
Fernando Carro, Vorsitzender der Geschäftsführung: „Der Tod von Christoph Daum trifft mich sehr. Im Namen aller Mitarbeitenden von Bayer 04 möchte ich seinen Angehörigen mein tiefstes Beileid zum Ausdruck bringen. Ich habe Christoph Daum in den vergangenen Jahren näher kennenlernen dürfen. Er besaß eine beeindruckende Persönlichkeit, war voller Energie und ich habe die besondere Nähe, die er zu unserem Verein hat, immer gespürt. Die Arbeit von Christoph Daum als Trainer von Bayer 04 hat eine wertvolle Basis für die Entwicklung des Klubs und unsere jüngsten Erfolge gebildet. Dafür gebührt ihm unser Dank und unsere Anerkennung. Bayer 04 wird Christoph Daum für immer ein ehrendes Andenken bewahren.“

Simon Rolfes, Geschäftsführer Sport: „Die Nachricht vom Tod von Christoph Daum hat mich sehr betroffen gemacht. Ich erinnere mich, wie er seinerzeit als Trainer von Bayer 04 sehr modernen und attraktiven Fußball hat spielen lassen. Gefühlt war er seiner Zeit immer ein Stück voraus. Er hat damit nicht nur die Bundesliga bereichert, sondern vor allem auch Bayer 04 zu einer der besten Adressen im deutschen Fußball mitentwickelt. Christoph Daum wird immer ein wichtiger Teil in der Geschichte von Bayer 04 bleiben. Meine Gedanken sind bei seiner Familie, der ich viel Kraft wünsche.“
Cheftrainer Xabi Alonso: „Christoph Daum hat Bemerkenswertes für diesen Klub geleistet. Ich bin sehr froh, dass wir mit ihm zusammen im Mai die Meisterschaft feiern konnten und ihm die Freude darüber schenken konnten. Mein Mitgefühl gilt vor allem Marcel und der gesamten Familie. Es ist ein trauriger Tag für Bayer 04.“

Rudi Völler, DFB-Sportdirektor und langjähriges Mitglied der Klubführung von Bayer 04: „Christoph Daum war seiner Zeit in seinen besten Jahren weit voraus. Als Trainer und auch Mensch hat er oft polarisiert, doch sein Erfolg war stets das Ergebnis sehr harter Arbeit und außergewöhnlicher Leidenschaft. Ich habe in meinen Anfangsjahren bei Bayer 04 Leverkusen viel von ihm gelernt, was mich bei meinen weiteren Aufgaben stets begleitet hat. Christoph konnte Menschen mitreißen, sie begeistern für ein Ziel, sie darauf ausrichten und dorthin führen. Der deutsche Fußball trauert um einen besonderen, nicht unumstrittenen Trainer, der aber fähig war, aus seinen Fehlern zu lernen. Zuletzt war es beeindruckend, wie Christoph bewusst öffentlich gegen seine schwere Krankheit gekämpft hat, um anderen Menschen Mut zu machen. Seinen Hinterbliebenen gilt unser tief empfundenes Mitgefühl.“

Das Europapokal-Trikot ist gelauncht, die UEL-Gegner ausgelost – und die Vorfreude auf die internationale Saison groß! Anlässlich dessen fand am Freitagnachmittag, 28. August, in der Fanwelt eine Autogrammstunde mit dem aktuellen Werkself-Profi Montrell Culbreath und der offiziellen Klub-Legende Paulo Sergio statt.
Mehr zeigen
Den Schwung aus vier Siegen in den ersten vier Liga-Partien will die U19 von Bayer 04 mit in die 2. Runde des DFB-Pokals der Junioren nehmen – in dieser wartet der FC Carl Zeiss Jena. Die U17 hat es derweil nach zwei Remis zum Saisonstart gegen Borussia Mönchengladbach auf den ersten Sieg abgesehen. Hochkarätige Turniere warten auf einen aus U19- und U17-Spielern bestehenden U18-Kader im spanischen Cordoba sowie auf die U13 im niederländischen Zutphen – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
Mehr zeigen
Nach sechseinhalb Jahren verlässt Exequiel Palacios die Bundesliga und wechselt von Bayer 04 in die Premier League. Der Argentinier, der als Werkself-Profi vor vier Jahren mit seiner Nationalmannschaft Weltmeister und beim Turnier in diesem Sommer Vizeweltmeister geworden war, spielt ab sofort für den englischen Aufsteiger Ipswich Town. Der 27-Jährige, dessen Vertrag in Leverkusen bis zum 30. Juni 2030 Gültigkeit hatte, kam im Januar 2020 als junges Talent zu Bayer 04. Dort entwickelte er sich kontinuierlich zu einem der besten defensiven Mittelfeldspieler in der deutschen Eliteklasse.
Mehr zeigen
Als Exequiel Palacios am 1. Januar 2020 vom argentinischen Klub River Plate unters Bayer-Kreuz gewechselt war, konnte der damals 21-Jährige nicht ahnen, wie erfolgreich auch die nächsten sechseinhalb Jahre für ihn werden würden. Pala, so sein Rufname, hatte mit River bereits die Copa Libertadores gewonnen, den wichtigsten Wettbewerb im südamerikanischen Klubfußball. Aber es sollten noch so viele weitere Titel folgen.
Mehr zeigen