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05.11.2013 | Donezk
Schachtjor steht stark unter Druck
Stefan Kießling, Jens Hegeler, Giulio Donati und Emir Spahic beim Anschwitzen am Vormittag
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Bayer 04 kann mit dem dritten Champions League-Sieg in Folge Donezk schon entscheidend distanzieren. Aber auch der direkte Vergleich könnte wichtig werden.

Dieses Stadion macht einfach schwer Eindruck: Die Donbass Arena wird nicht zu Unrecht von den ukrainischen Fremdenführern als größte Sehnenswürdigkeit von Donezk gepriesen. 2006 wurde mit dem Bau der 51.500 Zuschauer fassenden Hightech-Schüssel begonnen – nach den Plänen einer britischen Firma, die auch schon für die Allianz-Arena in München und das Olympiastadion in Barcelona verantwortlich zeichnete. Und wie beeindruckend die mitten im Stadtzentrum gelegene, 2009 fertig gestellte Arena auf Besucher wirkt, ist auch daran zu ermessen, dass sich einige der mit Bayer 04 zur Berichterstattung mitgeflogenen deutschen Sportjournalisten eigens vor Ort zu einer individuellen Stadion-Führung zusammenschlossen.

Bevor die Werkself freilich am Abend um 20.45 Uhr in der dann sicherlich prall gefüllten Donbass Arena vorspielen wird, stand am Vormittag auf einem Trainingsplatz in aller Abgeschiedenheit erst einmal das obligatorische Anschwitzen auf dem Programm zur Lockerung der Muskeln. Die Offiziellen beider Teams treffen um 13 Uhr Ortszeit zum Bankett zusammen, bei dem auch Dr. Detlev Wolter, Deutscher Generalkonsul in Donezk, zugegen ist. Am Abend beim Spiel hat sich dann auch der deutsche Botschafter in der Ukraine, Dr. Christof Weil, angesagt.

Bayer 04-Fans aus Moskau dabei

Unter den Bayer 04-Fans im Stadion wird sich im übrigen auch eine Abordnung von neun Supportern des Fanclubs „Russische Pillendreher“ befinden, die den Weg aus dem rund 1000 Kilometer entfernten Moskau nach Donezk angetreten hat und dabei eine 18-stündige Bahnfahrt auf sich nahm.

Sportlich stehen beim Anpfiff des schottischen Referees William Collum vor allem die Gastgeber unter Druck, die in der Tabelle zwei Punkte hinter den Leverkusenern zurückliegen. „Wir müssen jetzt für Wiedergutmachung für das Hinspiel sorgen“, sagt Schachtjors Trainer Mircea Lucescu, „ich denke schon, dass Bayer Respekt vor uns hat.“ Der Coach weiß allerdings auch, dass die Werkself nach ihrem 4:0-Sieg im ersten Vergleich in der BayArena einen wertvollen Trumpf in der Hand hält.

Direktvergleich eine Option

„Bayer hat einen großen Vorteil, denn die direkte Bilanz könnte bei Punktgleichheit den Ausschlag geben. Wir sprechen da aus Erfahrung, denn so konnten wir Chelsea vergangene Saison hinter uns lassen“, betont der Rumäne. Da hatten sowohl Titelverteidiger Chelsea als auch Donezk hinter Gruppensieger Juventus Turin (12) jeweils zehn Zähler gesammelt. Schachtjor siegte in der Donbass Arena mit 2:1 und profitierte im Rückspiel an der Stamford Bridge (2:3) schließlich von dem auswärts mehr erzielten Treffer.

















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