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21.11.2010 | Leverkusen
Unglückliche Niederlage gegen Saarbrücken
Feride Bakir hatte auf der rechten Abwehrseite alle Hände voll zu tun - und musste später verletzungsbedingt ausgewechselt werden.
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Keine Punkte im Kellerduell: Gegen den 1. FC Saarbrücken kassierten die Frauen eine unglückliche 0:1-Niederlage. Nach dem Eigentor von Marith Prießen schaffte es das Team von Doreen Meier nicht, seine zahlreichen Chancen zu nutzen und verpasste so die Gelegenheit, sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.

Dabei waren die Werkself-Frauen gut ins Spiel gekommen: In den ersten zehn Minuten sahen die Zuschauer eine muntere, offensive Partie beider Teams, in der sich Bayer 04 leichte Vorteile erarbeitete. Doch dann folgte eine Lehrstunde, wie man einen Gegner aufbaut: Im Minutentakt leistete sich die Hintermannschaft ungewohnte Abspielfehler, Saarbrückens Angreiferinnen machten permanent Druck auf die verunsicherten Verteidigerinnen und drängten auf den ersten Treffer. Zunächst schoss Nina Rauch aus zwei Metern übers Tor (12.), dann rettete Lisa Schmitz alleine gegen Arend (13.), schließlich kratzte Kathy Hendrich einen Kopfball nach Schmitz-Rettungstat noch von der Linie (15.).

Prießen lässt Schmitz keine Chance

Doch damit war das Glück der Bayer 04-Frauen endgültig aufgebraucht: Einen Freistoß des FCS lenkte Marith Prießen unglücklich per Kopf ins eigene Tor (19.). Doch auch das Gegentor war kein wirklicher Weckruf: Saarbrücken war nicht die bessere Mannschaft, aber weiterhin die cleverere und lauerte immer wieder auf Fehler im Aufbauspiel der Werkself-Frauen. Erst in der Schlussviertelstunde machte die Meier-Elf wieder Druck. Nach Solo von Shelley Thompson hatten die Zuschauer den Torschrei schon auf den Lippen, doch die Torjägerin traf nur das Außennetz (30.), kurz danach setzte Susanne Kasperczyk einen Drehschuss aufs Tornetz - es ging mit dem knappen Rückstand in die Pause.

Aufholjagd nach der Pause

Doch Bayer 04 kam wie verwandelt aus der Kabine. Saarbrückens Erfolgsrezept aus Halbzeit Eins machten sich die Werkself-Frauen nun selbst zunutze: Durch frühes Pressing zwangen sie die FCS-Hintermannschaft zu Fehlern. Es spielte nur noch eine Mannschaft - und Bayer 04 erarbeitete sich Chance um Chance. Saarbrücken konnte sich bei Keeperin Romina Holz bedanken, die in dieser Phase die Ruhe bewahrte und jede brenzlige Szene entschärfte. Und wo Holz schon geschlagen war, brachten sich Meiers Spielerinnen selber um den Lohn: Natalie Moik zog aus 15 Metern am Tor vorbei, die eingewechselte Eunice Beckmann verstolperte im Sechzehner nach Laufduell.

Verdienter Ausgleich blieb verwehrt

Das Spiel wurde nun ruppiger, Saarbrücken wehrte sich durch oft überharten Einsatz gegen den Sturmlauf von Bayer 04. Feride Bakir musste nach rüdem Einsteigen von Christina Arend mit Verdacht auf eine Bänderverletzung ausgewechselt werden, für sie kam Bella Linden ins Spiel. Mit einer ihrer ersten Ballberührungen bereitete Linden die beste Chance der zweiten Halbzeit vor, doch Eunice Beckmann schoss die gute Vorlage freistehend links vorbei (79.). Trotz der frenetischen Anfeuerung der Fans blieb den Frauen auch in den letzten zehn Minuten der verdiente Ausgleichstreffer verwehrt - die erste große Chance auf einen Befreiungsschlag in der Tabelle war verpasst.

Niederlage schnell abhaken“

Saarbrücken war heute nicht besser“, so eine enttäuschte Doreen Meier. „Nach starkem Beginn haben wir den Gegner völlig unnötig ins Spiel gebracht, waren verunsichert und auch nicht aggressiv genug. Mit der zweiten Halbzeit bin ich eigentlich sehr zufrieden, da waren wir die dominierende Mannschaft - aber haben vorne die Tore einfach nicht gemacht. Wir müssen diese Niederlage jetzt schnell abhaken und unseren Fokus auf die nächsten Partien richten. Bis zur Winterpause sind noch neun Punkte zu vergeben, wir werden sie sicher nicht so kampflos hergeben wie heute in der ersten Halbzeit.“

Nach dem 14. Spieltag sind die Teams der unteren Tabellenhälfte nahe zusammengerückt. Vor dem abgeschlagenen Schlusslicht Herford stehen mit Jena (12 Punkte), Saarbrücken, Bayer 04 und Essen (je 13) vier nahezu punktgleiche Teams. In der nächsten Woche tritt Essen in Saarbrücken an, die Werkself-Frauen reisen zum Tabellenvierten VfL Wolfsburg. Gegen den VfL war der Meier-Elf in der Hinrunde der erste Saisonsieg gelungen.


DIE STATISTIK:

Bayer 04: Schmitz - Knopp, Hendrich, Prießen, Bakir (78. Linden) - Moik, Kasperczyk, Elsig, Steinbach - Henseler (61. Beckmann), Thompson

1. FC Saarbrücken: Holz - Sweeney, Schatton, Aladottir, Rauch (87. De Backer), Edwards - Schinkel (22. Edwards), Skradde-Fries (89. Scherzberg), Beney, Karnbach  - Uwak, Arend

Tore: 0:1 Prießen (19./Eigentor)
 
Gelb: Elsig - Rauch, Arend
 
Schiedsrichterin: Klauß (Duisburg)
 
Zuschauer: 257












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