar-Unternehmer aus Aachen wurde 1973 zum Präsidenten des Fußball-Verbandes Mittelrhein gewählt. Vier Jahre später stieg Braun zum Schatzmeister des DFB auf. Dieses Amt hatte er bis zu seiner Wahl zum DFB-Präsidenten im Jahr 1992 inne. Neun Jahre stand er dem nationalen Fußballverband vor. Er war maßgeblich an der erfolgreichen Bewerbung für die Fußball-WM 2006 in Deutschland beteiligt und gründete die Egidius-Braun-Stiftung, die sich vor allem um die soziale Integration im In- und Ausland kümmert.
„Egidius Braun hat mich immer beeindruckt, schon als ich 1985 erstmals mit ihm gemeinsam während einer Länderspielreise ein Waisenhaus in Mexiko besuchte“, erinnert sich Rudi Völler, Geschäftsführer Sport bei Bayer 04. „Damals war es die Mexiko-Hilfe, heute ist es die Egidius-Braun-Stiftung – sein Lebenswerk – in der ich seit vielen Jahren als Kuratoriumsmitglied tätig bin. Dadurch hatten wir ein sehr enges Verhältnis. Egidius Braun wird als Person und aufgrund seiner gesellschaftlichen Leistungen unvergessen bleiben. Seinen Hinterbliebenen gilt mein tiefes Mitgefühl.“
Zu Ehren des verstorbenen DFB-Ehrenpräsidenten Egidius Braun wird die Werkself im Europa-League-Spiel gegen Atalanta Bergamo mit Trauerflor auflaufen. Die Partie in der BayArena wird am Donnerstag, 17. März, um 18.45 Uhr angepfiffen.

Im Rahmen des 11. Bundesliga-Spieltags 2026/27 gastiert Bayer 04 bei Borussia Dortmund. Die Partie steigt am Sonntag, 29. November (Anstoß: 19.30 Uhr), im SIGNAL IDUNA PARK. Alle Infos zum Ticketverkauf.
Mehr zeigen
Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
Mehr zeigen
Volle Plätze, jede Menge Fußball und strahlende Gesichter: Auch in der vergangenen Woche stand bei der Bayer 04 Fußball Akademie alles im Zeichen des runden Leders. An den vier Standorten FV Bad Honnef, SV Schlebusch, VfL Gummersbach und 1. FC Monheim waren bis zu 130 teilnehmende Nachwuchskicker mit Begeisterung, Ehrgeiz und jeder Menge Spielfreude am Ball.
Mehr zeigen
Lang' ist's her, dieses Gefühl, ohne Punkte dazustehen. Die bis dato letzte und einzige Saisonniederlage in Elversberg liegt inzwischen rund zwei Monate zurück. Auf diese ließ Bayer 04 sieben Siege und ein Remis folgen. Nun, auswärts bei der TSG Hoffenheim, war es aber mal wieder so weit. Im Verlaufe der Partie steigerten sich die Leverkusener zunehmend und „hätten auch selbst den Führungstreffer schießen können“, wie Robert Andrich im Nachgang betonte. Letztlich waren es jedoch die Sinsheimer, die nach einer „turbulenten Schlussphase“ (kicker) einen 3:0-Sieg bejubelten. Der Werkself Nachdreher.
Mehr zeigen