DEU ENG
28. Juli 2017 RSS  CALOVO  | Twitter  Facebook  Google+  Instagram
 
                     
SUCHE   


20.01.2017 | Leverkusen
Bellarabi vor der Rückkehr - Bender und Volland fehlen
Erwartet von seinem Team hohe taktische Disziplin am Sonntag gegen Berlin: Roger Schmidt
Zum Vergrößern aufs Symbol klicken  
Vor dem ersten Heimspiel des Jahres 2017 am Sonntag (15.30 Uhr) in der BayArena gegen die Hertha, das gleichzeitig das letzte Hinrundenspiel der aktuellen Bundesligasaison darstellt, gibt es bei der Werkself noch personelle Baustellen. Lars Bender und Kevin Volland wurden nicht rechtzeitig spielfähig, bei Stefan Kießling sieht es besser aus. Sehnlichst erwartet wird im schwarz-roten Lager das Comeback von Karim Bellarabi.

„Das Lazarett hat sich nicht so sehr gebessert, wie wir uns das vor der Winterpause erhofft hatten“, bedauerte Roger Schmidt beim Blick auf seine Personalsituation. Noch im Trainingslager in Orlando hatte es bei Lars Bender und Kevin Volland sehr gut ausgesehen. „Für beide kommt ein Einsatz am Sonntag aber zu früh“, erklärte der Fußball-Lehrer. Während Lars Bender bereits Teile des Mannschaftstrainings mitmacht, klagt Volland derzeit über eine Entzündung im Wirbelbereich des Rückens. Besser sieht es bei Stefan Kießling aus: „Kieß hat heute trainiert, bei ihm gibt es aber immer eine leichte Ungewissheit, wie er auf Belastung reagiert.“

Ganz besonders freut sich der ganze Verein, dass Flügelflitzer Karim Bellarabi vor seinem Bundesliga-Comeback mit dem Kreuz auf der Brust steht, wie Roger Schmidt betonte: „Karim ist in einer sehr guten Verfassung. Es tut uns allen sehr gut, ihn wieder im Kader zu haben!“ Sportchef Rudi Völler schlug unter der Woche in dieselbe Kerbe: „Hohe Geschwindigkeit war früher schon wichtig, aber heutzutage ist sie entscheidend – gerade gegen tief stehende Gegner. Deshalb sind wir sehr froh, dass uns Karim mit seiner Power und seinem Tempo wieder zur Verfügung steht. In der Hinrunde hat uns dieser Schlüssel oft gefehlt.“

Roger Schmidt erwartet eine spannende Partie gegen die drittplatzierten Berliner: "Die Hertha hat die letzten anderthalb Jahre auf hohem Niveau gespielt. Die Begegnung ist eine schwierige Aufgabe für uns. Wir müssen sehen, dass wir unseren Fokus auf die Disziplin legen, die wir in der Vorbereitung gezeigt haben. Sie spielen immer sehr kompakt, sie ist gut im Umschaltspiel mit ihren schnellen Leuten. Wir brauchen daher eine gewisse Geduld und müssen selbst fokussiert spielen, damit wir nichts zulassen."

Bayer 04 rechnet mit 27.000 Zuschauern, davon 1.300 aus Berlin. Die Tageskassen haben geöffnet.

Comeback am Mikrofon

Die neue Stimme bei Heimspielen in der BayArena ist künftig wieder die alte: Klaus Schenkmann, der zu Beginn dieser Saison den Staffelstab als Stadionsprecher nach 15 Jahren im Dienst an Thomas Wagner, Moderator der „Morning Show“ bei Radio Leverkusen, weitergereicht hatte, kehrt beginnend mit dem Spiel gegen Hertha BSC wieder ans Mikro zurück. Schenkmann, der sein Engagement bei der Werkself im vergangenen Sommer aus beruflichen Gründen aufgegeben hatte, jetzt aber wieder mehr Kapazitäten hat, wird wie üblich gemeinsam mit „Pitti“ Dahl durch das Programm in der BayArena führen.

Nach der Partie gegen die Hertha geht‘s für ihn dann in der Schwadbud gleich weiter: Mit Bayer 04-Profi Jonathan Tah und Werkself-Fan Benjamin Liebig (Fanclub „Bismarck 122“) wird Schenkmann ab 18 Uhr das Duell mit den Berlinern analysieren.





















© Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH
Suche  |  Impressum  |  Datenschutz  |  Kontakt  |  Sitemap