
Nach einer anstrengenden und intensiven Trainingswoche starteten die Profis etwas später als in den Tagen zuvor in den Arbeitstag. Nach dem Frühstück gab es in Vorbereitung auf das Lazio-Spiel eine Video-Besprechung und anschließend eine Mobilisation. Danach hieß es auch schon: Koffer packen, ein letztes Mal Mittagessen im Mannschaftsquartier Tauern Spa und ab in den Bus, der die Werkself dann nach Grödig brachte. Im Hotel dürfte es nun wieder etwas ruhiger zugehen. Aber keine Bange, Bayer 04 kommt im Sommer 2018 wieder. Für die nächste Saisonvorbereitung.
Kurz vor dem Mittagessen nahm sich Bayer 04-Cheftrainer Heiko Herrlich die Zeit, das Geschehen in Zell am See in einer Medienrunde zu resümieren. Insgesamt war der Coach sehr zufrieden mit dem Trainingslager. „Das war eine harte Trainingswoche. Bis auf den Freitag hatten wir stets zwei intensive Einheiten. Ich habe von allen Spielern die Bereitschaft gespürt, ohne zu jammern voll mitzuziehen“, zog Heiko Herrlich ein positives Fazit.
Bevor sich der Bayer 04-Tross auf die Rückkehr in heimatliche Gefilde freuen konnte, wurde es noch einmal ernst. In Grödig, nahe Salzburg, absolvierte die Werkself am Nachmittag ihr insgesamt sechstes Testspiel in der Vorbereitung auf die neue Spielzeit. Und das gegen den letztjährigen Tabellenfünften der Serie A, Lazio Rom. Unter den Augen von Bayer 04-Sportchef Rudi Völler und Manager Jonas Boldt musste die Werkself den Strapazen der vorangegangenen sieben Tage sowie den heißen Temperaturen Tribut zollen und kassierte eine ärgerliche 1:3-Niederlage. Hier geht’s zum Spielbericht.
Direkt nach dem Duschen und einem Abendessen ging es mit dem Bus zum nahegelegenen Flughafen nach Salzburg. Von dort aus hob der Flieger in Richtung Köln/Bonn ab. Spätestens mit der Landung um 20:38 Uhr war dann der letzte Satz im Kapitel Trainingslager in Österreich 2017 geschrieben. Am Montag stehen für die Nachzügler sowie Neuankömmling Charles Aránguiz Leistungstests an, das nächste Mal auf dem Trainingsplatz ist das Team von Heiko Herrlich am Mittwoch.

Defensivspielerin Juliette Vidal wird Bayer 04 Leverkusen im Sommer nach zwei Jahren verlassen. Wohin die 27 Jahre alte Französin, deren Vertrag ausläuft, wechseln wird, steht noch nicht fest.
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Einmal selbst auf dem Rasen stehen, auf dem sonst die Profis der Werkself spielen – für zahlreiche Bayer 04-Mitglieder wurde dieser Wunsch beim diesjährigen Mitglieder-Kick Wirklichkeit. Rund 400 aktive Teilnehmer aller Altersklassen nutzten die Gelegenheit, die BayArena aus einer ganz neuen, besonderen Perspektive zu erleben. Und auch auf den Rängen war einiges los: Insgesamt zog das Event mehr als 1.000 Besuchende an und bildete einen stimmungsvollen Abschluss der Saison.
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Auf hochkarätigen Turnieren in drei Ländern traten sämtliche Junioren-Teams von Bayer 04 durchaus erfolgreich gegen den Ball: Neben dem überzeugenden Turniersieg der U15 in Essen landeten auch die U17 in Stemwede, die U14 in den Niederlanden sowie die U11 in Österreich mit Rang drei auf dem Treppchen. Derweil sorgten die U16-Juniorinnen mit einem 11:1 gegen die U17 des 1. FC Köln für klare Verhältnisse im Derby. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Als Bundesliga-Dritter erwischte die Werkself nach der Winterpause einen Fehlstart ins Jahr 2026, fand im Laufe der Wochen allmählich aber zurück in die Erfolgsspur und gehörte wie im Vorjahr zu den Top 16 in Europa und den Top 4 im DFB-Pokal. In der Bundesliga blieb die Werkself zudem in Sachen Champions-League-Qualifikation bis zum Ende im Rennen. Weil sich aber zwischen gute Leistungen und „big points“ immer wieder auch Rückschläge in die Auftritte der Werkself schlichen, reichte es am Schluss nicht ganz für die Königsklasse. Eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen endete auf Rang sechs und in der Qualifikation für die UEFA Europa League. Teil II des Rückblicks auf die Saison 2025/26.
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