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04.11.2012 | Leverkusen
Frauen gegen Wolfsburg ohne Chance
Kassierte die einzige Gelbe Karte des Spiels: Claudia Götte
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Das hatte sich die Truppe von Thomas Obliers anders vorgestellt. Die Bayer 04-Frauen waren gegen Wolfsburg ohne Chance und unterlagen dem VfL deutlich mit 0:7 (0:5).

„Wir haben heute gegen die momentan beste deutsche Mannschaft gespielt. Wolfsburg war definitiv eine Nummer zu groß für uns. Wir waren in allen Belangen unterlegen und hatten extreme Probleme körperlich mitzuhalten“, erklärte Bayer 04-Trainer Thomas Obliers.

Die Wolfsburgerinnen, die unter der Woche im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Women’s Champions League den Norwegischen Meister Røa IL nach 0:1-Rückstand noch mit 4:1 (2:1) besiegten, entwickelten von Anfang an enormen Druck auf die Leverkusener Hintermannschaft. Die Werkself-Frauen schafften es kaum einmal länger im Ballbesitz zu bleiben, oder das Spiel aus der eigenen Hälfte heraus zu halten.

Fünf Gegentreffer vor der Pause


Daraus ergaben sich in den ersten 30 Minuten viele VfL-Torchancen, die Martina Müller (15.), Zsanett Jakabfi (23.) und Alexandra Popp (25.) zur frühen Führung nutzten. Daraufhin nahm Thomas Obliers eine taktische Änderung vor und brachte Turid Knaak für Feride Bakir. Nationalspielerin Isabel Kerschowski rückte in die rechte Verteidigung und sollte fortan für mehr Stabilität in der Bayer 04-Verteidigung sorgen. Doch noch vor der Pause fielen zwei weitere Treffer: Lena Goeßling traf per Elfmeter (36.) und Alexandra Popp mit dem Pausenpfiff zum 5:0 (45.).

Auch nach dem Seitenwechsel fanden die Leverkusenerinnen zu keinem Zeitpunkt zu ihrem Spiel. Die Wolfsburgerinnen störten früh das Leverkusener Aufbauspiel und provozierten so zahlreiche Abspielfehler. Martina Müller erhöhte mit zwei weiteren Toren auf 7:0. „Wir haben heute überhaupt nicht ins Spiel gefunden. Unter Druck haben wir immer wieder die falschen Entscheidungen getroffen. Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie am nächsten Sonntag eine Reaktion zeigt“, forderte Thomas Obliers.

Nächste Woche gegen Potsdam

Es sieht nicht gut aus für die Frauen von Bayer 04. Nach acht Spieltagen konnte noch kein Sieg geholt werden. Bayer 04 steht mit weiterhin vier Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. In der nächsten Woche empfangen die Werkself-Frauen am Sonntag, 11. November, um 11 Uhr mit dem 1. FFC Turbine Potsdam dann das nächste Spitzenteam der Liga. Potsdam gewann heute gegen SGS Essen deutlich mit 5:1.

Die Statistik:

VfL Wolfsburg: Vetterlein - Wensing (72. Pohlers), Henning, Hartmann, Bunte - Jakabfi (46. Magull), Keßler (62. Omilade), Goeßling, Faißt - Popp, Müller

Bayer 04: Klink - Bakir (34. Knaak), Prießen, Ewers, Kasperczyk - Hendrich, Götte (46. Weber), Petzelberger - Kerschowski, Linden (67. Beckmann) - Schwab

Tore: 1:0 Müller (15.), 2:0 Jakabfi (23.), 3:0 Popp (25.), 4:0 Goeßling (36., FE.), 5:0 Popp (45.), 6:0, 7:0 Müller (72., 83.)

Schiedsrichterin: Marija Kurtes (Düsseldorf)

Gelbe Karte: Götte

Zuschauer: 532

















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