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17.03.2016 | Leverkusen
0:0 im Rückspiel - Das Wunder bleibt aus
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Es hat nicht sollen sein. Die Werkself musste sich am Donnerstagabend mit einem torlosen Remis gegen den FC Villarreal aus der Europa League verabschieden. Vor 23.409 Zuschauern kam die Mannschaft von Roger Schmidt in der BayArena in einem von Taktik geprägten Duell nicht zu dem erhofften Resultat, das den Einzug ins Viertelfinale bedeutet hätte.
Es galt für Bayer 04 in der sechsten englischen Woche in Folge, die große Hypothek aus dem Hinspiel auszugleichen, das die Werkself ohne den wichtigen eigenen Auswärtstreffer durch einen Doppelpack von Bakambu mit 0:2 verloren hatte. Es war klar, dass dafür ein enormer Kraftatk vonnöten war.

"Es sollte wohl nicht sein“, sagte ein abgekämpfter Innenverteidiger Jonathan Tah nach dem Match: „Wir haben alles gegeben und bis in die letzten Minuten hinein noch um Treffer gekämpft. Wir können nur sagen, dass wir alles gegeben haben. Aber leider haben wir das Ding vorne nicht gemacht. Jetzt fokussieren wir uns voll auf die Meisterschaft. Da müssen wir alles reinwerfen und so viel reingeben, wie es geht.“

Eine Überraschung gab es bereits vor Anpfiff der Partie: Nicht etwa Marlon Frey oder Youngster Benni Henrichs ersetzten den gelb-rotgesperrten Tin Jedvaj auf der rechten Abwehrseite, nein, Nationalspieler Karim Bellarabi warf sich zum ersten Mal in seiner Karriere auf dieser für ihn ungewohnten Position mit aller Macht hinten in der Viererkette in die Zweikämpfe.

In der ersten Phase des Spiels zeigte sich sehr schnell, wohin die Reise des Matches an diesem Abend gehen sollte. Der FC Villarreal verteidigte wie schon im Hinspiel extrem diszipliniert und überließ Bayer 04 zumeist die Mittelfeldzone und den Ball. Die Werkself versuchte es folgerichtig lange mit kontrolliertem Angriffspiel und kam in der 17. (Calhanoglu) und der 19. Minute (Bellarabi auf Chicharito) dem spanischen Kasten auch gefährlich nahe, das Tor fiel jedoch nicht.

Es ergab sich jedoch keine Reaktion beim Gegner. Villarreal musste aber auch weiterhin nicht viel fürs Spiel tun. Erst in der 34. Minute kamen die Spanier durch Denis Suárez erstmals vor das Tor von Bernd Leno, aber Abwehrrecke Kyriakos Papadopoulos entschärfte die Situation prächtig.

Die zweite Halbzeit begann mit einer Doppelchance, erst flankte Flügelverteidiger Bellarabi den Ball flach und scharf auf Chicharito (48.), dieser wurde aber geblockt. Die anschließende Ecke köpfte Kyriakos Papadopoulos nur an den Pfosten (49.). Was für ein Pech.

Die Werkself versuchte es weiter und ging an ihre Grenze. Natürlich war taktisch aber weiterhin nicht volles Risiko angesagt. Villarreal blieb stets brandgefährlich. Zunächst zielte Bakambu nach einem Konter nur knapp daneben (66.), dann lenkte Bernd Leno mit einer Glanztat einen Soldado-Kopfball über das Gebälk. Es blieb weiter spannend, doch die Gäste agierten geschickt und machten es den Schwarz-Roten mit ihrer gut abgestimmen Raumdeckung enorm schwer, die erforderliche Lücken zu finden, um durchzubrechen.

Mit zunehmender Spieldauer gingen den Schwarz-Roten die Kräfte abhanden, es reichte an diesem Abend einfach nicht. Am Ende verhinderten der eingewechselte Ramalho (90.) und der starke Bernd Leno (90.+2) nach konterähnlichen Aktionen sogar noch eine Niederlage.

Karim Bellarabi blickte nach der Partie schon voraus: "Wir müssen das Spiel so schnell wie möglich verarbeiten und uns nun auf die Bundesliga konzentrieren."

Weiter geht es für die Werkself in der Bundesliga mit dem Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart. Anstoß in der Mercedes-Benz-Arena ist um 15.30 Uhr.




Die Statistik:

Bayer 04: Leno - Bellarabi, Tah, Papadopoulos (80. Ramalho), Wendell - Kramer (67. Yurchenko), Frey - Mehmedi (59. Kruse), Brandt - Calhanoglu, Chicharito

FC Villarreal: Asenjo - Mario, Bailly, Ruiz, Rukavina - Pina, Bruno - Castillejo (61. Trigueros), Suarez (90. Pedraza) - Soldado (73. Adrian), Bakambu

Tore: -

Gelbe Karten: Bellarabi, Mehmedi, Papadopoulos - Rukavina, Bakambu

Schiedsrichter: William Collum (Schottland)

Zuschauer: 23.409


















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