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15.08.2014 | Mainz
Kießling trifft fünffach - die Werkself ist weiter
Die Werkself-Profis beglückwünschen den fünffachen Torschützen Stefan Kießling.
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Es war der Abend des Stefan Kießling. Mit fünf Toren schoss der 30-jährige Goalgetter die Werkself auf die Siegerstraße und hatte damit maßgeblichen Anteil am 6:0 (4:0)-Erfolg in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals beim Sechstligisten SV Alemannia Waldalgesheim. 

Bereits nach nicht einmal zwei Minuten klingelte es zum ersten Mal im Mainzer Bruchwegstadion, knapp 40 Kilometer vom kleinen rheinland-pfälzischen Dorf Waldalgesheim entfernt. Hakan Calhanoglu hatte den Ball butterweich in den Strafraum geflankt, wo Julian Brandt zunächst per Kopf am starken Waldalgesheimer Keeper Georg Borschnek scheiterte, doch Kießling staubte zur frühen Führung ab. In der 14. Minute bekamen die über 1.000 mitgereisten Bayer 04-Fans dann die nächste Brandt-Kießling-Kombination zu sehen. In die Flanke des Youngsters flog Kießling hinein, doch Borschnek war auf seinem Posten und parierte. 

Kurze Zeit später war der SV-Torwart dann erneut geschlagen, doch der satte Distanzschuss von Brandt klatschte an den Pfosten (20.). Das 2:0 ließ aber nicht lange auf sich warten. Castro tankte sich mit einem feinen Solo im Strafraum bis zur Grundlinie durch und behielt dann das Auge für Stefan Kießling, der in der Mitte heranrauschte und aus kurzer Distanz zum zweiten Mal einschob (24.). 

Hattrick nach 30 Minuten

Von den Gastgebern aus Waldalgesheim, die in dieser Saison in der Verbandsliga an den Start gehen, war im ersten Abschnitt nichts zu sehen. Im Gegensatz zu Stefan Kießling, der es in der 31. Minute wieder klingeln ließ. Der diese Woche im Amt bestätigte Kapitän Simon Rolfes hatte den Ball mustergültig auf den gestarteten Brandt durchgespielt. Der U19-Europameister löffelte die Kugel über den herauseilenden SV-Keeper, sodass Kießling nur noch zum 3:0 vollstrecken musste. Der Hattrick war perfekt!

Und damit nicht genug: Vor der Pause wurde Offensivallrounder Karim Bellarabi von Felix Pauer im Strafraum gelegt, der 25-jährige Schiedsrichter Benjamin Brand entschied folgerichtig auf Elfmeter. Stefan Kießling nahm sich die Kugel und verwandelte eiskalt vom Punkt (41.). Mit der 4:0-Führung ging es für die Werkself-Profis um Giulio Donati dann in die Kabine. Der Italiener war kurzfristig für Ömer Toprak in die Startformation gerückt, da sich Ömer Toprak beim Warm-up verletzt hatte. Tin Jedvaj, der eigentlich für rechts hinten vorgesehen war, rückte neben Emir Spahic in die Innenverteidigung, Donati verteidigte rechts, Neuzugang Wendell links. 

Zwei Tore nach der Pause

Neben Jedvaj und Wendell standen in Hakan Calhanoglu und Rückkehrer Karim Bellarabi noch zwei weitere Neuzugänge in der Startelf. Für sie ging es wie für alle weiteren Werkself-Akteure weiter, Cheftrainer Roger Schmidt nahm in der Pause keine Wechsel vor. Auch am Spiel änderte sich zunächst nichts. Die Werkself dominierte auch mit der klaren Führung im Rücken weiter die Begegnung und ließ hinten nichts anbrennen. Stattdessen kreierte sich Bayer 04 vorne weiter Torchance um Torchance.

Die beste verwertete – na klar – Stefan Kießling! Über Castro und Bellarabi kam der Ball zum Bayer 04-Frontmann, der – diesmal mit links – ganz kalt aus 15 Metern zum 5:0 traf – sein insgesamt 14. Treffer im DFB-Pokal in seiner Karriere. Danach war dann Schluss für den Fünf-Tore-Mann! Für ihn feierte der Schweizer Neuzugang Josip Drmic seine Pflichtspiel-Premiere mit dem Kreuz auf der Brust (61.). Für den stark aufspielenden 18-jährigen Brandt kam zudem WM-Teilnehmer Heung-Min Son, wenig später ersetzte Sebastian Boenisch den Brasilianer Wendell auf der linken defensiven Seite (71.).

Doch den polnischen Nationalspieler hielt nicht viel in der eigenen Hälfte. Im gegnerischen Strafraum tanzte Boenisch seinen Gegenspieler aus und flankte auf Son, dessen Volleyschuss unhaltbar im Waldalgesheimer Tor einschlug (82.). Es war der Schlusspunkt einer unterhaltsamen, aber einseitigen Partie. Durch den 6:0 (4:0)-Erfolg zog die Werkself souverän in die zweite Runde ein.


Die Statistik: 

Alemannia Waldalgesheim:
Borschnek - Pauer, Klöckner, Fennel, Stipp - Baumann, Weingärtner (58. Kraft) - Neumann, Mulaj (83. Erbach), Wischang - Schneider (46. Walther). Bayer 04: Leno – Donati, Jedvaj, Spahic, Wendell (71. Boenisch) - Rolfes, Castro - Calhanoglu, Brandt (61. Son) - Bellarabi, Kießling (61. Drmic). Tore: 0:1, 0:2, 0:3, 0:4, 0:5 Kießling (2., 24., 31., 41./FE, 59.), 0:6 Son (82.). Gelbe Karten: Weingärtner – Castro. Schiedsrichter: Benjamin Brand. Zuschauer: 7.524 (Bruchwegstadion Mainz).















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