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26.10.2015 
Der Gegner im DFB-Pokal: Viktoria Köln
Mike Wunderlich und die Viktoria wollen die Werkself ärgern. Christoph Kramer und Co. haben natürlich etwas dagegen.
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Scouting mal anders. Normalerweise klappert Tomasz Kaczmarek die Regionalliga-Plätze der Region ab, am Samstag weilte er beim 4:3-Spektakel der Werkself gegen Stuttgart in der BayArena. Der Trainer von Viktoria Köln war auf der Suche nach den letzten Informationen über den kommenden Gegner. Denn das Duell am Mittwochabend (19 Uhr) ist für die Kölner keines wie jedes andere: Bayer 04 kommt in den Sportpark Höhenberg! Die zweite Runde im DFB-Pokal steht an.

Das Spiel haben sich die Regionalliga-Fußballer hart erkämpft. In der vergangenen Saison gewannen sie den Mittelrhein-Pokal gegen den Bonner SC, qualifizierten sich dadurch für den DFB-Pokal und schalteten dort Anfang August völlig überraschend den Zweitligisten Union Berlin mit 2:1 aus. Klar, dass der Jubel in Höhenberg keine Grenzen kannte. Mit einem Schlag war der Klub wieder in aller Munde!

Früher in der zweiten Liga


Balsam auf die Seele der Anhänger, die lange auf die Auferstehung ihres Vereins warten mussten. Die Viktoria, diese so traditionsreiche Marke aus dem Rechtsrheinischen, hatte jahrelang ein Schattendasein gefristet. Nach dem Zweitliga-Abstieg 1981 pendelte der Verein zwischen den Amateurligen, löste sich 2010 als Landesligist gar auf. Der Nachfolgeverein, der heutige FC Viktoria Köln, schloss sich mit dem FC Junkersdorf zusammen und übernahm dessen Spielrecht, damit wurde der komplette Neuanfang in der D-Liga vermieden. Gut so, denn seither geht es mit der Viktoria wieder aufwärts.

Und seit Kaczmarek das Zepter des Handelns in der Hand hat, sind auch die Zeiten der großen Namen vorbei. Ehemalige Zweitliga-Kicker sind in der Minderheit, vielmehr setzt der junge Coach auf eine geschlossene Einheit – und die mischt als Tabellenvierte im Aufstiegsrennen der Regionalliga West mit. Der Traum von der Dritten Liga und der Rückkehr in den Profifußball lebt. Und die Bühne DFB-Pokal dürfte die Sehnsucht noch erhöht haben.

Vier ehemalige Leverkusener


Möglich gemacht haben die Sensation Kapitän und Topscorer Mike Wunderlich und der frühere Cottbuser Jules Reimerink, sie drehten das Spiel gegen Eisern Union binnen fünf Minuten. Mitgewirkt haben unter anderem auch vier ehemalige Bayer 04-Akteure: Tobias Haitz, Jules Schwadorf, Sven Kreyer und Patrick Koronkiewicz schnürten allesamt mal die Schuhe für den Werkself-Nachwuchs. In dieser Saison haben sie übrigens schon mal gegen ihren alten Verein gespielt: In der Vorbereitung sicherte sich die Viktoria ein 1:1 gegen Bayer 04. Damals trafen Wunderlich per Handelfmeter und Stefan Kießling. Ob's diesmal genauso spannend wird? Am Mittwochabend wissen wir mehr!















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