
„Charly hatte im vergangenen halben Jahr aufgrund seiner Verletzung eine schwere Zeit. Es wäre ihm nicht mehr möglich gewesen, in der Schlussphase der laufenden Saison noch auf sein gewohntes Niveau zu kommen. Wir haben deswegen seinem Wunsch entsprochen, schon zwei Monate eher als geplant nach Südamerika zurückzukehren, um bei seinem neuen Klub einen systematischen Aufbau vor Ort zu betreiben“, erklärt Bayer 04-Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes. „Charly war gut siebeneinhalb Jahre lang ein wichtiger Bestandteil unserer Werkself – jetzt wünschen wir ihm viel Erfolg mit seinem neuen, alten Verein in Brasilien.“
Aránguiz' Abschied bedeutet für den 97-maligen Nationalspieler Chiles eine Zäsur: „Ich habe mich in all den Jahren immer wohlgefühlt in Leverkusen. Dieser Verein hat mich auch in schweren Zeiten immer unterstützt, das werde ich nicht vergessen“, betont der Mittelfeldstratege. „Jetzt möchte ich den Rest meiner Karriere in Südamerika verbringen, näher bei meiner Familie. Bedanken möchte ich mich aber auch und ganz besonders bei den Fans in Schwarz und Rot – für mich ist es ein Abschied in Freundschaft.“

Bedeutender Erfolg: Am 7. Spieltag der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga (Gruppe A) gewann die U19 von Bayer 04 in einem abwechslungsreichen Topspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 mit 4:3 (2:2). In der ersten Hälfte konnte die Werkself durch Dustin Buck (19.) und Emmanuel Chigozie Owen (37.) jeweils die Führung der Gäste ausgleichen. Nach dem Seitenwechsel drehten die Leverkusener das Ergebnis durch das frühe 3:2 von Gabriel Minutillo (47.), der nach einer Stunde auch den vierten Treffer für die Gastgeber beisteuerte. Mainz gelang kurz vor dem Abpfiff nur noch der Anschlusstreffer.
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Im weißer Retro-Optik hinein in den Liga-Endspurt: Am Sonntagabend empfangen die Bayer 04-Frauen den FC Carl Zeiss Jena im Ulrich-Haberland-Stadion – und das einmalig im Bayer 04-„Sondertrikot 50 Jahre Fanclubs“. Sportlich geht es für das Team von Chefcoach Roberto Pätzold ab 18.30 Uhr gegen das Schlusslicht der Bundesliga darum, sechs Spieltage vor Saisonende die Chance auf Tabellenplatz drei zu wahren.
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Zurück im Ligabetrieb: Nach dem Ausscheiden im Achtelfinale der UEFA Champions League geht es für die Werkself im Rahmen des 27. Bundesliga-Spieltags der Saison 2025/26 am Samstag, 21. März (Anstoß: 15.30 Uhr) zum 1. FC Heidenheim 1846. Vor dem Duell auf der Ostalb sprach Cheftrainer Kasper Hjulmand über die Bedeutung der anstehenden Partie sowie die Chancen auf die Qualifikation für die kommende Königsklassen-Spielzeit.
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Ein kurzer Blick auf die Tabelle genügt, um nüchtern festzuhalten: Die Lage ist ernst beim 1. FC Heidenheim. Das Bundesliga-Schlusslicht hat bereits zehn Punkte Rückstand auf den Relegationsrang und steht sportlich mit dem Rücken zur Wand. Bei noch acht ausstehenden Spielen scheint der Klassenerhalt eine „Mission Impossible“ zu werden. Dennoch sind sie am Schlossberg weit davon entfernt, vor dem Duell mit der Werkself an diesem Samstag, 21. März (Anstoß: 15.30 Uhr/live bei Sky, WOW und im Werkself-Radio), die weiße Fahne zu hissen. Der Gegner-Check.
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