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11.05.2014 | Leverkusen
0:1 gegen Jena - Frauen verpassen Sprung auf Platz fünf
Hämmerte den Ball an den Torpfosten: Carolin Simon
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Die Werkself-Frauen unterlagen am Sonntag auf eigenem Platz dem USV Jena mit 0:1 (0:1) und verpassten damit den Sprung auf den fünften Tabellenplatz. Den giftigen Gästen reichten zwei Torchancen zum Sieg, die Leverkusenerinnen münzten spielerische Überlegenheit und einige hochkarätige Möglichkeiten nicht in einen Heimsieg um und mussten zu Hause zum ersten Mal in diesem Kalenderjahr eine Niederlage hinnehmen.

"Wir haben heute viele Dinge richtig gemacht. Hinten haben wir so gut wie nichts zugelassen und vorne hatten wir gegen eine der am aggressivsten verteidigende Mannschaft der Liga einige gute Angriffe. Nur wenn wir davon keinen verwandeln und Jena aus zwei Chancen ein Tor macht, dann geht so eine unbequeme Partie eben ganz bitter verloren", sagte Bayer 04-Trainer Thomas Obliers, der derselben Startelf wie beim Wolfsburg-Spiel in der Vorwoche das Vertrauen geschenkt hatte.

Gute Torchancen

Seine Mannschaft begann mutig: Gleich in der ersten Minute spielte Keeperin Lisa Schmitz einen langen Ball hinter die Jenaer Abwehr, Turid Knaak lief alleine auf's Tor zu, ihr Querpass landete jedoch nicht bei einer Rot-Schwarzen -  die erste von vielen verpassten Gelegenheiten aus Leverkusener Sicht. Mit ihrem ersten Torschuss, (einem gestocherten Treffer aus kurzer Distanz nach einem Eckball) gingen die Gäste dann in Führung (27.). "Das Gegentor war extrem ärgerlich, weil wir das Spiel absolut im Griff hatten", sagte Nationalspielerin Kathrin Hendrich, die erneut Marith Prießen in der Innenverteidigung vertrat.

Linksverteidigerin Carolin Simon, seit Wochen in bestechender Form, hatte bei den Gastgeberinnen stets ihre Füße im Spiel, wenn es im Angriff gefährlich wurde. Doch ihr langer Pass in den Sechzehner auf Nina Claassen (10.), ihre kräftigen Distanzschüsse (34., 81.) und - ihre beste Aktion - ein Kracher an den Winkelpfosten in der 51. Minute, wollten einfach nicht reingehen. Auch die eingewechselten frischen Kräfte in Person von Isabelle Linden, Theresa Panfil und Marith Prießen, der fast doch noch in der 90. Minuten nach einer feinen Volleyabnahme der Ausgleich gelang, brachten nicht den erhofften Effekt: Die Werkself-Frauen verloren zum zweiten Mal in dieser Saison ohne eigenen Treffer gegen den USV.

"Jetzt heißt es: abhaken und mit Volldampf in die Saisonendphase starten", sagt Obliers kurz nach dem Spiel mit Blick auf die kommenden Aufgaben.
Weiter geht es für die Werkself-Frauen in zwei Wochen mit dem Auswärtsspiel am Sonntag, 25. Mai, beim SC Freiburg. Anstoß der Partie gegen den derzeit Achtplatzierten der Frauen-Bundesliga ist um 14 Uhr.



Die Statistik:


Bayer 04: Schmitz - Claassen, Hendrich, Ewers, Simon - T. Knaak, Hegering, Petzelberger (75. Prießen), Schwab (68. Panfil) - Weber - Beck (60. Linden)

USV Jena: Michel - Brosius, Schiewe, Erceg, Müller - Löser (72. Lagaris), Landeka, Arnold, Müller - Hearn, Julien (60. Utes)

Tore: 0:1 Erceg (27.)

Schiedsrichterin: Marina Wozniak (Herne)

Gelbe Karten: Julien

Zuschauer: 213















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